Abkündigung der Unterstützung von GS-electronic Notrufsystemen !!!

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    • Hallo
      ich schreibe mal ganz kurz meine Gedanken zu dem gesagten

      Der Gesetzgeber hat einen gewissen Rahmen geschaffen der ein Mindestmaß fordert in dem wir uns alle bewegen müssen. Besser kann es immer sein nur nicht schlechter.

      In erster Linie ist der Betreiber einer Anlage haftbar. Und das ist auch gut so. Der Betreiber entscheidet über die Rahmenbedingungen für den Betrieb und über den finanziellen Aufwand der entstehen darf.

      Für den Betrieb einer Anlage wird eine Gefahrenanalyse erstellt. In der wird das Gefährdungspotential
      erkannt und entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung jeglicher Gefahren festgelegt.

      Zum Notruf. Dieser erfolgt in der Regel über das Telefonnetz mit dem Rattenschwanz bis zur Befreiung der eingeschlossenen Personen.
      In der Gefährdungsanalyse steht auch was als Ersatzmaßnahme greift wenn das Telefonnetz ausfällt,eine Komponente des Notrufsystems defekt ist oder der EMP zuschlägt.
      Nun ist es am Betreiber welche Ersatzmaßnahme er ergreift. beispielsweise Hausmeister immer in Rufweite des Aufzuges oder die Aufzugsfirma besucht alle 30min den Aufzug ,natürlich für einen kleinen Obolus, denn wir sind alle keine Samariter.

      @Mystery Leider erfolgt UCM nicht zwangsläufig über den Fang. Also gibt es diesen kleinen Magneten nicht überall. Und auch wenn er vorhanden ist, erfolgt dann eine Gefahrenanalyse der die Ersatzmaßnahmen festlegt.

      Wenn die Aufzugsfirmen ihre Hausaufgaben gemacht haben ,wird keine Firma verklagt.Die Beteiberhaftung greif.
      Die Betreiber sind sich dieser Verantwortung noch nicht richtig bewußt.

      MfG


      @Mystery Einen Kleinen Nachtrag
      Es gibt Aufzugsfirmen bei den es Standard ist ,wenn der Akku eine gewisse Kapazität unterschritten hat, sich dieser stilllegt.
      Desweiteren haben viele Aufzugsfirmen eine Fern Überwachung der Anlagen welche Fehler jeglicher Art meldet.
      In der Firma in der ich tätig bin werden diese Meldungen zeitnah weiter geleitet,
      Meine Beiträge basieren auf Berufs-und Lebenserfahrung , gefährlichen Halbwissen und Klugscheißerrei ?(

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Aufzugsbauer ()

    • Mystery schrieb:

      @Andre
      Du glaubst doch wirklich nicht, dass wichtigste Information, die schon immer Standard waren , plötzlich nicht mehr an der Anlage einsehbar sein sollen?
      Manchmal frage ich mich: Rede ich in einer Fremdsprache? Was ist an klarem Deutsch nicht zu verstehen? Eine Aufzuganlage die über einen Fernnotruf verfügt muss den Notfallplan nicht öffentlich aushängen, dieser ist beim Leistand hinterlegt.
      Über Sinn und Unsinn kannst du hier gerne diskutieren, es ändert aber nichts an der Rechtslage und den Pflichten.
      Den Punkt suche ich dir noch raus.

      Mystery schrieb:

      Selbst wenn es den Unfug geben sollte, würde ich als Betreiber / Service diese Infos aushängen, ersparen eine Menge Ärger. Hat was mit Verantwortung zu tun!
      Unfug? Du möchtest den Gremien ihre Fachkompetenz absprechen? Auf irgendeinem Sachverstand wird das schon gewachsen sein, und da du ja Rechtlich handeln möchtest, hole dir von jeder genannten Person/Organisation die schriftliche Einverständniserklärung zur Nennung im Notfallplan.
      Dann legst du dir eine Dokumentation an, in der jeder gespeicherte Sinn/Unsinn über den/die betreffende aufgeführt ist. Tust du das, solltest du auf der rechtlich sicheren Seite sein.

      Mystery schrieb:

      UCM-Anlagen haben den kleinen Magneten am Begrenzer. Netzausfall - Magnet fällt sofort ab und zieht die Anlage in den Fang, wenn die Bremse etwas verzögert reingeht.
      Das zeigt mir, das du mit Halbwissen um dich schmeißt, nicht jede UCM funktioniert mit GB, hier gibt es diverse andere Möglichkeiten.

      Weil mir das dann auch zu albern wird und ich nicht weiter füttere, bin ich hier dann auch mal weg.

      Eine Diskussion beinhaltet immer das beantworten von Fragen:

      Andre schrieb:

      Welchen Hauptschalter? Nach deinem Wissensstand gehe ich mal davon aus, das dir bekannt ist:
      Das nach betätigen des Hauptschalters noch diverse Bereiche der Anlage unter Spannung stehen unter anderem das Kabinenlicht?

      Gruß André

      warum einfach? wenn es auch kompliziert geht?
    • Da sich hier die Stimmung blutdruckmäßig in einem gefährlichen Bereich entwickelt, würde ich vorschlagen diese Diskussion hier zu beenden und in mehren Thread’s weiter konkret und sachlich zu erörtern. Mittlerweile werden ja hier alle sicherheitstechnische relevanten Baugruppen und Verhaltensweisen zum Thema Aufzug in Frage gestellt.
      Habe mich ja gar nicht mehr getraut hier auch noch meinem Senf dazu zu geben.

      PS: Köpenick
      Alles gut und nach eueren Horror Szenarien hatten wir ( unser Unternehmen ) bestimmt Glück gehabt.
      Die eingegangenen Notrufe waren nicht höher wie eigentlich erwartet dank Notstrom, automatische Evak.-Einrichtungen, HM vor Ort, und aller zusätzlichen eingesetzten Kräften wie Feuerwehr, Polizei etc..
    • Das reiche ich dann mal nach:

      TRBS 3121
      Der Arbeitgeber muss dem Notdienst für Aufzüge im Sinne der Richtlinie 2014/33/EU einen Notfallplan zur Verfügung stellen. Sofern gemäß §24 Absatz2 BetrSichV ein Notdienst erst ab dem 31.Dezember2020 vorhanden sein muss, ist der Notfallplan nach Satz2 in der Nähe der Aufzugsanlage (z.B. an der Hauptzugangsstelle) anzubringen.

      Ein kleiner Auszug aus der TRBS, die ja öffentlich ist. Interpretationspielraum ist wie immer gegeben, aber so wird es ausgelegt. Der Notfallplan muss ab Fernnotruf nicht mehr öffentlich aushängen und Punkt.

      Gruß André

      warum einfach? wenn es auch kompliziert geht?