Abkündigung der Unterstützung von GS-electronic Notrufsystemen !!!

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    • (...)...aber ich werde wohl nichts mehr zu dem Thema mit Dir ausdiskutieren, da ich mal annehme das Du aus dem betroffenen Unternehmen bist (...)
      - ah ok, sobald man merkt, dass man mit dem spricht, der im Thema ist, möchte man die Diskussion abbrechen?

      FAKE ist nicht die Ursprungsmeldung (z.B. das FMWS oder LD ohne ngn den neuen Standard der Telekom nicht können), sondern z.B.:

      (...)...nur bedingt richtig! Wenn man für die temporäre Umschaltung das 2-3
      fache bezahlen soll so ist das nicht seriös! Ein solches Vorgehen ist
      wirtschaftlich nicht durchsetzbar bei unseren Kunden! .(...)

      Aha. Dann darf ich dazu anmerken, das bei GS NIE eine Anfrage seitens N24 eingegangen ist. Wieso nicht? Ich bin ein riesiger Freund von Kooperation und wir haben uns enorm engagiert, als die Anfrage von einer bestimmten, betroffenen NSL bei uns eingegangen ist. Die Kühe peau a peau vm Eis geholt. Wo war Eure Anfrage?

      (...) dafür das die Systeme nicht mehr auf dem freien Markt aufschaltbar sind
      überteuerte Angebote unterbreitet gehört abgekündigt! (...)
      Ich mag Ausrufezeichen. Allerdings sind sie hier ebenfalls fragwürdig. Ich kann nur sagen Alt gegen Neu wird getauscht mit einer Upgradegebühr. Preise gehören hier nicht hinein, leider wird anscheinend vergessen, dass es ein öffentlich zugänglicher Bereich ist.


      (...)...Natürlich haben die meisten betroffenen Geräte ihre Halbwertzeit
      schon hinter sich, aber dennoch müssen den Kunden doch RECHTZEITIG
      entsprechend lohnende Angebote zum Austausch der vorhandenen Systeme
      gemacht werden um die Marke GS auch weiter auf dem (freien) Markt zu
      halten. Und wenn sich die Hersteller dem freien Markt komplett
      verschliessen und Aufschaltungen nur noch auf der GS-Zentrale
      vorzunehmen sind, so ist die "dramatische" Abkündigung gewollt und in
      unserem Verständnis unsere Pflicht! (...)

      Leude, wie lange (in Jahren) habt Ihr für ein entsprechende Angebot der Umrüstung Zeit gehabt?
      Und bitte: Die Umrüstung ist nötig durch die Umstellung der TELEKOM. Ei oder Huhn.


      Da sich hier gesorgt wird um den eng umkämpften Markt: wer will denn auf den Massenmarkt? Wir kriegen doch alle mit was dann passiert. Die Entscheidung ist irgendwann gefallen, daß man sich aus Europa zurückzieht, sich auf seine eigenen NSLs und auf einen bestimmten Bereich Kunden konzentriert. Es ist jedem selbst überlassen, wie er die Qualität von der Gesamtleistung durch GSelectronic bewertet. Denn die besteht nicht nur aus der Frage, ob die Hardware nun auf alle NSL aufschaltbar ist.
    • ...ich habe das Gefühl das garnicht gewollt ist das ganze zu verstehen!? <- Achtung wieder ein Ausrufezeichen!


      "- ah ok, sobald man merkt, dass man mit dem spricht, der im Thema ist, möchte man die Diskussion abbrechen?"

      Nein, aber sobald man merkt das der mit dem man spricht das Thema nur aus seiner Sicht zu "verstehen" scheint, schon.

