Schütze defekt?

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    • Schütze defekt?

      Hallo zusammen,
      auch ich habe an meinem Aufzug (Schindler von 1974) seit letzter Woche eine Störung.
      Der Aufzug reagierte nicht mehr auf den Rufknopf. Ich hab dann den Hauptschalter betätigt, wieder eingeschaltet, ging 2 Tage wieder normal. Dann wieder nix. Heute war der Techniker von der Wartungsfirma da, und hat die Schütze (3) als Fehlerquelle diagnostiziert. Könne man nicht (mehr) reparieren, sie erstellen aber gern ein Angebot für eine Modernisierung.....
      Kennt jemand eine Firma im Raum PF, die das wie oben beschrieben reparieren kann?
      Gruß
      Frank Plonus
    • Ja, viele rätsel...
      Es kann aber tatsächlich sein das es so Relais / Schütze nicht mehr gibt oder man nur schwehr einen passenden Ersatz findet. Die Frage ist doch " Zahlt der Kunde den Aufwand?", oder nicht. Wenn ich zwei Tage an so einer Störung rumbastele die durch AEG ( aus ... ein geht wieder) erstmal weg ist sehe ich das eher grenzwertig bis unwahrscheinlich.
      Also hat der ST eigentlich alles richtig gemacht, die Entscheidung in 45 Jahre alte Technik so viel Geld zu Investieren (das uns allen bekannte Fass ohne Boden) soll doch lieber der Chef mit dem Kunden klären. Vor allen da viele bestimmt auch schon das Problem hatten in eine Störung mal schnell 5 Stunden zu investieren und keinerlei Garantie zu haben das am schluß was brauchbares dabei raus kommt. Tausch ein Relais von einer alten Steuerung gegen ein modernes teil und die Schaltzeiten halbieren sich mal ganz schnell, die folge ist wenn es blöd läuft das man sich einen Fehler einbaut der dann eine langwierige Fehlersuche nach sich zieht die auch keiner zahlen will.
      Reparieren ist schon gut, ich bin auch kein Fan von allzu schnellen Modernisierungen aber nach 45 Jahren darf man da schon mal darüber nachdenken.
      :D Ein Aufzug fährt ab und auf und manchmal kommt er sogar da an wo man es möchte 8o
    • Frank Plonus schrieb:

      Hallo zusammen,
      auch ich habe an meinem Aufzug (Schindler von 1974) seit letzter Woche eine Störung.
      Der Aufzug reagierte nicht mehr auf den Rufknopf. Ich hab dann den Hauptschalter betätigt, wieder eingeschaltet, ging 2 Tage wieder normal. Dann wieder nix. Heute war der Techniker von der Wartungsfirma da, und hat die Schütze (3) als Fehlerquelle diagnostiziert. Könne man nicht (mehr) reparieren, sie erstellen aber gern ein Angebot für eine Modernisierung.....
      Kennt jemand eine Firma im Raum PF, die das wie oben beschrieben reparieren kann?
      Gruß
      Frank Plonus
      Typisch Kl. Mitbewerb ,wenn man nicht weiterweis dann will mann die Steuerung erneuern . Wenn die Ursache die Schütze sind ???? ,dann Schütze tauschen und gut ist's.
    • @pit47 auch für Mitarbeiter der "großen" gilt immer schön lieb zu den anderen sein; hab hier keinen Bock mehr auf das Gemaule von groß gegen klein und umgekehrt.
      Der ST wird schon einen Grund gehabt haben warum er so entschieden hat, wenn es nur die Ansage seines Chef´s ist.
      Möglicherweise ist die Kiste auch einfach fertig mit er Welt, Verbraucht oder hat noch andere Macken... klar ist an einer Relais Anlage kann man alles richten,die frage ist nur um welchen Preis.

      Schönes friedliches und ruhiges neues Jahr. Den Kollegen die Notdienst haben wenig Einsätze und immer schön aufpassen.
      :D Ein Aufzug fährt ab und auf und manchmal kommt er sogar da an wo man es möchte 8o
    • Diese "Aufzüge" wurden nur über das "Geld" gekauft. Derartige Anlagen zu modernisieren hier ist der Kunde schlecht beraten.
      2 Kalkulationen sollten gegenübergestellt werden. Modernisierung und Neuanlage. Heute bekommt der Kunde trotz Demontagekosten fast zum gleichen Geld eine Neuanlage. Ich habe hier schon sehr Abenteuerliche sogenannte " Modernisierungen " gesehen, wo die Kunden keinen Nutzen hatten nur der, der den Aufzug modernisiert hat.
      Sehr viele Kunden sehen nur die Kosten und gehen grundgsätzlich nur über das Geld. Die brauchen dann aber auch nicht jammern, wenn diese ANlagen nicht einmal eine mittlere Lebenserwartung von 10-15 Jahren haben.
    • Montageleiter schrieb:

      Diese "Aufzüge" wurden nur über das "Geld" gekauft. Derartige Anlagen zu modernisieren hier ist der Kunde schlecht beraten.
      2 Kalkulationen sollten gegenübergestellt werden. Modernisierung und Neuanlage. Heute bekommt der Kunde trotz Demontagekosten fast zum gleichen Geld eine Neuanlage. Ich habe hier schon sehr Abenteuerliche sogenannte " Modernisierungen " gesehen, wo die Kunden keinen Nutzen hatten nur der, der den Aufzug modernisiert hat.
      Sehr viele Kunden sehen nur die Kosten und gehen grundgsätzlich nur über das Geld. Die brauchen dann aber auch nicht jammern, wenn diese ANlagen nicht einmal eine mittlere Lebenserwartung von 10-15 Jahren haben.
      auweia!
      Wenn eine Anlage 45 Jahre erfolgreich läuft, scheint es doch kein Schrottprodukt zu sein?

      Widerspruch Euer Ehren!

      Ok, jetzt schwächelt etwas an der Elektromechanik (Schütz, Relais, ...) na und? Ist doch reparabel, was man von Anlagen aus den 2000er Jahren nicht behaupten kann.

      Heutige Lebenserwartung einer Aufzugsanlage: 10...15 Jahre, dann komplett raus. Wo ist da der umweltbetonende technische Fortschritt, wenn sich die Nutzungsdauer auf ein Drittel reduziert, danach ins Liftschrottgebirge.

      Da hat der alte Schindleraufzug tolle Dienste geleistet! 8Schindlers! Baut mehr solcher Anlagen!9

      Und jetzt dem Kunden einreden, da darf nichts modernisiert werden?

      Dazu die Milchmädchenrechnung: Modernisierung kostet genauso viel wie eine Neuanlage.

      Natürlich nicht! Viel teurer! Es ist das Geld des Kunden!
      Nehmen wir mal an, eine Neuanlage kostet 100 %
      Die alte Schindlerankage belastet mit 2% p.a. an Investitionskosten (Logo, die ist bereits abgeschrieben!). Die „Neue“ mit knapp 7% bis 10%.

      • Instandhaltungskosten mit Wartung, TÜV u.s.w sind bei beiden Anlagen identisch.
      • Energieverbrauch (Einsparung) fällt bei einer „Neuen“ Dank FU günstiger aus. Aber Obacht!

      • Bei Reparaturen scheiden sich die Geister. Relaisstörungen sind weitgehend kalkulierbar, bei modernen, geschlossenen Anlagen unberechenbar!
      • Und dann gibt es bei der Neuanlage noch Baunebenkosten.....



      Wenn das alles zusammengeführt wird, erkennt man sehr schnell, dass solche Schätzchen eraltenswert sind. Kritischer Punkt ist, wenn bei dem Schätzchen die jährlichen Reparaturkosten >7 % ausfallen. Dann die Radikallösung für die verursachende Baugruppen: Austausch gegen neu.

      Also was - auch aus wirtschaftlichen Gründen -spricht gegen eine bedarfsgerechte Modernisierung, wenn wesentliche Anlagenteile weiterverwendungfähig sind? Die Neuanlage bleibt die teurere Altenative, verbunden mit dem z.T. unsinnigen Schnickschnack, wie UCM.

      MODERNISIERUNG heißt das Zauberwort!

      Im Wohnungsbau macht es die Bundesregierung vor:

      11% Modernisierungzuschlag auf die Miete ist nicht mehr! Ein Vermieter müsste doch mit dem Klammerbeutel gepudert worden sein, wenn er die Aufzugskosten nicht auf die Miete umlegen kann. Derjenige, der ein zugeschnittenes Modernisierungsangebot macht, ist klar im Vorteil!

      Und so verhält es sich mit o.g. Anlage. Reparatur, wenn geht, ansonsten bedarfsgerecht Modernisieren.
      Das Leben ist wie ein Aufzug: Erste Fahrt sammelnd nach oben, dann erfahrungsgemäß viele Fahrten zwischen den Haltestellen, einschließlich Richtungsumkehr, später Anfahren der Parkhaltestelle. Die letzte Fahrt geht garantiert abwärts.