Abstand Schachttür zur Wohnungseingangstür

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    • Hätte normaler weise dem tüv bei der Abnahme der Aufzugsanlage ausfallen müssen. Schreib deinen Betreiber an das er dir bitte den Termin für die nächste wiederkehrende Prüfung oder zwischen Prüfung mitteilen soll und kläre das mit dem zuständigem Prüfer. Oder du rufst selbst beim tüv an.
      Best Never Rest
    • Teddy1000 schrieb:

      @Aufzugsbauer
      Ich habe 2 Kleinkinder, welche in einem aktiven Alter sind. Habe dem Bauträger mitgeteilt, dass ich den Abstand befremdlich finde, da dort Personen eingeschlossen werden könnten. Antwort vom Bauträger war, dann solle ich ihm die entsprechende DIN/Vorschrift einmal zeigen. Da stehe ich gerade.
      A. Genau das mit spielenden Kindern meinte ich mit „parken“.
      B. Abwehrhaltung mit Ünergang in den Verteidigungsmodus des Amtes - „Zeigen Sie mal!“ , weil sie den Braten mental riechen und begriffen haben.

      Ich lese aus allen (!) deutschen LBO‘en es so heraus, dass jeder Nutzraum im Gebäude mit einem (ggf. zwei, je nach Geschosshöhe) Treppenhaus - auch als Fluchtweg ins Freie - permanent verbunden sein muss. Macht ja auch von der Logik Sinn, weil ein Aufzug üblicherweise niemals als Fluchtinstrument genutzt werden kann und aus Eigenschutzgründen nicht genutzt werden darf!

      Der Zwischenraum zwischen Aufzug (Schachttür) und Wohnungstür ist bautechnisch als Aufzugsvorraum zu betrachten. Und der muss mit einem Treppenhaus verbunden sein. Dazu ist der Aufzugsvorraum mit einem Ruftableau und einer ständig arbeitenden Lichtquelle bei Anwesenheit einer Person zu versehen - also nicht in der Wohnung!

      Das ist der Klassiker! Dem TÜV geht‘ nicht richtig an - weil nicht direkt „Aufzug“ und das Bauamt hat bei der Planungsüberprüfung gepennt, als der Architekt denen das untergejubelt hat.

      Der TÜV hat seine Zustimmung erteilt, widerrufen kann und wird er nicht. Es könnte allerdings bei der nächsten Prüfung als (erhebliche) „Gefährdung“ erkannt werden. Das Maximum wäre eine formelle Forderung nach Gefährdungsbeurteilung, resp. Umsetzung. Wie die in der Realität umgesetzt werden sollte bleibt rein spekulativ.

      Richtigerweise müsste der Architekt als Verurscher herangezogen werden.

      Das Bauamt widerspiegelt nur die Selbstgefälligkeit, die in deutschen Amtsstuben vorherrscht. Wenn die zugeben müssten, dass ein Fehler unterlaufen ist, wäre es mittlerer Bürokratie-GAU.

      Aber an der Stelle würde ich den Hebel ansetzen, schließlich geht es um viel Geld.
      Fordere vom Eigentümer / Verkäufer eine Abstellung des (bandschutz-technischen) Sicherheitsmangels! Eine realistische Gefahr geht unbestritten von dieser Zugangskonstruktion aus!

      Wenn das Bauamt mit ins Spiel kommt, gehen die in Verteidigungsdeckung und du hast das Nachsehen. Wenn ich „Bauamt“ wäre und zu erwarten ist, dass eine juristische Auseinandersetzung drohen könnte, wird zu Abwehr der möglichen Gefahr zumindest der Betrieb der Aufzugsanlage bis zur Abstellung des Mangels untersagt. Ob deine Wohnung noch nutzbar ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

      Alles Andere, was hier vorgeschlagen wurde, könnte die mögliche Wirkung dämpfen. Aber die Ursache als generelles Problem wird damit überhaupt nicht tangiert!

      Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wie die Servicetechniker an den Aufzug rankommen sollen, wenn sich wesentliche aufzugstechnische Einrichtungen im Schachtkopf befinden, die nur über oberste Haltestelle zugänglich sind? Personenbefreiungen , Wartungen, Entstörungen gehören auch dazu. Ich würde niemals fremde Leute in meine Wohnung lassen....

      Ergänzung: Ich bin davon ausgegangen, dass du die Bescherung am Objekt gesehen hast!

