Gehalt / Stundensatz Aufzugmonteur

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    • Gehalt / Stundensatz Aufzugmonteur

      Liebe Mitglieder,

      ich bräuchte mal Input, eure Hilfe.

      Wo liegt eurer Meinung nach eigentlich ein realer Stundenlohn für einen Monteur, zwischen 15 und 20 € oder mehr.
      Man hört teilweise von Stundensätzen die von weit über 20 € liegen, letztens erzählte mir sogar einer er bekäme 25 € und nach Ende der Probezeit dann sogar noch mal 10% mehr.
      Das ist doch unrealistisch, oder?
      Ich spreche hier von Leuten die das bei einer Neuanstellung bekommen würden und nicht altgedient sind, schon mehr als 10 oder sogar 20 Jahre in dem gleichen Unternehmen sind.

      Was sagt Ihr dazu?

      Vielen Dank ReWi
    • Beitrag vom ReWi 22. Januar 2019
      NEU
      Ich suche einen Montagebetrieb in NRW zur Beteiligung, Kauf bzw. Übernahme.

      Gerne biete ich aber auch einem erfahrenen Monteur die Möglichkeit durch die Neugründung einer gemeinsamen Montagefirma den Weg in die Selbstständigkeit.
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      Hallo ReWi.

      Wer solche Ambitionen wie Du hat, sollte sich darüber im Klaren sein, dass diese Frage eigentlich hier absolut fehl am Platze ist. Zum Thema "Entlohnung" wurde bereits viel geschrieben.

      Wenn man leichtes Geld mit Minimalausbildung verdienen will, dann gehe man zum Flughafen als "Personemfilzer". "ver.di" und andere Größenwahnsinnige sorgen dafür, dass man sich mit 20€ /h gemütlich bis zum Renteneintritt mit 63 beschäftigen kann. Rücksicht auf Andere nehmen / Berufsehre /Ausbildung und Knochenarbeit - wozu? Ver.di und Co versauen alles!

      Leute mit 25€/h plus 10% plus X einzustellen ist ein Abenteuer. Passt das in Dein Geschäftsmodell?
      Das Leben ist wie ein Aufzug: Erste Fahrt sammelnd nach oben, dann erfahrungsgemäß viele Fahrten zwischen den Haltestellen, einschließlich Richtungsumkehr, später Anfahren der Parkhaltestelle. Die letzte Fahrt geht garantiert abwärts.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mystery () aus folgendem Grund: Zeichenkorrektur

    • Hallo Mystery,

      danke für deine Antwort, wobei ich die inhaltlich nicht verstehe, was willst Du mir eigentlich sagen. Laß´bitte einfach mal das Thema mit dem "Montagebetrieb" außen vor.

      Nur noch mal zum Verständniss ich bin GF einer Aufzugfirma, wir bauen Neuanlagen, ich bin kein angestellter Monteur.

      Ich möchte bitte einfach nur eine wahre Einschätzung zum Stundenlohn haben. Was ist ein realer Stundenlohn für einen Monteur, ganz einfach. Ich habe hier meine persönliche Einschätzung, Meinung, aber vielleicht liege ich damit ja falsch. Denn in Bewerbungsgesprächen bekomme ich teilweise Gehaltsvorstellungenangesagt, wo ich aus den Wolken falle, weil diese so gigantisch hoch
      sind. Letztens stellte mir eine Mechatroniker, ohne jedwede Erfahrung im Aufzugbau und an sich auch im dem Beruf keine wirkliche Erfahrung, 18 € die Stunden ein. Fand ich viel zu hoch, ist das falsch?

      Kann es sein, dass ein OTIS, KONE ... aktuell mehr als 20 € zahlt für einen Monteur, machen die das nur um an Monteure zu kommen, weil es kaum welche gibt.

      Lieben Gruss und Dank
    • Sehr geehrter Herr ReWi,

      als GF ihrer Firma können sie doch selbst entscheiden welchen Lohn sie ihren künftigen Mitarbeitern bezahlen!

      Die Range an Löhnen wird entweder von einem Tarifvertrag bestimmt (der ist öffentlich einsehbar) oder aber ohne Tarifvertrag.

      Dann gibt es ja noch die freiwillige Zulage. Das gibt es beim Konzern oder auch beim Mittelstand.
      Da die Bgen der Konzerne teilweise noch eigene Tarif Verträge haben, lässt sich somit auch dort nicht alles über einen Kamm scheren.

