Güde Aufzug: Diagnose-Tool

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Güde Aufzug: Diagnose-Tool

      Hallo Sachkundige :)

      Wir haben einen Güdeaufzug 630kg /8 Pers. (oder die Wildecker Herzbuben :rolleyes: ) aus dem Jahre 2010.
      Die Wartung hat bis jetzt immer Güde gemacht, von denen wollen wir aber weg und jemanden aus der Nähe nehmen. Auf Anfrage bei einer ortsansässigen Firma teilte man uns mit, das wir dann einen Haufen Euronen erst einmal bezahlen müssten damit die sich ein Güde-Servicetool kaufen (welches angeblich zum Fahrstuhl gehört aber nicht vorhanden ist) um die Anlage zu resetten, programmieren etc.

      Nun die Fragen: Gehört so ein Tool zum Fahrstuhl und sollte immer beim Fahrstuhl (bzw. im Haus) verbleiben? Muss es ein spezielles von Güde sein? Will die neue Firma sich an uns sanieren? :/

      Frohe Pfingsten und
      Gruß Stephan
    • Hallo Stepahn!

      Wenn recht verstanden wird, bist Du in der Funktion eines Betreibers / Nutzers einer Aufzugsanlage, die von besagter Firma errichtet wurde. Aus welchen Gründen auch immer: Ihr wollt den Servicebetrieb wechseln. Unterschwellig wird herausgelesen, dass das alles "viel zu teuer" ist....

      Kleiner Tipp vornweg: Es macht wenig Sinn, alle Firmen wegen „unerlaubten Profitstreben“ unter Generalverdacht zu nehmen. An einem einzelnen Kunden hat und wird sich kein Betrieb „sanieren“ wollen oder können.

      Die Ursache Eures Problems, das kommt hier immer wieder in dem Forum beim gleichen Thema zum Vorschein, seit Ihr selbst.

      Klingt hart.

      Ist auch hart.

      Bei Planung und Beauftragung habt Ihr zu 100% vergessen, was Euch später in der Instandhaltung so passieren wird. Ihr habt Euch von Preis und Funktionalität blenden lassen. Trost: Ihr seit nicht allein!
      Wie beim Auto: zuerst alles ganz toll, aber dann bei den ersten Reparaturen fängt´s an: Preise, Werkstattbindung durch Tools, Teileverfügbarkeit u.s.w. ("Auto" kann man auch buchstabieren: AHHH- wie "anfängliche Begeisterung", AU - wie "So schlimm?" , T - wie "teuer" , OHHHH - X/ :( ?( ...)

      Der Rest wurde bei Auftragserteilung außen vorgelassen. Kauf ist immer Verhandlungssache, also z.B. auch Zugang zu " tools "...

      Das Wichtigste ist für einen Betreiber, dass er jederzeit bestimmen kann, von wem der Service kompetent ausgeführt werden kann.

      Wenn möglicherweise ein Firmenprodukt (?) verkauft wurde, auf dem weitgehend „Exklusivrechte“ (Umschreibung der Maßnahmen, um zu verhindern, dass andere Firmen daran arbeiten können <"tool">) bestehen, dann wird es schwer. Und die Dinge werden Euch ein Aufzugsleben lang begleiten.

      Fazit: Wenn etwas „Aufzugstechnisches“ gekauft wird, ist die Beratung vorher das A und O!

      Ein ordentlicher, verantwortungsbewusster Kundenberater wird immer auf Vor- und Nachteile objektiv hinweisen. Wenn in der Richtung - außer toller Preis - nichts rüberkommt - Pfoten weg! Denn: Zu verschenken hat keiner was und Geiz ist nicht geil, sondern aufzugstechnisch betrachtet: gefährlich bis tödlich.

      Zum Glück gibt es ja mehrere Aufzugsfirmen in Deutschland, die angefragt werden können. Und so könnt Ihr Euch eine eigene Meinung bilden.

