Erfahrungen mit der BetrSichVO

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    • Schon gehört?
      Neulich war totaler Stromausfall im Bundestag. Die Bundeskanzlerin war angeblich 2 Stunden im Aufzug "gefangen" . Sie wurde aber sachgerecht befreit. Viel schlimmer erging es der Frau N. aus dem Fahrstuhlministerium. Die stand die ganze Zeit auf dem Fahrsteig (gibt es wirklich!) bis der wieder anfuhr....

      Nachtrag:
      Die Meisten haben es bemerkt, dass es sich um eine ironische Bemerkung handelt. Also kein direkter Sachbezug zu irgend etwas...
      8| ;) :whistling:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Duesentrieb ()

    • Vielleicht richtet sie auf einem Fahrsteig weniger Schaden an ...

      Aber das mit unserer Mutti ist schon krass "echt zwei Stunden" bevor sie jemand raus gelassen hat finde ich für ein Öffentliches Gebäude schon etwas viel. Ich wechsele ja im normalen Leben schon nach einer Stunde die Windeln wenn die Befreiung noch nicht abgeschlossen ist.Oder waren das Politische zwei Stunden in NA also 20 Minuten in echt?

      Schön das es auch mal welche erwischt die uns sonst das Leben echt schwer mache :whistling:
      :D Ein Aufzug fährt ab und auf und manchmal kommt er sogar da an wo man es möchte 8o
    • Interessant, wenn man die Internas ein wenig kennt!
      Die Bundesregierung hat nämlich eine eigene Aufzgsabteilung die die Aufzüge betreut und Personenbefreiungen durchführt! Hat eben auch was mit den eingeschränkten Zugangsrechten in den betreffenden Örtlichkeiten zu tun.
      Interessant deswegen, da eine eigene Truppe dann ja offensichtlich NICHT in der Lage wäre die nach EN geforderten Zeiten auch nur ANNÄHERND einzuhalten! Andere Befreier hätten jetzt eine Klage am Hintern!

      ...Aber nicht das Thema hier verlieren! Geht ja um die A3!

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      Ein "Fahrstuhl" fährt vorwärts, rückwärts, rechts und links! ...wenn unser Aufzug das macht dann isser kaputt ! :whistling:

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    • Hallo zusammen,
      bin jetzt als neuer "Anfänger" dabei. Ging es hier nicht auch um Erfahrungen mit der neuen BetrSichverordnung? Jetzt liegen die ersten Prüfberichte mit dem geringfügigem Mangel "Es fehlt ein Konzept zur Anpassung des Betriebes der Aufzugsanlage an den Stand der Technik" vor. Das Ganze verstehe ich jetzt so:
      Die Anlage muss sicherheitstechnisch bewertet werden. Anschließend soll der Kunde dann ein Konzept erstellen. Da könnte er dann eigentlich reinschreiben, das er bestimmte Mängel bzw. Anpassungen bei der Erneuerung des Schachtes oder der Kabine vorsieht. Also in den meisten Fällen nie. ???????
      Das kann es doch auch nicht sein. Bei einem Gespräch mit einem Kunden sagte mir Dieser: Wenn das so weitergeht schalte ich die Anlage ab. Es gibt hier wohl noch echt viel Klärungsbedarf.
      Wer führt denn bei Euch die Gefährdungsbeurteilung durch?
    • Die Anlage muss sicherheitstechnisch bewertet werden

      Die Sicherheitstechnische Bewertung ist eigentlich gestorben, darum schreiben sie auch Konzept. Das Kind hat einen neuen Namen. Der Kunde selbst wird nur schwer in der Lage sein ein solches Konzept zu erstellen, da hier fundierte Kenntnisse vorhanden sein müssen.
      Alles was nicht dem Stand der Technik entspricht muss aufgeführt werden, wenn dieses aufgeführt ist, sind gleich die Maßnahmen zu benennen wie die Punkte die nicht dem Stand der Technik entsprechen, an den Stand heran geführt werden.

      Das feine hierbei ist, sie sind sich noch nicht klar wie das auszusehen hat, Die Struktur des Konzeptes hängt noch in der Luft. Der Mangel ist zu beheben, man weiß aber nicht wie.

      Bis 2020 hat der Aufzug und jeder andere, dem Stand zu entsprechen. Fernnotruf, Notfallplan, A3 und vieles andere. Die A3 wird hier auch noch interessant, da dieses die ungewollte Bewegung verhindern soll.

      Gruß André

      warum einfach? wenn es auch kompliziert geht?
    • Ja, ok. Die Sicherheitstechnische Bewertung wie wir Sie von Früher kennen ist kein Thema mehr.
      Mir liegt eine "Checkliste" vor (von einem der ZÜSen) inder steht u.a. der Punkt Gefährdungsbeurteilung.
      "Gefährdungsbeurteilung ist aktuell, derzeitige Nutzung und Stand der Technik sind berücksichtigt"
      "Maßnahmenplan zu Abweichungen vom Stand der Technik ist festgelegt"
      "Aktualisierungszeitraum steht fest"
      von daher muss ja schon wieder eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden.
      Dem Kunden fehlt natürlich das Fachwissen. Dürfen die Wartungsfirmen dies überhaupt durchführen?
      Ist ja im Prinzip für viele wieder wie eine Gelddruckmaschine.
      Ich finde aber nirgendwo etwas darüber das die Umsetzung bis 2020 fertig sein soll. Ich kenne das Datum nur im Zusammenhang mit den Notrufsystemen ?(
    • Gefährdungsbeurteilung

      Diese muss bei Arbeitgebern durchgeführt werden, wo also Arbeitnehmer den Aufzug als Arbeitsmittel benutzen. Diese sollte/muss aktuell gehalten werden d.h. das sie in regelmäßigen Abständen aktuallisiert werden muss, ändert sich was an der Arbeitskleidung, wie ein Helm ist zu tragen, ist dieses in die Gefährdungsbeurteilung aufzunehmen und der Aufzug ist nur mit Helm zu benutzen.
      Es ist irre, aber es ist so.
      Die Wartungsfirmen werden dies wohl müssen, den die ZÜS kontrolliert.
      Wenn das von der ZÜS durchgeführt weren sollte, kontrolliert diese sich ja selber...
      Mir liegen diese Checklisten noch nicht vor, vielleicht hinke ich ja auch hinterher

      Gruß André

      warum einfach? wenn es auch kompliziert geht?
    • DiLift schrieb:

      "Gefährdungsbeurteilung ist aktuell, derzeitige Nutzung und Stand der Technik sind berücksichtigt"
      "Maßnahmenplan zu Abweichungen vom Stand der Technik ist festgelegt"
      "Aktualisierungszeitraum steht fest"

      ...Das alles gehört inzwischen in die "neue" Gefährdungsbeurteilung! Ab 2016 werden die alten dann nicht mehr den Anforderungen genügen! Da diese aber ja nun sowieso regelmässig erneuert werden müssen, wird das wohl einen fliessenden Übergang von alt nach neu geben.

      Ist vielleicht mal eine Frage für Düsentrieb:
      Wie oft muss die "Anlagenbeurteilung" denn erneuert werden, unabhängig davon das jede Änderung der Anlage oder sogar Beseitigung von Männgeln aus der Gefährdungsbeurteilung ja eigentlich zur Folge hat das diese sowieso auf den aktuellen Stand gebracht werden muss?

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