3 Punkt gelagert

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    • 3 Punkt gelagert

      Ich habe da was klingeln gehört bezüglich der 3 Punkt gelagerten. Die Aussage war:
      Das diese mit der Betriebssicherheitsverordnung vom Markt verschwinden sollen und zukünftig als Risko/Mangel eingestuft werden, wie man wieder sehen kann scheint es Spielraum für Interpretationen zu geben oder die Maschinchen entsprechen nicht dem Stand der Technik. Da ja jede Aufzuganlage an den Stand der Technik herangeführt werden soll, dann reden wir auch mal über den Fachkräfte-Mangel.

      Gruß André

      warum einfach? wenn es auch kompliziert geht?
    • prinzipiell ist das gut so, da du bei einer dreipunktgelagerten Welle immer das Risiko des Wellenbruchs hast. Wir bauen schon seit Jahren auf Pendelrollenlager um. Wird von den SV auch so akzeptiert.
      Fachkräftemangel: ach hör doch auf! Es wird immer schlimmer! Aber ich sage dir, irgendwann gibt es so viele, das man sich von den Pfeifen ohne zu zucken trennen kann (jaja, ich träume)
      Ralle
      warum durch Langeweile sterben, wenn es auch vor Müdigkeit geht
    • Und schon hast du eine fliegende Treibscheibe...
      Mir hat es auch schon die Messingleitbuchsen aus den Lagerböcken ausgearbeitet. Ist aber meist ein Wartungsmangel so nach dem Motto wenn man an der Stauferbuchse dreht und es kommt nichts wird wohl genug drin sein (orginal txt vom Monti) danach durfte er nur noch Schachtgruben ausfegen.
      :D Ein Aufzug fährt ab und auf und manchmal kommt er sogar da an wo man es möchte 8o
    • Es bringt NICHTS, wenn man irgendwas aufgeschnappt hat!
      Für mich zählen nur klare, logisch nachvollziehbare Fakten. Und zwar mit Benennung der Quelle zum Nachlesen!

      Hier macht sich was breit, was der Aufzugstechnik nicht gut tut: Massive Unsicherheit & Verwirrung!
      Hier bitte mehr Augenmaß, Sachlichkeit und Objektivität!

      Es glaubt doch keiner der hier Anwesenden, dass Maschinen mit der sog. 3 Punktlagerung, mit dem Makel "unsicher" in den Verkehr gebracht wurden!
      Da waren Konstrukteure , Fertigungsspezialisten, Abnahmeprofis u.d.gl. am Werk. Wenn eine Maschine nach Herstellerangeabe installiert und instandgehalten wird, passiert gar nichts!
      Weshalb sollte sie dann verboten oder als "gefährlich" eingestuft werden?

      Wenn bestimmte Regeln (Wartungsvorschrift, Monatgevorschrift, Belastungsgrenzen, u.s.w.) verletzt werden, dann wird jedes Maschinenteil zur Waffe.
      Sollte am Außenlager die Flucht nicht mehr sitimmen, dann entstehen Verspannungen. Eine Gleitbuchse läuft ein. Deshalb der weitgehend sinnvolle Behelf mit dem Pnedelrollenlager. Setz aber voaraus, dass die Welle "rund" läuft und nicht mehr "drängelt". Ein guter Techniker hört an der Maschine, wenn etwas "schwer" läuft. Dann muss sofort gehandelt werden. Zum Wellenbruch kommt es, wenn vorher alle (!) gepennt haben! Wenn man an den Bolzen des Außenlagers bei "schwammigen" Fundament dreht, dann sollte man ganz genau wissen, was man tut!