      Das wir uns nicht mit GS unterhalten hätten ist schlichtweg falsch! Wir wollten sogar einen Leitstand kaufen welcher uns nach einem gemachten horenden Angebot (das wir trotzdem angenommen haben) dann doch verwehrt blieb!!! Das das ganze Jahre her ist, ist dabei unerheblich. Denn auch ein Unternehmen wie GS muss sich den Gegebenheiten des Marktes stellen. Wenn der Kunde (und das waren wir ja FAST) vergrault wird, kommt er eben nicht wieder! Deswegen haben wir mit anderen Leitstellen die von Euch unterstützt wurden kooperiert. Weswegen sollte ICH dann mit GS verhandeln? Ihr seid nicht mein Vertragspartner. Und das die Systeme seit Jahren hätten umgebaut werden können liegt doch nicht in der Macht der Leitstellen!? Wir (die Leitstellen) sind doch nicht der unbezahlte Verkäufer der Fa.GS!

      Und zum Thema:
      -"Ich bin ein riesiger Freund von Kooperation"

      Wenn Kooperation bedeutet, dass die Systeme in Zukunft nur auf die GS-Leitstelle aufgeschaltet werden können, dann ist das doch eine sehr einseitige und monopolistische Situation! ...Und das ist NICHT gut und nicht in unserem (und unserer Kunden) Sinne.

      Notrufe 24
      Ein "Fahrstuhl" fährt vorwärts, rückwärts, rechts und links! ...wenn unser Aufzug das macht dann isser kaputt ! :whistling:

      Mit Sicherheit
      immer für Sie da !

      notrufe24.de
      facebook.com/notrufe24
    • Neu

      Noch Fragen zu VoIP, 3G, LTE, 5G?

      Gestern hat´s in Berlin-Köpenick kräftig "geblitzt". Zwei parallel verlaufende 110kV-Erdleitungen wurden im Bereich eines Brückenfundaments horizontal „angebohrt“. Redundanz futsch, mind. 30.000 Haushalte / 2.000 Gewerbetreibende weiterhin ohne Strom, Heizung u.s.w. Es wird dauern.... Gnädigerweise ist das Wetter jetzt im Winter mild.
      Ein Krankenhaus dauerhaft mit einem Notstromdiesel zu betreiben geht auch nicht ….. und, und, …. , keine Ampel, und …
      Jetzt kommt der Knaller: U.a. Ausfall GSM-Netz und Festnetz! Polizei und Feuerwehr bitten bei Notfällen um persönliche Vorsprache bei den entsprechenden Wachen - kein Witz!

      Der Blackout, verursacht durch Dussligkeit , ist aber ein praktischer Vorgeschmack darauf, wenn wir die „Energiewende“ weiter forcieren. Unser Hochspannungsnetz ist für Kraftwerke mit ständiger Last ausgelegt. Wind- und Solarstrom sorgen für „richtige“ Bewegung im Netz! „Zu viel“ oder „zu wenig“ führt früher oder später zwangsläufig zum großflächigem Lastabwurf auf der Verbraucherseite.

      Hier entpuppt sich, wenn Politiker u.a. ohne Expertenwissen sich auf den grünen Mainstream begeben. Folgeabwägungen gibt es nicht, hinterher heißt es : „konnte keiner wissen“, „sehr überraschend“, „damit hat keiner gerechnet“ und ähnlicher Dummschwatz.

      Jetzige Situation in Berlin als Lehrbeispiel:

      Aus den Aufzügen kann man sich per Notruf nicht bemerkbar machen. Ich habe Zweifel darüber, ob die Notrufzentralen das überhaupt mitbekommen , dass ein Totalausfall vorliegt. Geschweige denn sie können es genauestens verifizieren (glaube ich nicht!) , wie sollen Service-Techniker zur Notbefreiung in die Spur geschickt werden, wenn sie mobilfunkmäßig nicht erreichbar sind? Sind Notrufzentralen überhaupt in der Lage, massenweise Notrufe abzuarbeiten? Genügend Personal da und nicht überfordert?

      Nehmen wir mal an, dass „nur“ 20 Befreiungen durchgeführt werden müssen. Woher kommen innerhalb kürzester Zeit die „Befreier“ ? Hausmeister wurden meistens wegrationalisiert. Könnte es sein, dass in der Zwischenzeit der Notlichtakku schlapp macht?

