Fahrstuhlnutzung mit offener Trenntür

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  • Fahrstuhlnutzung mit offener Trenntür

    Hallo,
    ich wohne als Wohnungseigentümer in einem Haus mit 7 Etagen, in dem ein Fahrstuhl mit Trenntür verbaut ist. Diese ist verschlossen und der Zugang wird von der Hausverwaltung mit dem Argument verweigert, dass man sich Sorgen darum mache, dass der Fahrstuhl bei geöffneter Tür überladen werden könne und dadurch Zusatzkosten für die Allgemeinheit entstehen könnten. Meine Rechtsauffassung sieht da ganz anders aus, hilft aber im aktuellen Fall nicht. Im Zuge diverser Baumaßnahmen, soll diese Woche ein neues Fenster angeliefert werden, wofür ich die Hausverwaltung erneut dazu aufgefordert habe mir den Zugang zu dem geöffneten Fahrstuhl zu geben. Diese will nun einen konkreten Termin dafür haben, zu dem dann die Aufzugsfirma herausgerufen werden soll (natürlich kostenpflichtig) um die entsprechende „Fahrt“ zu begleiten.

    Meine Frage ist nun folgende: Dürfen die Fahrstühle mit abtrennbarer Kabine von Jedermann bedient werden oder benötigt man dafür „zugelassene Personen“? Wenn ja, woraus ergibt sich das, also wo kann ich erfahren ob das für unseren Fahrstuhl zutrifft oder ob das nur eine Schikane der Hausverwaltung ist? …und sollte es so eine Einschränkung geben, wie würde man eine solche Befähigung erlangen (falls das ein Thema bei der nächsten Eigentümerversammlung werden sollte)
  • Die Tragfähigkeit eines Aufzuges ist von der Grundfläche abhängig gemacht wurden.
    Mit geschlossener Tür ist es fast nicht möglich den Aufzug (mit Personen, zu überladen.
    Mit offener Tür dagegen schon
    Die Trenntür ist für Krankenttransporte und Umzüge gedacht.
    Die Person welche den Schlüssel bekommt muss darüber in Kentniss gesetzt werden das ohne Tür eine Überladung möglich ist.
    Was die Verwaltung dort macht ist übertrieben.
    Das verhalten der Verwaltung sollte bei einer EG angesprochen werden.
    Mit offener Trenntür kann der Aufzug nicht von aussen gerufen werden.
    Die Tür sollte also nur für "Volumentransporte" geöffnet werden.
    Wenn einer Im Aufzug steckt, immer mit der Ruhe. Der läuft nicht weg.
  • Vielen Dank für die Antwort!
    Bedeutet das, dass ein Aufzug mit offener Trenntür NICHT auf einen Personennutzerkreis beschränkt ist, also man KEINE Lehrgänge oder Nachweise dafür benötigt?

    ...und auch wenn dies kein Rechtsforum ist (ich suche schon lange, kann aber kaum etwas zu dem Thema finden) – weiß Jemand ob ich als Eigentümer das Recht auf Nutzung des gesamten Fahrstuhls habe? Habe ich zusätzlich das Recht auf Herausgabe der Schlüssel – darf die Hausverwaltung ein Bestimmungsrecht ausüben, wer was nutzen darf?
    Nach meiner Rechtsauffassung darf ja nicht mal die WEG selbst die Nutzung verweigern, wenn der Fahrstuhl funktionstüchtig ist – er gehört doch allen!? – brauche ich einen Rechtsanwalt?
  • Aus der rechtlichen Sache halte ich mich natürlich heraus.

    In den Gebäuden wo wir Anlagen mit Trenntür habe befindet sich der Schlüssel beim Hsm.
    Manchmal auch in einem Schlüsselkasten mit Glasscheibe ( Notschlüssel für Krankentransporte).
    Jeder Mieter der Fragt bekommt den Schlüssel nach einer Belehrung durch den Hsm.

    Hauptgrund für die Trenntür ist eine (Bau) Vorschrift bei der es um Krankentragen geht.

    Also nicht für Umzüge und Transporte. Damit ist also die allgemeine Nutzung eigendlich ausgeschlossen.
    Wenn einer Im Aufzug steckt, immer mit der Ruhe. Der läuft nicht weg.
  • Hallo, bitte richtig lesen! Hier ging es weder um den Begriff „Lastenaufzug“ noch überhaupt um eine Überladung, die ja sicher auch technisch eine Fahrt verhindern würde. In meinem konkreten Fall geht es um mehrere Fenster – ca. 85kg ca. 2mx2m – das trag mal durchs Treppenhaus in den 7 OG, während Dir ein großer Fahrstuhl als Miteigentümer gehört, Du für Ihn zahlen, ihn aber nicht nutzen darfst – Der Fahrstuhl ist bis 450kg zugelassen! Hier geht es um die Frage welche kompetente Person ich fragen kann ob ich richtig liege oder nicht!
  • Oh, ich denke schon das ich gelesen habe.
    Der Sachverhalt sollte verstanden werden, du darfst gerne 20 Taxis besitzen ohne Personenbeförderungsschein darfst du diese Solo fahren.

    Wenn du der Auffassung bist das das Teilchen das alles hergibt bitte, schließlich ist man ja Miteigentümer.

    Die Kompetenten Personen können dir sagen ob es sich um einen Personenaufzug, einen Latenaufzug, einen Güteraufzug handelt, ferner können Sie dir sagen um es sich um einen Personen- Lastenaufzug handelt.

    Als was ist das Teilchen den zugelassen und wie ist es in Verkehr gebracht worden? Ein Personenaufzug ist kein Lastenaufzug, gerne wird dieses auch anders wahrgenommen. Tritt der Fall ein, das Güter oder Personen zu Schaden kommen ist das Erstaunen immer groß!

    Nach der Unwissenheit fragt hier keiner, Sätze wie: Das habe ich nicht gewußt, das wollte ich nicht, finden hier keine Resonanz. Da geht es dann Knallhart zur Sache. Da kennen die Institutionen kein Erbarmen auch ein Miteigentümer wird da schon mal "gemein".

    Gruß André

    warum einfach? wenn es auch kompliziert geht?