      Fazit: Außenlager und Welle sind Kontrollschwerpunkt bei jeder Wartung / Inspektion.
    • Da waren Konstrukteure , Fertigungsspezialisten, Abnahmeprofis u.d.gl. am Werk. Wenn eine Maschine nach Herstellerangeabe installiert und instandgehalten wird, passiert gar nichts!


      und genau hier kann angesetzt werden: Die Errichtung der Aufzuganlagen...lt. Aussage und da darf ich zitieren: Sind 98% der 3 Punkt gelagerten nicht richtig montiert. Ob man es glaubt? Ich ahbe da so meine Zweifel, aber ein Risiko bergen sie.
      Dann gibt es die sogenannten QI`s(unter dem Namen kenn ich sie) wo nachgebessert wird, detaillierte Arbeits- und Austauschanweisungen. Unter anderem ob Getriebe auseinanderfliegen durch abscheren von Schrauben.
      Wenn bestimmte Regeln...

      Wer kennt den noch eine Schlaguhr beim Drucklagerwechsel? Raus, rein fertig. wobei wir dann wieder bei Deppensicher wären.

      Für mich zählen nur klare, logisch nachvollziehbare Fakten. Und zwar mit Benennung der Quelle zum Nachlesen!

      Das wird dann schwierig, gerade wenn man um Aufklärung der Thematik bemüht ist. Man könnte das jetzt in den geschlossenen schieben.
      Aber die Thematik ist in einem Angebotsschreiben eines Großen aufgegriffen worden, indem jeder Kunde auf die Gefahr hingewiesen wurde der über 3 Punkt gelagerte verfügt. Damit ist der "Peter" weg und der Kunde sollte handeln.

      Es gab Zeiten, es soll sie ja noch geben, da fühlte sich eine Aufzuganlage wie schwanger! Mittels Ultraschall wurde sie untersucht.

      Gruß André

      warum einfach? wenn es auch kompliziert geht?
    • Zu den Grundlagen im Maschinenbau möchte ich als Strommensch nicht soviel sagen, aber wie das mit dem Höhenschlag bei Wellen ist hab ich in der Ausbildung gelernt. In einer Aufzugsbude lernt man halt nicht nur einen Beruf sondern eine Berufung.
      Meine laienhaften Grundkenntnisse im Maschinenbau gehen soweit das eine Welle die einer Wechselbiegung unterliegt irgendwann Bricht. Also muß das verhindert werden, meistens mit sehr genauen Wasserwagen und einer Messuhr, ach ja und einem bisschen handwerklichem Geschick. Die Frage ist heute aber wer die Verantwortung für Montagen die vor 20 bis 30 Jahren passiert sind übernehmen will. Wenn eine sogenannte 3Punkt gelagerte Winde auf einem Maschinenträger aus Stahl steht kann man da ja vielleicht noch etwas Richten (nachprüfen) aber wie ist das wenn das Ausenlager im Beton eingegossen ist? Die Idee mit den Ultraschallstreicheleinheiten ist da doch gar nicht so schlecht, die Bahn hat auch gute Erfahrungen damit gemacht (Radreifenprüfung). Manchmal sind solche Argumente in Angeboten doch nur der Schutz vor dem Staatsanwalt wenn doch was passiert, sonach dem Motto "ich hab es doch gleich gesagt".
      Leider gibt es immer wieder Fälle wo Treibscheibenwellen brechen und solange es solche fälle gibt müssen wir uns damit rumschlagen.
      :D Ein Aufzug fährt ab und auf und manchmal kommt er sogar da an wo man es möchte 8o
    • Hallo Moritz,
      ich bin ja sowas von bei dir!
      Aber das Problem wurde hier ja schon erläutert: fachgerechte und zeitnahe Wartung kann nicht mehr vorausgesetzt werden! Das bedeutet, das alle Risiken, die bei sach- und fachgerechter Wartung weit vor Eintreten eines unsicheren Zustandes auftreten könnten, eliminiert werden müssen.
      Allerdings ist eine Dreipunktlagerung, wie man es z.B. von alten Schindler Antrieben kennt, wo das Aussenlager irgendwo auf dem Betonsockel steht, für den Maschinenbauer eher was zum Stirnrunzeln. Wenn man weiss wie es richtig gemacht wird, gemeinsames Maschinenbett, ausrichten mit der Messuhr und entsprechende Kontrolle in vorgegebenen Zeitabständen, passiert gar nichts!
      Aber lass doch die Leute umbauen, wenn man mit zweifelhaften Fachwissen und einer portion Angst Geld verdienen kan, so what!
      Ralle
      warum durch Langeweile sterben, wenn es auch vor Müdigkeit geht
    • @'RalleH'
      Aber lass doch die Leute umbauen, wenn man mit zweifelhaften Fachwissen und einer portion Angst Geld verdienen kan, so what!