      Die A-Karte werden die Notrufzentralen und Serviceeinheiten haben.

      Ich denke, diesmal werden zu Recht Anwälte ordentlich Arbeit bekommen (müssen)! Wie ist sichergestellt, dass alle (!) Aufzugsanlagen auf Personeneinschlüsse geprüft werden? Jetzt klappt ein Panoptikum an juristischen Folgen auf!

      Der große rosarote Kommunikationsriese hat´s mit der durchgehenden Digitalisierung (Arbeit mit Geräten mit Eigenstromversorgung) vorgemacht und alle sind brav hinterhergelaufen. Warner wurden / werden ignoriert.

      Wenn es ein vernünftiges Notruf- und Alarmsystem mit Eigenstromversorgung geben würde, welches unabhängig von vor Ort benötigten Batterien arbeitet, dann wäre es ein "sicheres Kommunikationsmittel". Alles Andere ist - wie praktisch bewiesen - fehlerhaft, weil u.a. „bidirektionale“ Kontaktaufnahme nicht möglich ist.

      Angenommen, das GSM-Netz würde funktionieren; die GSM-Sendestationen wären permanent überlastet, weil alle Info´s jeglicher Art dieses blockieren würde. Soweit bekannt gibt es keine „Notrufpriorität" für Aufzüge!

      Und bei den automatischen Evakuierungseinrichtungen i.S. Notstromsteuerung bin ich mir auch nicht so sicher, ob die so arbeiten wie geplant.

      Das Ergebnis wäre sehr interessant, wenn seitens TÜV & Co. hier eine richtige Untersuchung stattfinden würde: Die Ergebnisse dürften m.M. nach erschreckend ausfallen. Aber das Gute wäre dann, dass man daraus lernt und die Anforderungen an die Aufzüge, einschließlich Notruf, als „sicheres Verkehrsmittel“ schnellstens aktualisiert!

      Verstehen jetzt einige Leute hier im Forum, weshalb ich sage, dass die Betreuung (damit Verantwortung) eines Notrufsystems nicht in die Hände von Aufzugsfirmen gehört?
      Das Leben ist wie ein Aufzug: Erste Fahrt sammelnd nach oben, dann erfahrungsgemäß viele Fahrten zwischen den Haltestellen, einschließlich Richtungsumkehr, später Anfahren der Parkhaltestelle. Die letzte Fahrt geht garantiert abwärts.
    • Neu

      Das selbe hatten wir vor zwei Jahren hier auch. Blackout durch Baggerarbeiten an einer 110kV Leitung. Da ich ehemals von der Telekom Netztechnik komme, weiß ich, das die Funkmasten (nur 2G) zu 20% Deutschlandweit Akkugepuffert sind, meist nur in den Großstädten. Alle anderen werden bei einem Blackout abgeschalten. In diesem Fall gehts sogar noch weiter, die Frequenzen werden für den Katastrophenfunk eingesetzt und müssen sogar im WorstCase Fall abgeschalten werden.

      Tja, ich hatte mir schon den Mund fusslig geredet, interessiert aber niemanden. Bei unserem Blackout waren wir als Techniker nichtmal erreichbar. Ich hatte mich ins Auto gesetzt und bin von Anlage zu Anlage gefaren um nachzusehen ob jemand drin steckt. Das Handy war TOT.

      Soviel dazu. Das die Funkmasten abgeschalten werden, kommst sogar von der Telekom. Es gibt keine Priorität die Funkmasten im Katastrophenfall weiterhin zu betreiben. Da ist die Kupfertechnik besser Akkugepuffert. HVTs bis zu 24 Std, Outdoor DSLAMS mit MSAN Pots 1,5 Stunden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Skater2003 ()

    • Neu

      Mystery schrieb:

      Soweit bekannt gibt es keine „Notrufpriorität" für Aufzüge!
      Es kommt drauf an von wo die Simkarten sind.
      Die Simkarten von Siwaltek sind in der Lage andere Teilnehmer aus den Sendemast zu werfen um einen Notruf abzusetzen.
      Ein Ausfall des GSM Netz kann vom Notrufgerät erkannt werden und der Aufzug wird abgeschaltet.

