Trenntür - Thema wurde geschlossen - warum

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  • @dv-20
    Die Trenntür kann geöffnet werden für die gelegentliche Beförderung von Krankenbetten oder zur Güterbeförderung.
    Dies darf nur durch eine Sachkundige Person erfolgen ( Beladung /Gewichtsverteilung, Max Gewichte)
    Da deine Hausverwaltung (im Auftrag der Eigentümer/Betreiber) niemanden einweisen lassen hat ,kommt die Aufzugsfima als Sachkundiger.
    Da gibt's nichts zu Klagen.
    In der Egentümerversammlung kann man so etwas klären. Wird alles ein Grund haben .
    MfG

    PS. @Andre
    Personenaufzüge sind Aufzugsanlagen, die dazu bestimmt sind Personen oder Personen und Güter zu befördern.
    Meine Beiträge basieren auf Berufs-und Lebenserfahrung , gefährlichen Halbwissen und Klugscheißerrei ?(

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Aufzugsbauer ()

  • Aus meiner Sicht stimme ich Ralf zu, bis auf das Thema Umzüge.

    Die Trenntüre entstand aus der LBO bzw. der Hochhaus Vorschriften .

    Hier ist ein Krankentransport vorgeschrieben.

    Da dies zu einer größeren Fahrkorbfläche führen würde, kommt Ralles Erklärung ins Spiel.
    Dies wurde von den züsesn abgenommen.

    Ein Umzug steht in den Hochhaus Richtlinien nicht drin.
    Ich müsste nachsehen aber ich glaube es steht der Satz ausschließlich für Krankentransporte.......

    Einen Rechtstreit wegen dieser Sache anzufangen halte ich jetzt schon für einen Vergleich .
    Beide einigen sich und die Anwälte verdienen Geld .

    Zu DV-20

    Im Aufzugs Forum sind keine Rechtsanwälte sondern Menschen die weniger, mehr oder auch Jahrzehnte lange Erfahrung im Aufzugsbau haben.

    Wenn die Antwort die du dir erhoffst hast, hier nicht gegeben wurde, solltest du dennoch die Antworten der Forumsmitglieder respektieren und vielleicht auch mal Danke sagen.

    Deine Antworten haben teilweise sehr scharfe Worte für einen der hier Hilfe sucht.

    Also zusammen gefasst.

    Die Trenntüre wird unter anderem von folgenden Normen geregelt.
    LBO, Aufzugsnorm, Hochhaus Richtlinien.

    Die Vorschriften sind teilweise durch ein Copywrite geschützt, daher kann dir niemand hier Kopien schicken.
    Im Baur Verlag sind diese käuflich zu erwerben.
  • @wieland.t
    die Anlage wird nach TRA 200 oder TGL 30355 errichtet worden sein.
    Lies mal da nach ,was da steht.

    @dv-20
    Wenn der Betreiber das möchte,wird er dich einweisen
    In der Regel hat der Aufzugswärter die Befähigung den Aufzug mit offener Trenntür zu bedienen.
    Einweisung erfolgt durch TÜV ,DEKRA, GTÜ oder Aufzugsfirma
    Meine Beiträge basieren auf Berufs-und Lebenserfahrung , gefährlichen Halbwissen und Klugscheißerrei ?(

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Aufzugsbauer ()

  • Hallo

    erstmal an @wieland - Klar möchte und sage ich DANKE! Ist doch schön das es die Möglichkeit gibt sich auszutauschen und letztlich ist so ein Forum ja auch ein Treffpunkt von Interessierten und als ein Solcher würde ich mich auch bezeichnen. Sicher möchte ich "etwas erreichen" und mich deshalb so gut es geht informieren, aber unabhängig von diesem egoistischen Gedanken bin auch ich technikbekloppt und auch ein wenig vom Fach - habe einige Jahre als Kranelektriker gearbeitet, was ja ein ähnliches Thema ist. Es liegt schon ein paar Jahre zurück, hat mir aber viel Spaß gemacht und meine Interessen haben sich nicht grundlegend geändert - Also falls es hier anders angekommen ist, als ich es selbst gemeint habe, entschuldige ich mich! Jeder der eine eigene Baustelle hat oder hatte wird bestätigen das dies Ausnahmesituationen im Leben sind und man manchmal Anderen gegenüber (ungewollt und ungerechtfertigt) nicht angemessen gegenübertritt - sorry! :) A

