Darf der Aufzugswärter noch in den Maschinenraum

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    • Darf der Aufzugswärter noch in den Maschinenraum

      "Das Verfahren des Fahrkorbes zur Durchführung von sonstigen Arbeiten im Schacht, z. B. Innenreinigung der Schachtverglasung, Außenreinigung der Fahrkorbverglasung, Arbeiten an der RWA-Anlage, darf nur von fachkundigen Personen des Montage-, Demontage- bzw. Instandhaltungsunternehmens erfolgen.

      Die Nutzung der Inspektionssteuerung der Anlage durch fachfremdes Personal und der alleinige Aufenthalt von fachfremdem Person im Fahrschacht und im Triebwerksraum sind nicht erlaubt."
      Quelle BGHM

      Meiner Meinung nach ist der Aufzugswärter trotz seiner Einweisung Fachfremdes Personal.
      Jedenfalls ist er definitiv kein fachkundiges Personal.
      Verliert er seinen Versicherungsschutz gegenüber der BGHM. Viele Aufzugswärter sind in einer anderen BG. Berufen sie sich dann auf die Regelung der BGHM.

      Habe ich Jahrelang den Aufzugswärtern bei der Einweisung was falsches erzählt.
      Ich bin etwas überrascht


      MfG

      Um es nochmal klarzustellen.Es geht nicht um die Hafftung Anderen gegenüber, sondern um Verletzungen des Aufzugswärter die er bei der Befreiung erleiden könnte
      Meine Beiträge basieren auf Berufs-und Lebenserfahrung , gefährlichen Halbwissen und Klugscheißerrei ?(

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Aufzugsbauer ()

    • Da geht die Wortklauberei wieder los.
      Inspektionssteuerung: auf dem Kabinendach, hier wird ein Aufzugwärter nichts zu "suchen"haben.
      Arbeiten hat er auch nicht auszuführen.
      Personenbefreiung hat er durchzuführen, dafür ist er eingewiesen und auch versichert, ob ihm selbst oder anderen etwas geschieht.
      Besoffen oder unter Drogen/Medikamenten sollte er nicht sein.
      Rückholeinrichtung ist von ihm zu bedienen, oder halt Evakuierung oder wie immer das Kind bei den Betroffenen heist.
      Die Feuerwehr ist auch kein Fachpersonal, hier gibt dann die Situation vor was gemacht wird.

      Fazit:
      Ist der Aufzugwärter mental und physisch fitt, ist er versichert, sofern die nötigen Dokumentationen (Einweisungsprotokoll etc.) verfügbar sind.
      Hier kann man dann auch gerne weiterdenken...es gibt Aufzugwärter die von den ZÜSSEN abgenohmen sind und andere nicht.

      Dann gibt es Unternehmen, die einen Schein machen, denen ist dann erlaubt mittels Inspektionsfahrt durch den Schacht zu fahren und Leitungen zu verlegen, die da ja eigentlich nichts verloren haben.

      Gruß André

      "Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt." (Albert Einstein)
    • HALLO

      Aufenthalt von fachfremdem Person im Fahrschacht und im Triebwerksraum sind nicht erlaubt."

      Das steht so in der BGI und ist kein Gesetz und keine Verordnung .Das ist ein Information zur Arbeitsschutzverordnung und gilt für Arbeitnehmer die über die BG versichert sind.

      Das der Aufzugswärter durch die Einweisung Personenbefreiungen durchführen darf steht außer Frage.

      Zahlt die BG aber bei Verletzungen die er sich zufügen könnte.

      Das mit der Feuerwehr ist ein schlechtes Beispiel,denn die sind nicht über einer BG versichert.

      Ich habe mir darüber nur Gedanken gemacht.
      Weil einem ehemaligen Kollegen nach einem Wegeunfall die Leistung verwehrt wurde.
      Er hatte eine Gesamtarbeitszet Überschreitung von 20 Std aufs halbe Jahr gerechnet
      Beim Stöbern bin Ich auf diesen Passus gestoßen.

      Aber egal schönes Wochenende
      Meine Beiträge basieren auf Berufs-und Lebenserfahrung , gefährlichen Halbwissen und Klugscheißerrei ?(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Aufzugsbauer ()

    • Das es nur um BG Versicherte ging habe ich überlesen.
      Die BG drückt sich um Zahlungen wo es nur geht, stellenweise werden Prozesse so in die Länge gezogen das die betroffenen versterben.
      Nur in Fällen die ganz klar sind treten sie ein. Die BG wird immer nach was suchen.
      Ich kann dir hier auch ein Beispiel nennen:
      Ein Mitarbeiter von mir ist 2006 vom Dach gefallen, komplizierter Knöchelbruch.
      Die BG kam für den Unfall auf, da bei der OP aber gefuscht wurde, ist der Knöchel versteift worden.
      lt. BG ist der Bruch verheilt und fertig.
      Das ist jetzt 13 Jahre her und es wird immer noch geklagt. Ein Ende ist hier nicht in Sicht.

      Es nennt sich heute vieles Versicherung, aber man ist nur Beitragszahler! Interessant wird es immer wenn man in die Mühlen gerät.

      Gruß André

      "Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt." (Albert Einstein)