      Dumm ist es nur Wenn Netz und GSM gleichzeitig ausfallen.

      Da nützt der Akku recht wenig wenn das GSM Netz nicht geht. Das nennt man dan. höhere Gewalt
      Wenn einer Im Aufzug steckt, immer mit der Ruhe. Der läuft nicht weg.
    • Neu

      Ja richtig. Es gibt die Karten mit höherer Priorität, nutzen aber die wenigsten. Auch ist mir nicht bekannt, das Notrufgeräte bei Verlust des GSM Netzes den Aufzug abschalten können. Da die GSM Netze zum größten Teil Tagsüber gewartet werden und dazu auch mal manuell abgeschaltet werden, würden immer wieder Aufzüge Ausser Betrieb gehen. Das TG GSM kann ein Relais ansteuern, dieses könnte man z.B. für einen AB Schlüsselschaltereingang verwenden, wer macht das aber? Ich denke das haben viele nicht bedacht.

      Was passiert bei einem großflächigem Stromausfall (Sonnenstürme und co.)? Kann alles mal vorkommen. Wenn der Aufzug keine Versorgungsspannung mehr hat und der Mobilfunkmast, geht da auch nichts mehr. Jedoch Aufzüge mit intakter Automatischer Evakuierung würden die Personen raus lassen. Und da ist auch schon das nächste Manko, aus Kostengründen wurde das meist nicht verbaut, weil die manuelle durch den Aufzugswärter auch ausreicht.

      Seien wir doch mal ehrlich. Bei einem flächendeckeden Stromausfall, braucht man auch keinen Notruf mehr. Da ist jeder auf sich alleine gestellt. Die Techniker sind nicht mehr erreichbar, nichts geht mehr.

      Wenn nur 30% aller Autos Elektrisch wären, und alle Nachts am Ladegerät hängen, würden unsere Netze komplett zusammenbrechen. Dies ist übrigens schon eine bewiesene Studie. Nicht alt, 3-4 Wochen. Den wenigen Schnee im Wnter, den wir noch haben, würde es auch nicht mehr geben, da unser Stromnetz den Boden schön warm halten würde.
    • Neu

      Mystery schrieb:

      Das Ergebnis wäre sehr interessant, wenn seitens TÜV & Co. hier eine richtige Untersuchung stattfinden würde: Die Ergebnisse dürften m.M. nach erschreckend ausfallen. Aber das Gute wäre dann, dass man daraus lernt und die Anforderungen an die Aufzüge, einschließlich Notruf, als „sicheres Verkehrsmittel“ schnellstens aktualisiert!
      Das Zitat als Auszug.
      Das alles ist bekannt! GSM Funktionalität auch! Die Telekom war mal der Größte Stromabnehmer!
      Es wird trotzdem gemacht, so nach dem Motto: Nun ist es nunmal so!

