Nachdenken über das Forum

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    • eigentlich war das Thema für mich durch,aber

      Andre schrieb:

      Für diesen Fall heißt das, dass die Eigentümer irgendwann beschlossen haben dass der Aufzug nicht als Lastenaufzug zu nutzen ist und nur der Personenbeförderung dient, er ist in diesem Falle kein Lastenaufzug.
      eben nicht.
      Der Eigentümer hat beschlossen das eine Fahrt mit offener Trenntür nur mit der Aufzugsfirma zu erfolgen hat.
      Und @dv-20 hat mehr oder weniger gefragt warum er es nicht ohne die Aufzugsfirma darf.

      Im übrigen bei einem Gebäude wo ein Aufzug Pflicht ist muß ein Aufzug für Lastentansport vorgehalten werden.

      Jetzt noch mal eine dumme Frage. Wenn ein Aufzug nur für Personenbeförderung zugelassen wird, dürfen der Rollator oder die Einkaufstüten mit.
      Wie sieht es mit der Krankentrage bei geöffneter Trenntür aus ,wenn keiner drauflegt?

      Zur Trenntür beschäftigt mich dann doch noch was.
      In NRW sind ja nur Krankentansporte zulässig . Reicht es wenn ich Krank bin (Schnupfen) oder brauche ich einen gelben Schein.

      Ich Troll mich mal
      Meine Beiträge basieren auf Berufs-und Lebenserfahrung , gefährlichen Halbwissen und Klugscheißerrei ?(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Aufzugsbauer ()

    • ...Stimme ich auch zu, denn wenn der Eigentümer "Arbeitgeber" schon Vollhafter für das Arbeitsmittel ist (BetrSichVerord), so kann er der Logik nach auch über das von ihm zu vertretende Risiko bei Nutzung bestimmen.
      ...Zumindest dort wo der Aufug nicht zwingend gefordert ist! Dort ist die Frage interessant welche gesetzlichen Vorgaben (Risiken) hier im Rahmen der Vollhaftung dem Betreiber vom Gesetzgeber aufzwingbar sind.

      Notrufe24
      Ein "Fahrstuhl" fährt vorwärts, rückwärts, rechts und links! ...wenn unser Aufzug das macht dann isser kaputt ! :whistling:

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    • Man, man, man… langsam kommen wir ja mal zu dem Thema um dases mir ursprünglich ging. Der Betreiber bin im Prinzip ICH (zumindest zu einem Teil). Das irgendetwas von „den“ Eigentümern zu dem Thema beschlossen wurde, hat sich hier wer ausgedacht, weil es wohl ein passendes Argument ist um die eigentliche Frage nicht beantworten zu müssen. Die Hausverwaltung (wie der Namees schon sagt) verwaltet lediglich das Eigentum und in dieser Funktion hat Sie auch eine Sicherungspflicht um Schaden vom Eigentum aller abzuwenden. Hier ist alsodie Frage ob die Entscheidung die Nutzung einzuschränken angemessen oder übertrieben ist. Wenn man einfach unten das Haus abschließt, so das keiner mehr rein kann, wird auch keiner mehr etwas kaputtmachen – ähnlich wie der BER nun schon zum 8 Mal in Folge die Auszeichnung „sauberster Flughafen Deutschlands“ erhalten hat… Um es auf den Punkt zu bringen, jedem Eigentümer einer WEG steht die uneingeschränkte Nutzung des Gemeinschaftseigentums zu und diese Nutzung darf die Hausverwaltung nicht einschränken. Hier ist also die Frage an Euch Fachleute gestellt worden, ob die Fahrstuhlnutzung mit offener Tür eine „normale Nutzung“ im Sinne des Herstellers ist (also ein „anderer Benutzungsmodus“) oder eine Sondernutzung (wie ein Krankenwagen mit Blaulicht), die nur unterbesonderer Voraussetzung (in diesem Fall Anwesenheit der Aufzugsfirma) zulässig ist. Die reine Behauptung man „könne“ den Fahrstuhl überladen ist eine Unterstellung das der Nutzer nicht in der Lage ist Schilder zu lesen und eigenverantwortlich zu handeln. Sollte das ein Argument sein, dann müssten wir auch alle einen Polizisten im Auto haben, damit wir damit nicht zu schnell fahren oder (noch schlimmer) es überladen – das geht dort nämlich auch…

