Kurze Vorstellung

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    • Ich kann es nur immer wieder verneinen, dass die Monteure generell im Konzern mehr verdienen als beim Mittelstand.

      In meiner Zeit als GF beim Konzern konnte ich das nicht feststellen.

      Hier wird Knall hart der Monteur in eine Tarifstufe eingestuft und mit dem BR abgestimmt. Je nach Tarifvertrag fährt der Monteur sogar schlechter wie ohne Tarifvertrag.

      Dann gibt es ja nur noch die Möglichkeit dem Monteur anzubieten, eine freiwillige Lohnanpassung zu geben.

      Wird häufig gemacht um Urlaubs und Weihnachtsgeld Zuschläge zu sparen, da diese nicht auf die freiwillige Zulage erhoben werden.

      Wir können gleiche Löhne zahlen wie überall , es kommt auf die Leistung, die Erahrung und auf das Now How an.

      Wenn du heute im Konzern als Monteur plötzlich zu viele Stunden hast, kommt der BR zum GF und verlangt ein klärendes Gespräch mit dem Techniker . Sprich arbeite nicht mehr so viele Stunden ( 36 Stunden Woche) oder du bekommst eine Abmahnung.

      Wartungsstunden werden dem Techniker gekürzt und gleichzeitig macht man ihn verantwortlich dafür, dass wenn der Kunde sich über den Zustand der Anlage beschwert, er noch vorgeworfen bekommt die Anlage ist nicht in Schuss.

      Viele von meinen ehemaligen Monteuren beim Konzern sind nach zum Mittelstand gewechselt , einige aus zu tASk :)

      So schlecht kann es ja dann nicht sein.

      Aktuell suchen wir ja noch jemanden, siehe unser Stellenanzeige .

      Kann sich ja jeder selbst überzeugen.

      Schönen Abend noch.
    • Darf ich mich nochmal einmischen? Mach ich einfach :D
      Also das mit dem bei den kleinen arbeiten nur die fleißigen und die Jungs bei KOTS sind alle faule S... kann ich so nicht mit unterschreiben. Es kommt immer auf die Persönlichkeit an, anscheinend ist es aber einfacher bei einem großen sich in der masse zu verstecken. Gut wenn wir von einem 20 Mann/ Frau Betrieb ausgehen kann sich jeder einzelne nicht so gut wegducken,das dann aber mehr dabei raus kommt wage ich zu bezweifeln. Ich kenne beide Seiten und es gibt da und dort echte Genie´s und mindestens eine 10er Potenz mehr Bodenpersonal. Das mit dem Geld ist auch relativ, weil als Arbeitnehmer muss ich genauso wie als Arbeitgeber eine Gewinn und Verlust Rechnung machen. Wenn es am Schluss für mich passt dann ist alles gut, wenn nicht mach ich was falsch und sollte meinen Marktwert neu eruieren.
      Dabei den großen meistens die Arbeitszeit strenger geregelt ist als beim Mittelstand sind logischerweise da auch die Mitarbeiter in der Mehrheit für die ihre Freizeit wichtig ist. Das sind aber deswegen noch lange keine Faulenzer.
      Ich finde eh das wir aufhören sollten vom guten Mittelstand und den bösen Konzernen zu Reden, wir sind doch alle Aufzugbauer oder wollen solche werden. Also warum hier immer dieses Gezanke? Futterneid? Persönliche Abneigung wegen schlechter Erfahrung? Was auch immer, ich finde es doof und unnötig. Wir machen alle unsere Arbeit und jeder findet im großen Deutschen Aufzugsmarkt seine Nische, der eine im Massengeschäft der andere halt bei den Individuallösungen.

      In diesem sinne, immer schön respektvoll sein und dann klappt es auch mit den ... :thumbsup:
      :D Ein Aufzug fährt ab und auf und manchmal kommt er sogar da an wo man es möchte 8o
    • geb ich dir auch wieder vollkommen recht über diese Antwort.
      Aber sind wir mal ehrlich. Das ist nicht nur in der Aufzugsbranche.so.
      Hab 2 Bekannte der eine Arbeitet bei Porsche am Band der andre Beim Daimler. In der Instandhaltung.
      Die bekommen für angelernte Arbeiten am Band mehr Jahresbrutto wie ich. Und der andre beim Daimler muss sich wohl auch die Zeit teilweise manchmal totschlagen.
      Da muss ich im Konzern im Verhältnis noch ordentlich rödeln. Bzw ordentlich geistig arbeiten bei der Fehlersuche. Man macht ja nicht nur die Konzerneigene Steuerungen.
    • @wieland.t
      Was hat man Dir denn angetan ?
      Ich will jetzt nicht klein klein all deine Äußerungen zitieren.
      Aber was du hier von dir gibst entspricht nicht mal annähernd der Realität.
      Natürlich kann ich deine Geschäftsgebarden als GF in einem Konzern nicht einschätzen geschweige den beurteilen ,da ich dich nicht kenne.
      zum Thema Maulkorb
      Natürlich verbieten die Konzerne jegliche Konzern interna noch knowhow nach außen zu tragen.
      Dieses erfolgt im Mittelstand genauso. (natürlich ist es unsinnig bei einem externen am Markt frei erhältlichen Produkt Geheimhaltung zu fordern)
      Was und mit wem die jeweiligen Mitarbeiter eines Konzerns ihre Freizeit verbringen ist irrelevant und wird auch nicht überwacht.
      Zu beachten wäre hier nur die Kartellbildung, da sind mache etwas sensibel