      Gruß André

      warum einfach? wenn es auch kompliziert geht?
    • Neu

      Ihr habt hier viele Fragen aufgeworfen und Meinungen eingebracht, die z.T. etwas neben der Realität liegen.
      1.) wenn Netzausfall, auch grossflächig, sind die GSM Netze meist innerhalb von wenigen Minuten runtergefahren. Kabelgebunden ebenso, weil die digitale Vermittlungstechnik ebenfalls bis auf einige Anschlüsse, abgeschaltet werden.
      Aufzüge sind dann, wenn keine Notstromevakuierung vorhanden ist, ebenfalls sofort down. alle mir bekannten Notrufgeräte geben bei Netzausfall eine Meldung raus.
      Im Fall Köpenick, sollten das schon ein paar sein. Frage an die Leitwarten, was können die empfangen.
      nach 2 Stunden, sind i.d.R. spätestens die Akkupufferung platt. Bliebe ein zeitfenster von real 1,2 Stunden, in dem die Leitwarte informiert wird.
      2. Die Priorisierung von Siwaltek Karten ist, soweit ich informiert bin, ein Märchen. Selbst wenn, nützt es beim Ausfall des GSM Netzes gar nichts! Ich glaube das wird mit der Roamingfunktion verwechselt, so das sich das Modem in ein anderes Netz einbucht, wenn das Favorisierte ausfällt.
      Aber wie gesagt, was nützt das in diesem Fall?
      3. Die ehemals ideale Lösung war ja die leitungsgebundene Telefonie, bei der die Amtsspannung von der grauen Post bereitsgestellt wurde. Die Otsnetzbatterien waren, jedenfalls hier in der "Frontstatt", schon für gut 2h ausgelegt. der Teilnehmer musste es halkt nur irgendwie hinbekommen, zu wählen. darauf waren die Notrufgeräte ausgelegt. Ob GSM oder POTS, sobald die Vermittlungsstelle, oder der Mast schlappmacht, ist Essig!
      4. Katstrophe erkannt, also was tun? In Zeiten des Notfallplans und der individuellen Notbefreiungsanleitung für jede Kiste, sollte man das schon auch auf dem Schirm haben, was in solchen Fällen zu tun ist. Kann nur sagen, wie wir das handhaben: Hausmeister, oder Verwaltungen anfragen, was in dem Fall in die Hose geht.
      Also Techniker losschicken und die Anlagen abklapert, wo es Zweifel gibt. Kundenseitig kannst du da wenig erwarten, weil die bei solchen Meldungen schon durch die Mieterquengeleien wegen des fehlenden Fernsehempfanges komplett paralysiert sind! Ich denke, das machen ausser uns, auch noch viele andere, verantwortungsbewusste Firmen.
      Soviel zum Thema, Aufzugnotruf gehört nicht in die Hände der Aufzugfirmen. Das ist wirklich völliger Unfug!
      5. Stromversorgung / Netze. Das ist schon mal ein wenig Zukunftsszenario, das wir gerade erleben. Das jemand ein 110kV Kabel anbohrt, kommt zum Glück nicht täglich vor. Es ist aber richtig, das durch die sog. Energiewende, die Versorgungssicherheit durch Wegfall, bzw. Rückbau vieler Grundlastkraftwerke erheblich eingeschränkt wird. Problem ist z.Z. noch, das die regenerativen Einspeiser noch keine kapazitive Blindleistung ins Netz einspeisen können. Dazu braucht es nach wie vor die konventionellen Kraftwerke. Auch das Regelverhalten für die Zu- und Abschaltung, Lastverteilung etc. wird immer komlexer. Und auch immer anfälliger (Terror, IT-Sicherheit)!
      Auch der Ausbau der Netztopologie ist noch nicht so, wie es optimal wäre. Um ein eng vermaschtes Netz und eine hohe Verfügbarkeit zu haben, muss man halt mehr Freieitungen oder Erdkabeltrassen
      bauen.
      Wenn da unsere Krötenfreunde ständig opponieren, wird das so nichts, oder nicht zu erträglichen Kosten. Weil, mehr Geld für das ganze will ja keiner von uns ausgeben, gell?
      Fazit: bei uns in Deutschland läuft es doch noch sehr gut! Selbst in Europa liegen wir im Punkt Versorgungssicherheit und Anzahl Netzausfälle pro Einwohner und Jahr noch im sehr guten, grünen Bereich. Und darauf, auf unsere ges. Infrastruktur, dürfen wir zu Recht sehr stolz sein!
      Nehme wir es sportlich und machen feintuning an Aufzügen und Notrufsystemen. Ist ja grundsätzlich
      fast alles schon recht gut!
      Ralle
      warum durch Langeweile sterben, wenn es auch vor Müdigkeit geht
    • Neu

      ...Ich danke Ralle mal wieder für seine fundierten Anmerkungen!!! Dem ist kaum was hinzuzufügen!