      UND – nun wird es interessant: Wenn es eine normale Nutzung wäre, dann haben auch die anderen Miteigentümer kein Recht die Nutzung per Beschluss einzuschränken, da der Fahrstuhl ja nun mal da ist. Man kann ja auchnicht die Treppenhausbenutzung durch Beschluss verbieten
    • @dv-20
      Eigentlich wollte ich hier gar nichts dazu sagen.Aber gut nachdem hier jetzt anscheinend wieder Vernunft einzieht...
      Wenn du die Fahrkorbtrenntüre öffnest vergrößert sich die Grundfläche deines Aufzug´s um den
      Faktor X. Damit wäre rein Rechnerisch eine größere Nutzlast möglich. Da die Anlage aber nur für eine Traglast von xxx kg zugelassen ist hast du eine Sondernutzung. Diese bedarf einiger Vorsicht und darf deshalb nur von Eingewiesenen Personen durchgeführt werden (Überladung der Kabine wäre in dem Fall die Gefahr).
      Soweit mir bekannt ist steht in der TRA200 nicht das eine Aufzugfirma für so eine Nutzung mit anwesend sein muss. Regeln tun so was aber normalerweise die Betreiber einer Anlage, sprich der Betreiber sagt wer was darf, sorgt für die nötige Unterweisung etc..
      Wer bei euch der Betreiber ist... keine Ahnung. Ob es irgend ein Schreiben in den Prüfunterlagen (auflagen zum Betrieb) gibt... keine Ahnung.
      In den meisten Fällen hat der Hausmeister den Schlüssel und ist Unterwiesen (für die Benutzung der Trenntüre). Wie ihr das Regelt ist denke ich aber eure Sache, kläre das doch mit deinen Miteigentümern.
      :D Ein Aufzug fährt ab und auf und manchmal kommt er sogar da an wo man es möchte 8o
    • Den Ausführungen von elevatorfreak ist nur wenig hinzuzufügen. Letztendlich ist der Betreiber der Anlage der "Hafter". Also sollte der Betreiber natürlich darauf achten das die Sondernutzung nicht zu gefährlichen Zuständen führen kann. Diese Verpflichtung kann er meines Erachtens auf z.B. einen Hausmeister (Schlüsselträger Sonderfahrt) übertragen der Ordnungsgemäß eingewiesen wurde.
      Grundsätzlich dürfte aber bei Vorhandensein einer Aufzugsanlage auf die Nutzung der Anlage z.B. für Umzüge der Mieter durchaus ein Rechtsanspruch bestehen. Natürlich nur bis zur zulässigen Tragkraft der Anlage -> Ergo muss das auch jemand "in Etwa" einschätzen können. Das die Mieter nicht lesen können hat hier doch keiner unterstellt, ABER nach den Erfahrungen wohl aller Kollegen aus der Branche scheint es mit der Einschätzung der tasächlich in die Kabine eingebrachten Last öfter mal "Probleme" zu geben :D :whistling: (Es geht eben schneller wenn ich nur 3 mal hoch und runter fahre als wenn ich 6 mal fahre).

      Man darf hier nicht vergessen das in einer WEG der Aufzug Gemeinschaftseigentum ist, und somit jeder einzelne Eigentümer im Schadensfall haftbar zu machen wäre! Es liegt also im Interesse aller Eigentümer die Nutzung bei offener Trenntüre verantwortungsvoll zu handlen, also z.B.dann nur in Begleitung des Hausmeisters zuzulassen. Natürlich kann ich das auch an eine Aufzugsfirma deligieren! Es ist aber dann eben eine Kostenfrage, denn die Einsatzkosten hierfür werden wohl schwerlich ohne Murren von allen Eigentümern getragen werden und schon garnicht von der Person die den Aufzug für den Umzug benötigt (und wahrscheinlich sogar Miteigentümer ist, den Aufzug also immer schön mitbezahlt hat)!!! Aber da ist es eben Sache der Eigentümer selbst, miteinander zu reden und einen entsprechenden vernünftigen Entschluss zu fassen! Das kann Euch keiner abnehmen...

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    • dv-20 schrieb:

      Hier ist also die Frage an Euch Fachleute gestellt worden, ob die Fahrstuhlnutzung mit offener Tür eine „normale Nutzung“ im Sinne des Herstellers ist (also ein „anderer Benutzungsmodus“) oder eine Sondernutzung (wie ein Krankenwagen mit Blaulicht), die nur unterbesonderer Voraussetzung (in diesem Fall Anwesenheit der Aufzugsfirma) zulässig ist.
      Die Kontakte der offenen Trenntür werden mit dem Schlüsselschalter überbrückt um fahren zu können, somit ist der Aufzug nicht mehr im Normal-Betrieb. Ferner deaktiviert der Schlüsselschalter alle Stockwerktableaus dadurch befindet sich der Auffzug im Sonderfahrt- oder Reservationfahrtmodus.
    • Vielen Dank, das habe ich verstanden, ist ja oft beschrieben worden und es klingt ja auch alles einleuchtend. Auch der immer wiederkehrende Hinweis man müsse damit vorsichtig umgehen ist ja angekommen, es ärgert aber schon, dass im Umkehrschluss unterstellt wird man würde damit nicht ordentlich umgehen wenn "ein Fachmann nicht daneben steht und aufpasst" - klingt sehr nach Kindergarten. Auch in der Vorrangschaltung kann ich keine höhere Religion erkennen - wenn ich an der Kreuzung grün habe, müssen die anderen ja auch warten und können (in dem Moment) nicht auf Gleichberechtigung pochen... Irgendwer hat den Modus "mit offener Trenntür" ja mal erfunden und verbaut und meistens scheint es in der Benutzung ja auch keine Probleme zu geben. Da es offensichtlich (oder vermutlich) keine klaren Regelungen zu dem Thema gibt, ist bei uns Jemand überdurchschnittlich vorsichtig (oder ängstlich) und erschwert den Benutzern (in dem Falle sogar den Besitzern) das Leben.
    • Nachdem Dir ja ein Teil des Aufzugs auch mit gehört wenn du Besitzer einer Wohnung bist solltest du das vielleicht bei einer Beiratssitzung Eigentümerversammlung oder etwas ähnlichen ansprechen. Beschlüsse lassen sich ändern, Argumente hast du genügend bekommen.
      Für mich war es das dann mal...
      Bis bald
      :D Ein Aufzug fährt ab und auf und manchmal kommt er sogar da an wo man es möchte 8o