      Da gibt es ebenso Techniker mit verschiedenen Lohneinstufungen

      Viel wichtiger ist doch wie sie den oder die Bewerber/in im Gespräch als Qualifiziert einschätzen.
      Da gibt es keine Limits.
      Wenn hier nun jemand schreiben würde er bekommt 28€ die Stunde, wie möchten sie das von hier aus bewerten frage ich mich?
      Stimmt das überhaupt oder schwindelt er? Kann sich das mein Unternehmen leisten oder nicht?
      Welche Fähigkeiten hat der Techniker wirklich der hier seinen Stundenlohn preis gibt?

      Da sie ja offensichtlich keinem Tarifvertrag angeschlossen sind, können sie die Löhne ja offen mit ihren Bewerbern besprechen.

      Dafür ist ja unter anderem auch einen Probezeit da,
      hier kann der Bewerber seine Leistung Ihnen darlegen. Wenn er dann einen "Spitzen" Verdienst Wert ist, dann sollte er den auch bekommen. Nur ist "Spitzen Verdienst" auch bei jedem anderst definiert.

      Zumal Geld alleine auch nicht glücklich macht. Werben sie doch mit gutem Arbeitsklima, Sach-löhnen, Firmenvorteile sowie zB Direktversicherungen usw. da gibt es viele Möglichkeiten, die die Konzerne gar nicht ausführen möchten.

      MfG

      T. Wieland
    • Der Fachkräftemangel treib ja zur Zeit lustige Blüten. Da sind die ungelernten Flughafensecurities die 20 EUR haben wollen. Sogenannte Fachleute klopfen auch hier und da auf den Busch, um mal zu horchen, wie der Marktwert ist. Da werden schon mal gerne 20 bis 26 EUR genannt. Wenn man da nicht die kurzfristige Möglichkeit hat, seine Preis anzuheben, wird das nix!
      Letztendlich wird man irgendwie, wenn man Leute braucht, einen Kompromis finden müssen. Die Probezeit ist da sehr wichtig, wenn er das Geld nicht einspielt - Tschüss! Da musst du hammerhart sein! Wenn der Monteur dann wieder in der Umlaufbahn ist und Klinken putzen muss, wird er sehr schnell geerdet!
      Aber egal, die Preise werden steigen, der Kunde zahlts!
      Ralle
      warum durch Langeweile sterben, wenn es auch vor Müdigkeit geht
    • Tja Leute, alles wird teurer und eine Fachkraft verkauft nun mal ihr Fachwissen und ihre Arbeitskraft.
      Der Markt (von Unternehmern immer beschworen) regelt die Preise über Angebot und Nachfrage. Da Fachkräfte selten sind oder langsam werden sollten sich alle am Markt beteiligten überlegen ob es so schlecht war eigenes Personal auszubilden. Ich für meinen teil glaube das sich die Situation noch deutlich verschlechtern wird und immer mehr Wasserträger im Umlauf sein werden die meist viel zu viel Geld bekommen aber nix auf der Pfanne haben. Leider werden die meisten personal Entscheidungen nach dem ersten Eindruck und dem Verkaufstalent des Bewerbers getroffen. Die meisten die was auf der Pfanne haben sind aber keine Selbstdarsteller sondern bodenständige Handwerker die ruhig und Unauffällig ihren Job machen. Daraus entsteht leider meist Unmut in der Belegschaft und steigende Löhne, was für die meisten Arbeitnehmer ja nicht so schlecht ist. Allerdings hat das dann meist nichts mit leistungsorientierter Bezahlung zu tun und kostet einem Unternehmen mehr als wenn es vorher mal dem faulen Fisch auf die Kiemen geschaut hätte.
      Genug der schlauen Worte euch allen ein Schönes Wochenende
      :D Ein Aufzug fährt ab und auf und manchmal kommt er sogar da an wo man es möchte 8o
    • Da kann ich mein Mündchen ja auch nicht halten. Die Cracks waren und sind schon immer rar gesät gewesen.
      Was das Bodenpersonal verdient war schon immer weniger. Als Unternehmen brauche ich nicht nur Cracks, Personal was beim Kunden als Dienstleister angesehn ist reicht in den meisten Fällen.
      Die "Super-Störungen" halten sich ja auch in Grenzen. Neuabnahme: SUB errichtet und dann wird Personal gesendet die es auf dem Schirm haben.
      Programme muss man bedienen können, das schreiben der selben muss nicht sein.

      Da die Aufzüge sich in Zukunft ja selber bauen und nur noch das nötige Material vor die Schachttür gelegt wird erübrigen sich dann auch die SUB´s.