      Das mit der Sicherheit ist so ein Ding- Solange es noch immer heisst das für das Aufzugsnotrufsystem die einfache Sicherheit der Telefonleitung ausreichend ist, ist doch RECHTLICH alles in Ordnung!? ...Wie das eingeschlossene Personen sehen sei mal dahin gestellt!
      Im Zweifel ist hier schon mal die höhere Gewalt angesprochen worden. Ansprüche könnten hier m.E. nur gegen das verursachende Bauunternehmen in Frage kommen. Eine allgemeine Klagewelle gegen Aufzugsfirmen oder Leitstellen wäre hier wohl recht absurd...

      Was das absenden von Netzausfällen betrifft sei hier angemerkt das das im Fall Köpenick NICHT stattgefunden haben könnte, wenn BEIDE 110kvs kurzgeschlossen wurden (gleichzeitig). Wenn das GSM-Netz NICHT sofort weg gewesen ist, hätten wenigstens die GSM-Systeme einen Ausfall absetzen können. In diesem Falle werden die Ausfälle dann an unsere Kunden weiter gegeben, was natürlich NICHTS zu dem Umstand aussagt ob dort auch jemand eingeschlossen ist! Das würde voraussetzen das das GSM-Netz noch solange gespeist wäre das auch ein Notruf vom Objekt abgesetzt werden konnte.

      Zum Thema Abschalten des Aufzuges bei Ausfall der Telefonleitungen sei angemerkt, dass wir sowas schon in unseren (nicht mehr im Vertrieb befindlichen) E-Call Systemen aus dem Jahre 2002 verbaut hatten. Es ist nämlich eine Überwachung der Telefonleitung gefordert! Im Falle eines Ausfalles fiel in unserem E-Call ein Kontrollrelais ab, über welches dann z.B. der Tür-Auf Knopf geführt werden konnte. So wurde sicher gestellt das die Fahrt immer bis in die Etage abgeschlossen wurde und die Türen geöffnet wurden. Weiterfahrt nicht möglich, da Tür-Auf Knopf ständig betätigt! ...Weiterfahrt bis in die Etage natürlich nur wenn Netzspeisung vorhanden ist (um unseren spitzfindigen Schreibern zuvor zu kommen ;) )!

      In wie fern die Ausfallerkennung der Telefonleitung (Festnetz) hier bei VoIP mit Analogadapter noch greifen würde, sei mal dahin gestellt (Speisung durch Analog-Adapter). ...Obwohl, bei gleichzeitigem Netzausfall müsste das dann auch wieder funktionieren (aber wahrscheinlich auch nur dann).

      Wir haben schon vor gefühlten 100 Jahren ;) vor genau diesem "absurden, übertriebenen und unrealistischem" Szenario wie jetzt in Köpenick gewarnt! ...Aber wie man hier mal wieder sieht: Nichts ist unmöglich!

      Absolute Sicherheit gibt es eben nicht, ...jedenfalls nicht unter wirtschaftlichen Gesichtspunkt!!!

      Ansonsten ist das aber schon von Ralle richtig bewertet, wenn er davon ausgeht das es hier bei uns in Deutschland in punkto Versorgungssicherheit sehr gut bestellt ist.

      Notrufe24
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      Mit Sicherheit
      immer für Sie da !

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    • Neu

      Da stellt sich mir noch die Frage nach der "einfachen Sicherheit des öffentlichen Telefonnetzes". Das wurde nach meinem Wissen Ende der 80, oder Anfang der 90er Jahre definiert.
      Von Mobilfunk war da jedenfalls noch keine Rede.
      Stellen die entscheidenden Gremien denn nun das Mobilfunknetz dem leitungsgebundenen Netz gleich?
      Bei der bisherigen Technik wäre ich da mehr als skeptisch, aber spätestens seit ISDN und DSL kann man wohl alles als rel. unsicher betrachten. Konnten wir ja gerade erleben ;)
      Ralle
      warum durch Langeweile sterben, wenn es auch vor Müdigkeit geht