    @Aufzugsbauer - Ich verstehe die Worte, Inhaltlich wunderts mich aber. Zusammenfassend aller Antworten zu dem Thema habe ich aktuell den Eindruck, dass mir auf der einen Seite von der Hausverwaltung signalisiert wird ich möchte etwas Unzulässiges und auf der anderen Seite hört sich das alles für mich nach einer ungeregelten Grauzone an. Irgendwer hat Angst das ein Anderer mit der Sache nicht umgehen kann und dann beschließt er im eigenen Ermessen ein Benutzungsverbot. Es ist ja auch ein Begriffliches Problem: Wer ist der Betreiber der eine Einweisung machen könnte - die Hausverwaltung verwaltet es ja nur im Auftrag der Betreibergemeinschaft. Nächster interessanter Punkt "Aufzugswärter" - gibt es den immer? Wer ist das? Unser Hausmeister jedenfalls signalisiert viel freundliche Unterstützung - scheint aber keine fachliche Kompetenz zu haben und verweist auf den Schreibtisch der Hausverwaltung. "Krankentransporte" könnte eine Antwort liefern, wenn man sagen würde die Tür ist nur für diese zugelassen - aber hat dann jeder Sanitäter eine Einweisung für die Benutzung erhalten? Wie kommen die denn im Notfall zum Schlüssel, wenn dieser am anderen Ende der Stadt bei der Hausverwaltung deponiert wird...

    Okay, dennoch vielen Dank für Eure Ansätze - hat sicher ein Stück weitergeholfen - ...ich denke ich werde das schon noch rausfinden :)
  • Hallo, lasst mal die Kirche im Dorf!

    Wozu gab´s die Rucksackaufzüge? Eigentlich sind es Kisten für 450 ...800 kg Nennzuladung, egal ob Personen- oder Lastenaufzug! Da es ein Wohngebäude ist, wurde der Aufzug als selbstfahrender Personenaufzug konzipiert - sprich ein "Jedermannaufzug". Damit ist ein Personenaufzug ein dem Komfort angepasster Lastenaufzug mit zusätzlichen nützlichen Sicherheitsfunktionen. . Eine Person ist schließlich physikalisch betrachtet auch eine Last!

    Danach wurde die Anlage konstruktiv (Preisfrage!) ausgelegt (Getriebe, Antriebsmaschine, Treibscheibe, Fang, ...) Damit die Anlage nicht überladen werden kann, muss die Fahrkorbgrundfläche begrenzt sein.

    Für den Fall, dass ein Sarg, Schrank o.ä. nicht über die Treppe transportiert werden muss, hat man dieses beim Aufzug berücksichtigt. Dafür kann man durch Öffnen der Trenntür den Rucksack in seiner vollen Tiefe nutzen. Immer unter der Voraussetzung, dass die Nennzuladung nicht (niemals!) überschritten wird!

    Deshalb wird die Trenntür elektrisch in der Steuerung überwacht. D.h. die Anlage fährt nur mit offener Trenntüre, wenn im Tableau der Schlüsseltaster betätigt wird. Die Anlage fährt dann nur mit dem Innenruf mit gleichzeitig abgeschaltetetn Außenrufen.
    Ohne Schlüsseltasterbetätigung passiert bei offner Trenntür: nchts!

    Dadurch wird durch die zwangsweise Betätigung des Schlüssels der Aufzug zum "Führeraufzug", d.h. die Fahrt wird von einer befähigten Person durchgeführt, die sicherstellt, dass die Ladung keinen Schaden anrichten kann und diese die max. Nennlast nicht überschreitet. Allgemeine und besondere Vorischt. Unter Einhaltung dieser Prämissen kannst du "alles" transportieren - es gibt keine Beschränkungen! Weshalb sollte es auch?

    Nach Fahrtende geht durch Schließen der Trenntür und Abziehen des Schlüssel die Anlage wieder in Normalfahrt.

    Die Schlüsselgewaltigen sind Hausmeister und / oder andere unterwiesene Personen.
    Also geht man brav zum HM und bittet ihn um Begleitung der Fahrt.

    Also vergiss das Procedere mit LBO und Unterscheidung von "Personen-" und "Lastenaufzug", einschließlich Einsapnnung eines Rechtsanwaltes! Davon kommen die Fenster nie hoch.