      Schaut man sich die SUB´s die zusammenbauen an, verdienen diese pro Anlage ca. 2500,00€ pro Aufzug. Wenn diese aus Italien kommen sind sie so konzipiert das eine Person diese errichten kann.

      Wenn dann ein Jogi kommt und will jenseits von gut und böse muss Firma sich überlegen was eigentlich benötigt wird.

      Mein Vorschlag war vor 25 Jahren bei O...Reinigungkräfte auf Aufzüge zu schulen. Was dann noch an Fachpersonal benötigt wird kann sich jeder selber ausmalen.

      Der Wert eines Objektes(Haus) zeichnet sich dadurch aus, was jemand dafür zu bezahlen bereit ist.
      Das selbe gilt für Personal.

      Wie RalleH schon erwähnte, der der die Dienstleistung in Anspruch nimmt wird diese bezahlen müssen,
      oder auch nicht. Billiger geht ja bekanntlich immer.

      Gruß André

      "Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt." (Albert Einstein)
    • Lese ich doch heute früh beim gemütlichen Frühstück, das für kommende Woche wieder Warnstreiks in der Stahlbranche angekündigt sind. Die Spirale dreht sich immer schneller!
      Fragt euch immer, wer am Ende der Nahrungskette ist: klar, der Verbraucher. Diejenigen, die sich heute über 2,-- EUR mehr die Stunde freuen, schauen morgen an der Kasse blöd auf den höheren Preis und kotzen über die nächste Mieterhöhung!
      Was macht die Sache erträglicher? Klar, gesunder Wettbewerb! Und in unserer Branche geht das nur, wenn es Firmen gibt, die für den Umbau von 2 Aufsetzpuffern nicht 2.800,-- EUR nehmen (kein Witz, habe ich gesehen!).
      Ich sags euch, irgendwann platzt die Blase!
      Ralle
      warum durch Langeweile sterben, wenn es auch vor Müdigkeit geht
    • Kapitalistenregel Nr. 2 (Nr. 1: Teile und herrsche):

      Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Angebot ist aber von der Qualität abhängig und nicht von der individuellen Selbstgefälligkeit!

      Auf der anderen Seite gibts Institutionen, die können die Preise nicht mehr zahlen! 1 Honorar-Lehrstunde an einer Hochschule wird mit 27,00€ vergütet. Viel? Nein, dazu gehören im Schnitt 3...4 Stumden Vorbereitungszeit... realer Stundenlohn: rd. 6,75 ... 9,00 €/h. Also Mindestlohn-grenzwertig!

      Aktuell die IG Meall mit 6% mehr Lohn und 1800,00 € Urlaubsgeld oder Freizeitausgleich am Start.
      Es ist ja nett, dass man viel für seine Mitarbeiter herausholen wollen.

      Aber damit wird über die „Interessenvertreter der Arbeitnehmer“ sukzessiv dafür gesorgt, dass Arbeitsplätze in D verloren gehen werden, weil grundsätzlich das nicht in Vebindung mit adäquater Qualitäts- um Quantitätssteigerung vereinbar ist! Mal über die Folgen nachgedacht?

      Anhand der Qualiät der Antworten hier im Forum würden bei mir hier einige Wenige mehr als 20€ /h zu Recht (!) bekommen. Aber der Rest?

      Gewerkschaften sind ein Dinosaurier aus dem vorherigem Jahrtausend. Die Folgen der Globalisierung des Kapitals haben die voll verpennt. Irgendwann kommt die bittere Wahrheit ans Licht.

      Als Arbeitgeber wird es damit immer enger.

      Achso, 1800 € / Monat ist ein verfügbares Salär einer ausgebildeten Krankenschwester....

      Es muss das selbstkritische Nachdenken anfangen....
      Das Leben ist wie ein Aufzug: Erste Fahrt sammelnd nach oben, dann erfahrungsgemäß viele Fahrten zwischen den Haltestellen, einschließlich Richtungsumkehr, später Anfahren der Parkhaltestelle. Die letzte Fahrt geht garantiert abwärts.
    • Mystery schrieb:

      Achso, 1800 € / Monat ist ein verfügbares Salär einer ausgebildeten Krankenschwester....

      Es muss das selbstkritische Nachdenken anfangen....
      Interessant!
      Wo wird die Kohle denn verbrannt? Irgendwo geht sie ja hin, fragt sich nur in welches Säckle sie wandert.

      Gruß André

      "Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt." (Albert Einstein)