      Jetzt kommt der Hohn. Die armen Konzernarbeiter werden in einem unsäglichen(meine Interpretation deiner Aussage)Tarifvertrag gepresst und nur der Sagenumwogene BR hat Einfluß auf dein Gehalt.
      Ist es nicht so das Dank der Starken Betriebsräte mit der IG -Metall im Rücken die Arbeit gerecht Entlohnt wird und ein ordentliches Stück Freizeit vom Tag übrig bleibt.
      Natürlich bekommt man eine Tarifliche Einstufung.(nach was die sich auch immer richtet)
      zusätzlich bekommt man seine Leistungszulage die mit dem Meister individuell festgelegt wird.( in den Rahmenbedingungen des Tarifvertrages)
      Ist es nicht so ,das die nicht Tarifgebundenen Unternehmen eben in abgespeckter Form sich an den Konzernen orientieren .
      In den nicht tarifgebundenen Unternehmen muß eben jeder für sich kämpfen.

      Um es nochmal klarzustellen. Ich war jahrelang in einem Mittelständigen Unternehmen (anfangs Tarifgebunden ab 1997 nicht mehr)tätig. Und seit geraumer Zeit bin ich nun in einem Konzern angestellt.

      Mein Fazit ist: Alle kochen nur mit Wasser. Die einen nehmen nur mehr die anderen etwas weniger. Die Arbeitnehmerrechte und natürlich auch die Pflichten sind im Konzern nur etwas höher gehängt. Dank der IG-Metall

      MfG
      Meine Beiträge basieren auf Berufs-und Lebenserfahrung , gefährlichen Halbwissen und Klugscheißerrei ?(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Aufzugsbauer ()

    • el-loco schrieb:

      Wenn ich aber viele junge Leute( bin auch erst 31) sehe von Konzernen da wissen viele nicht mal was ne Heberdichting ist. Geschweige denn wie man die tauscht
      Das ist ein Problem was nichts mit Konzern Mittelständler oder Kleinunternehmer zu tun hat.
      Hier ist die Unternehmensführung gefragt, wie und in was ich meine Monteure ausbilde.
      Leider setzen die Konzerne als Mengenprodukt auf den Machinenraumlosen Seil Aufzug.
      Der Hydraulik Aufzug ist für die Konzerne nur noch ein Nischenprodukt.
      Dementsprechend fällt die Ausbildung und somit der Wissensstand aus.
      Ich glaube Kone und Otis hat seit 2000 keinen eigenen Hydraulikaufzug gebaut.
      Meine Beiträge basieren auf Berufs-und Lebenserfahrung , gefährlichen Halbwissen und Klugscheißerrei ?(

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    • Aufzugsbauer schrieb:

      el-loco schrieb:

      Wenn ich aber viele junge Leute( bin auch erst 31) sehe von Konzernen da wissen viele nicht mal was ne Heberdichting ist. Geschweige denn wie man die tauscht
      Das ist ein Problem was nichts mit Konzern Mittelständler oder Kleinunternehmer zu tun hat.Hier ist die Unternehmensführung gefragt, wie und in was ich meine Monteure ausbilde.
      Leider setzen die Konzerne als Mengenprodukt auf den Machinenraumlosen Seil Aufzug.
      Der Hydraulik Aufzug ist für die Konzerne nur noch ein Nischenprodukt.
      Dementsprechend fällt die Ausbildung und somit der Wissensstand aus.
      Ich glaube Kone und Otis hat seit 2000 keinen eigenen Hydraulikaufzug gebaut.
      Da kann ich Aufzugbauer nur zustimmen , und muss hier mal eine Lantze brechen für die Konzerne
      Ich habe mehr als 40 Jahre in einem Konzern gearbeitet als Monteur, Verkauf, Teamleader usw.
      Meine Monteure sind nicht nur über den Kollektivvertrag bezahlt worden sondern wenn das Unternehmen Gewinn gemacht hat , wurde auch ein % Satz für die Mitarbeiter ausgeschüttet den der Montagemeister entweder mit der Gießkanne über alle verteilen hat können oder die jenigen belohnen die Top-Leistungen abgerufen haben ( wissen,einsatzbereitschaft ,Teamplayer usw. ) ich habe persönlich halte nichts vom Gießkannensystem . Es spornt auch die Kollegen an die sich vielleicht noch verbessern müssen . Leider mangelt es bei einigen nicht am Wissen sondern an der Einstellung zum Job und es ist schwer Nachwuchs zu bekommen mit einer guten Einstellung . Wissen kann man vermitteln , aber die Einstellung nicht . Und wir sind alle im KUNDENDIENST tätig und das heißt Dienst am KUNDEN.
      @el-loco
      Konzerne haben REP. Teams , es muss nicht jeder alles können , wenn jeder seine Stärken Top einsetzt ist alles gut.
    • ihr habt ja alle Recht, jedenfalls in groben Umfang. Ich mach den Job auch schon ein paar Tage, auf der einen, jetzt auf der anderen Seite. Geld ist wichtig, aber auch nicht alles. Unbestritten ist die Tatsache, das du in KMU (Klein und Mittelstand) ggf mehr arbeit musst, wahrscheinlich genauso gut verdienst, aber eben auch mehr Verantwortung und Eigeninitiative bringen musst. Lernen? Beim Konzern ist es eher mau, es sei denn du hast bestimmte Aufgaben. Konzerneigenes Gedöns, nutzt dir im freien Wettbewerb u.U. gar nicht so viel, wenn du die handbücher, Onlinesupport und Diagnosekits nicht mitnehmen darfst. Die Produktbreite, Marktübersicht und Innovation bekommst du beim Kleinunternehmen eher mit - wenn du danach fragst!
      Arbeitszeit: da bewegen sich viele Unabhängige auch gerade in Richtung 37h Woche - kein Argument mehr in absehbarer Zeit!
      Hat alles Vor- und Nachteile. Meine Meinung, wer was werden, technisch weiterkommen will und ein gnadenloser Individualist ist, hat beim Konzern eher nichts verloren.
      Ein anderer wichtiger Aspekt: vergleichst du die Stzundensätze und Preise zwischen KMU und Konzernen, ist die Schrere schon recht heftig auseinander. Wer bezahlt das eigentlich? Richtig, die Kunden! Wer sind die in unserem Fall? Jaja, das sind die Mieter, Eigentümer, vielleicht auch du und ich als Verbraucher. Wettbewerb ist da genau das, was verhindert, das du für einen Sack Kartoffeln nicht 30 EUR zahlen musst. Ok, kleiner Abstecher in die Sozialökonomie
      Ralle
      warum durch Langeweile sterben, wenn es auch vor Müdigkeit geht
    • Aufzugsbauer schrieb:

      el-loco schrieb:

      Wenn ich aber viele junge Leute( bin auch erst 31) sehe von Konzernen da wissen viele nicht mal was ne Heberdichting ist. Geschweige denn wie man die tauscht
      Das ist ein Problem was nichts mit Konzern Mittelständler oder Kleinunternehmer zu tun hat.Hier ist die Unternehmensführung gefragt, wie und in was ich meine Monteure ausbilde.
      Leider setzen die Konzerne als Mengenprodukt auf den Machinenraumlosen Seil Aufzug.
      Der Hydraulik Aufzug ist für die Konzerne nur noch ein Nischenprodukt.
      Dementsprechend fällt die Ausbildung und somit der Wissensstand aus.
      Ich glaube Kone und Otis hat seit 2000 keinen eigenen Hydraulikaufzug gebaut.
      Das war auch nur ein kleines Beispiel und nur eigene Erfahrung bin ja auch noch jung. Wie oben schon geschrieben fahren manche im Konzern nur Wartung werden auch so bezahlt und haben dem entsprechend auch die Erfahrung. Bekomme jede Menge Angebote Anfragen für diverse Reps die von den Konzerne angeboten werden. Auf Nachfrage heißt es beim Kunde das wurde bei Wartung festegestellt. In min 75 % der Fälle ist das Angebot totaler Schwachsinn und preislich total überzogen. Jetzt frage ich mich wer hat das festgestellt und weiß er überhaupt was er da macht.?
      Best Never Rest