    Lass einfach Logik, Verstand und Höflichkeit walten.
    Das Leben ist wie ein Aufzug: Erste Fahrt sammelnd nach oben, dann erfahrungsgemäß viele Fahrten zwischen den Haltestellen, einschließlich Richtungsumkehr, später Anfahren der Parkhaltestelle. Die letzte Fahrt geht garantiert abwärts.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mystery ()

  • Hier gibt es eigentlich alles:
    amev-online.de/AMEVInhalt/Plan…MEV_Aufzug_01_08_2017.pdf

    Mystery schrieb:

    Dadurch wird durch die zwangsweise Betätigung des Schlüssels der Aufzug zum "Führeraufzug", d.h. die Fahrt wird von einer befähigten Person durchgeführt, die sicherstellt, dass die Ladung keinen Schaden anrichten kann und diese die max. Nennlast nicht überschreitet. Allgemeine und besondere Vorischt. Unter Einhaltung dieser Prämissen kannst du "alles" transportieren - es gibt keine Beschränkungen! Weshalb sollte es auch?

    Praktisch richtig, theoretisch möglich.

    1 Beschränkung:

    Logisch:
    Die HV sagt nein.
    Die HV vertritt die Eigentümer
    Die EG treffen sich regelmäßig
    Auf der Eigentümerversammlung werden Beschlüsse gefasst. Mehrheitlich oder wie auch immer.
    Die HV sagt nein, Grundlage: Beschluss der Eigentümer.

    Wie ist zu verfahren? Man kann es, also tut man es? Noch mitgekommen? Grundsätzlich kann man alles machen, manches nur einmal!
    Die LBO unterscheidet nicht zwischen Personen- und Lastenaufzügen. Das hat unter anderem den Grund das Güter genauso sicher zu transportieren sind wie das Frachtgut Mensch.
    Es gibt einen Faktor der Ladungssicherung, das Tun ergibt sich schon aus dem Wort!
    Es gab den Faktor der „befähigten Person“, diese ist gestorben. Es gibt die Fachfirma und den Aufzugwärter und eingewiesenen Personen die auch berechtigt sind auf INS durch den Schacht zu fahren usw.

    Den Lastentransport nun mit dem Menschentransport gleichzustellen kann man versuchen und es auch tun, eine Kabinenerweiterung kann man heranziehen um Sofas und dergleichen zu transportieren. Dieses kann gibt den Ausschlag.

    Das Recht hat hier immer Vorrang, Personenaufzüge sind nicht immer gleich Lastenaufzüge, genauso wie Lastenaufzüge nicht immer Personenaufzüge sind.

    Da sind wir beim Geschwurbel, der Ausdruck gefällt mir im übrigen.

    Logisch: Die Rechtliche Seite für den Einzelfall zu klären und nicht gegen die EG handeln.

    Gruß André

    warum einfach? wenn es auch kompliziert geht?
  • @dv-20
    Da gibt es keine Grauzone.
    Wenn du den Aufzug mit geöffneter Trenntür benutzen möchtest brauchst du eine Einweisung.
    Mit der Einweisung gehörst du dann zum eingeschränkten Nutzerkreis.
    Bevor du wieder fragst, diese Einweisung macht zum Beispiel die Aufzugsfirma.

    Jetzt die Vermutung
    Der Betreiber hat beschlossen, also die Eigentümer ,das niemand mit offener Trenntür, ohne Beisein der Aufzugsfirma den Aufzug benutzen darf.
    Dieses hat sie der Hausverwaltung mitgeteilt und diese setzt es um.
    Wenn es anders ist kann dich keiner Leiden.oder was weiß ich.


    Zum Thema Aufzugswärter.
    Zu jedem Aufzug gehört mindestens in Aufzugswärter der regelmäßige Kontrollen durchführt und zur Personenbefreiung befähigt ist,
    Ist kein Aufzugswärter vorhanden darf der Aufzug nicht betrieben werden.
    Diese Aufgabe wird auch gerne mal den Aufzugsfirmen übertragen .
    Die normale Wartung entspricht nicht dern Aufgaben des Aufzugswärters
    Meine Beiträge basieren auf Berufs-und Lebenserfahrung , gefährlichen Halbwissen und Klugscheißerrei ?(