      Ist das richtig?
      Ich bin ja so egoistisch, Enttschuldigung! Aus dem einfachen Grund, weil ich auch als Normalbürger i.d.R. mit fast allen Aufzüge voll Vertrauen fahre, ohne VORHER in den Maschienraum zuschauen... Ja ich bin feige, denn es gibt einige Anlagen, da ziehe ich das Treppenhaus vor, nachdem was ich im MR gesehen habe. X/ ?( .
      Ralle, ich hoffe Du bist auch so egoistisch!

      Ja, es wird immer grausiger!

      Zur Ehrenrettung der Hersteller, die diesen Maschientyp seinerseits auf den Markt gebracht haben:
      Einige Hersteller gibt es noch heute. Und finde es hoch anständig, dass die sich zu ihrem Produkt bekennen und Hinweise herausgeben, wie zu verfahren ist. Das sollte von niemanden ignoriert werden. Auch wenn es manchmal "schräg" erscheinen sollte.

      @elevatorfreak
      Wechselbiegungen sind im Maschinenbau ganz normal. Material ist immer elastisch. Nur darf diese Grenze nicht überschritten werden. Bei der Aufzugsanlage sind die max. Massen überschaubar und weitgehend konstant, außer Zuladung und wanderndes Seilgewicht. Bei der 3-Punkt-Lagerung sollten alle 3 Lagerpunkte aiuf einer massiven und unverformabren gemeinsamen Basisplatte in Waage stehen und die max. Kraäfte auch dort eingeleitet werden. Wenn Umbauten an der Analge waren, kann es sein, dass die Kräfteeinleitungspunkte (Kraftgröße!) sich verändern. Nachrüstung mit einer maschinellen Kabinentür, Marmorboden, Spiegel plus Gegengewichtsausgleich verändern die Kräfteeinleitungen. Da wird es interessant!

      Risse entesehen da, wo Material einläuft und Querkräfte, auch durch Verspannungen, einwirken.
      Eines sollte man nicht vergessen: die Materialauswahl war früher nicht so hoch spezialisiert. Wald- und Wiesenmaterial war Standard plus kräftige Sicherheitsfaktoren.

      Heute? Bei den Servowinden ist doch nur noch Alchemie im Spiel. Aber dafür klein und kompakt... Mit ein wenig Phantasie kann man mal den Faden zu Ende spinnen. Was ist in 20... 30 Jahren, wenn es die Maschine überhaupt solange aushält?

      Mit Ultraschall wird man keine Risse oder Verspannungen erkennen, höchstens Lunker oder so. Dann schon unter UV-Licht -ist aber sehr aufwändig, weil die ganze Welle demontiert und von vorn biss hinten lastfrei untersucht werden muss. Und dann der gleiche Spass im eingebauten und belasteten Zustand...
      Non plus ultra wäre die Röntgenuntersuchung - aua , da wären wir schon wieder im aufzugstechnischen Nirwana!

      Sollte auch mal bei den MRL-Anlagen gemacht werden. Würde mich nicht wundern, wenn danach "Nachdenklichkeit" einsetzen würde!
    • Das finde ich interessant und stimme dem voll zu. Ich sehe hier auch nicht das Problem beim Hersteller, siehe Hackenriegelrolle von meiler, er sagt klar das das Gewinde nach Arretierung mit einem Körner zu weiten ist so das die Mutter gesichert wird/ist.
      Da kamen Diskussionen auf wie Loktite (Schreibweise ist mir nicht bekannt) etc. Abgewürgt und bitte nach Herstellerangaben.

      Gruß André

      warum einfach? wenn es auch kompliziert geht?