ab 2020

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Also ein Fernnotrufsystem ist nicht unbedingt gefordert, sondern ein Zwei-Wege-Kommunikationssystem. 24-Stunden Hotelrezeptionen sowie ständig besetzte Pförtnerhäuschen werden weiterhin zulässig sein.

      Bis 2020 können noch viele Anwälte gegen die Verordnung klagen. Wir TÜVs werden da den Kunden weiterhin dazu anhalten nicht sofort auf jedes Angebot zu reagieren.
    • Meines Wissens nach, sind die Anforderungen einer Leitstandanbindung ganz klar definiert.

      Hier ist auch zu unterscheiden wieviel Telfonnummern für wieviel Aufzüge bereit stehen

      "Vorgesehen sind auch ein automatischer Funktionstest, eine Missbrauchserkennung sowie eine Notstromversorgung."

      Ob Betreiber z.b. 4 Anlagen auf eine Telefonnummer laufen lassen sei mal dahin gestellt. Es geht immer so lange gut, bis es nicht mehr gut geht.

      Der automatische Funktionstest stellt auch seine Anforderungen, die Dokumentation des ganzen Ablaufes, wann wurde was durch wen geprüft...

      Wenn Betreiber sichestellt das die TRBS 2181 und die entsprechenden DIN EN eingehalten und deren Anforderungen erfüllt sind, spricht ja nicht´s dagegen.

      Gruß André

      warum einfach? wenn es auch kompliziert geht?
    • Andre schrieb:

      Meines Wissens nach, sind die Anforderungen einer Leitstandanbindung ganz klar definiert.
      Stimmt in der TRBS 2181:

      Technische Mindestanforderungen
      A.1.1 Ein Notruf darf nur das einmalige einfache Betätigen eines Notruftasters im Fahrkorb erfordern. Das Weiterleiten an das Notrufsystem muss selbsttätig erfolgen.

      A.1.2 Für die Weiterleitung des Notrufes von der Wähleinrichtung des Aufzuges zu einer
      ständig besetzten Stelle (Notrufzentrale) genügt eine dem öffentlichen Fernmeldenetz vergleichbare
      Übertragungssicherheit.

      A.1.3 Ein einmal gegebener Notruf muss in der Notrufzentrale bis zu seiner Bearbeitung gespeichert werden.

      A.1.4 Nach Eingang des Notrufes in der Notrufzentrale muss eine Sprechverbindung zum Fahr-
      korb hergestellt werden können.

      A.1.5 Die Sprechverbindung darf keinerlei Bedienungsanforderungen an die Eingeschlossenen
      stellen (Freisprechstelle).
      Neben der Gegensprechanlage (Telefonsystem) können solche Wechsel-Sprechanlangen ver-
      wendet werden, deren Sprechrichtung nicht vom Fahrkorb aus gesteuert werden muss.

      A.1.6 Die Notrufzentrale muss bis zur Befreiung jederzeit die Verbindung mit den Eingeschlos-
      senen wieder neu aufbauen können.

      A.1.7 In der Notrufzentrale muss der Standort der Aufzugsanlage erkannt und mit Datum und
      Uhrzeit dokumentiert werden können.
      A.1.8 Für den Fall eines Netzausfalles ist eineHilfsstromquelle für die Notrufeinrichtung (ein-
      schließlich Wähleinrichtung) vorzusehen, die diese Einrichtungen mindestens 1 Std. betriebsbe-
      reit hält.

      A.1.9 Die Notrufzentrale muss auch bei Netzausfall funktionsfähig bleiben.

      A.1.10 Bei Störung der Notrufzentrale, die eine Verarbeitung von Notrufen nicht mehr gewähr-
      leistet, muss eine Ersatzeinrichtung wirksam werden.



      Das heißt zwar nicht, dass man den Notruf extern vergeben muss, aber welcher Betreiber kann diese Forderung schon erfüllen