      In der Tat: es steht in keiner DIN / Vorschrift, dass ein Haus Türen, Fenster, Regenfallrohre, Flure oder Dach haben muss - weil es selbstverständlich ist! Räume müssen so hergerichtet sein, dass man aus jedem Raum gefahrlos fliehen kann. Persönlich würden bei mir die Alarmglocken schrillen, wenn der Bauträger als Partner des Vertrauens mir „so“ (dämlich) kommen würde. Es liegt die Vermtung sehr nahe, dass noch mehr Ungereimtheiten sich im Bau verstecken.
      Das Leben ist wie ein Aufzug: Erste Fahrt sammelnd nach oben, dann erfahrungsgemäß viele Fahrten zwischen den Haltestellen, einschließlich Richtungsumkehr, später Anfahren der Parkhaltestelle. Die letzte Fahrt geht garantiert abwärts.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Mystery () aus folgendem Grund: Hinzufügung Ergänzung

    • Habe diese Fälle in einer Stadt in BWG und der TÜV Süd akzeptiert die Überwachung des Zwischenraumes mit einem Lichtvorhang bei einer Anlage, da hier die Tür vor der Schachttür aus Versicherungstechnischen Gründen immer abgeschlossen sein muss. Bei der zweiten Anlage hat der TÜV an der Tür die vor die Schachttür gesetzt wurde, ein Fluchtschloss/Panikschloss akzeptiert. Und das in beiden Fällen ohne Probleme.
    • Montageleiter schrieb:

      Habe diese Fälle in einer Stadt in BWG und der TÜV Süd akzeptiert die Überwachung des Zwischenraumes mit einem Lichtvorhang bei einer Anlage, da hier die Tür vor der Schachttür aus Versicherungstechnischen Gründen immer abgeschlossen sein muss. Bei der zweiten Anlage hat der TÜV an der Tür die vor die Schachttür gesetzt wurde, ein Fluchtschloss/Panikschloss akzeptiert. Und das in beiden Fällen ohne Probleme.
      Umwerfend und "ohne Probleme"!!!???

      Lichtgitter zwischen Schachtttür und Wohnungstür? Was soll das bewirken? Insbesondere, wenn die Anlage aus einem Grund nicht mehr fahren sollte? Wie macht man eine Personenbefreiung?
      Hinter der Wohnungstür ist absolute Privatsphäre! Panikschloss in Richtung Wohnung!!!! Wenn noch gesagt wird, wo die Analge steht, braucht sich keiner wundern, wenn mit Hilfe des Aufzuges die Wohnung ausgeräumt wird. Bietet sich glattweg an! Kopfschütteln!


      Ich glaube nicht, dass der TÜV / das Baumat solchen tödlich wirkenden Quatsch durchgehen ließ! Wenn es doch so sein sollte, sollte das ernsthafte Konsequenzen für den Erlaubnisträger haben!
      Wenn dazu sich die Aufzugsfirma auf solchen Mumpitz einlässt und dabei sogar mit "schrägen Ideen" behilflich ist, dann handelt sie genaus fahrlässig wie der Abnehmer!

      Niemals solche faulen baulich verurscahten "Kompromisse" durchgehen lassen! Der Eigentümer hat ausschließlich als Einziger im Schadenfall hinterher ein Problem! Ein Gutachten von der Feuerwehr kann an der Stelle sehr hilfreich sein!
      Das Leben ist wie ein Aufzug: Erste Fahrt sammelnd nach oben, dann erfahrungsgemäß viele Fahrten zwischen den Haltestellen, einschließlich Richtungsumkehr, später Anfahren der Parkhaltestelle. Die letzte Fahrt geht garantiert abwärts.
    • Was soll das bewirken? Insbesondere, wenn die Anlage aus einem Grund nicht mehr fahren sollte?
      Dafür gibt es ja den Notruf.
      Wenn ich eine Person nicht herausbekomme weil eine Wohnungstür im Weg ist, rufe ich unseren Schlüsseldienst mit der Kurzwahl 112. Die machen jede Tür auf. Leider ist manchmal nicht mehr viel von der Tür übrig. Aber die Person kommt raus.

      Wie schon geschrieben, bei uns will der TÜV wenn es einen Vorraum ohne Verbindung zum Treppenhaus gibt einen Notruf habe. Wenn es nur die Türnische ist langt es wenn 2 Bügel an die Wohnungstür kommen um den kl. Bereich nicht betretbar zu machen.
      Wenn einer Im Aufzug steckt, immer mit der Ruhe. Der läuft nicht weg.
    • Teddy1000 schrieb:

      . Antwort vom Bauträger war, dann solle ich ihm die entsprechende DIN/Vorschrift einmal zeigen.
      Also in der DIN EN 81-20 5.2.1.6 Notbefreiung steht etwas dazu. Leider etwas schwammig.

      Und nicht vergessen Du stehst als Miteigentümer(Mitbetreiber) in der Verantwortung
      Meine Beiträge basieren auf Berufs-und Lebenserfahrung , gefährlichen Halbwissen und Klugscheißerrei ?(