      Bitte versteh das Forum nicht als Universalratgeber für vage Situationsbeschreibungen von enttäuschten Kunden zur Minimierung von wirtschaftlichen KO-Situationen oder zur Relativierung von eigenen strategischen Fehlentscheidungen. Du wirst hier auch keinen finden, der Euch mit situationsbezogenen, konkreten Argumenten „für und wider“ versorgen kann. Alles wird immer relativ und subjektiv sein.

      Fragt persönlich in Eurer Gegend bei verschiedenen Servicebetrieben nach.

      Wenn der genaue Anlagenhintergrund bekannt ist, werdet Ihr Angebote erhalten, welche Eurer Aufgabenstellung entsprechen. Die Firmen haben dann i.d.R. nach notwendige Equipment. Wenn nicht, muss es angeschafft werden. Und die Anschaffungskosten sind bei Exoten (?), so wie es bei Euch zu sein scheint, nicht auf andere Kunden umlegbar.

      Bedenkt dabei, dass ein sog. Tool überhaupt nicht nutzt, wenn Ihr die Funktion bzw. die Steuerungsfunktion nicht kennt. Dazu gehört spezieller Fachsachverstand - auch bei der Fachfirma! Da könnte bereits das nächste Dilemma beginnen...

      Noch ein Tipp (eigentlich der Beste von allen, wenn Ihr nicht mit Messer und Axt auseinander gegangen seid) :
      Frag doch mal bei G. nach, wie man gemeinsam wieder zu einander finden kann. Wo der Wille ist, findet sich der Weg.
    • Ja sauber, so ist es! Momentan befinde ich mich in der Situation mit Schiebetoren in Flucht- und Rettungswegen, werde hier in Kürze, was natürlich relativ zu betrachten ist, an anderer Stelle was zu posten.
      meinem Vorredner, der es mal wieder auf den Punkt gebracht hat,ist nichts hinzuzufügen außer Wiederholungen. Wenn man was kauft sollte man wissen was!
      Ich kann mir auch einen Schlüpfer für 30 Euronen kaufen, wenn der nicht waschbar ist war es wohl ein EINWEG-SCHLÜPFER, also sollte man bei Kauf auf den Mehrweg achten.

      Das Problem wenn es als solches zu bezeichnen ist, sind die Bauträger die Gebäude errichten die anschließend als Eigentum verkauft werden. Alle vorhandenen Komponenten über Heizung; Aufzug; SAT etc. sind fertig, ein Mitspracherecht entfällt hier.
      Heizungen sind nur angemietet, Aufzüge monopolbehaftet pp. Das Gejammer(das berechtigte) stellt sich dann später ein. Monopol muss ja nicht´s schlechtes sein, ich für meinen Teil habe lieber Auswahl. Die Monopolisten bieten ja auch offene Systeme an.
      Da sind wir wieder bei den Wiederholungen, Beratung, erkundigen, beraten, entscheiden und wissen was man tut und wie immer im Leben ein bißchen Glück. Was dann bei der Spannungsversorgung beginnt.

      Gruß André

      warum einfach? wenn es auch kompliziert geht?
    • Guten Morgen!

      Auf dem Foto ist definitiv eine Klinkhammer KLST zu sehen!
      Hab ich letzte Woche noch verbaut!

      Es gibt ein Tool, allerdings wird dies nicht zwingend benötigt.
      Es wird vielmehr für die
      Einstellung oder Fehlersuche einfacher da man das Tool im Inspektionskasten oder im FK tableu einstecken kann.

      Die KLST ist zu 100% frei programmierbar!

      zur grundsätzlichen Frage...
      Die Tools sind nie an der Anlage hinterlegt.
      Sie müssen entweder teuer angeschafft oder aber "geborgt" werden!

      Gruß
      Kalki
      Was nicht passt...wird passend gemacht! 8)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kalki ()