Zulassung von Schachttüren

    • Zulassung von Schachttüren

      Enstprechend den LBOs der gängigen Bundesländer müssen Stockwerke gegeneinander F90 sein. Neuere Schachttüren gibt es ja mit T30/(RS) oder T90 Zulassungen oder die Architekten planen einen (lüftbaren) Aufzugsvorraum welcher wiederum mit herkömmlichen Brandschutztüren geschlossen werden kann. Es scheint mir derzeit eine Willkür da übliche Schachttüren von Brandschutzgutachtern unterschiedlicher Couleur entweders mit FSA (Fahrschacht-Abschlusstür) abgenickt werden oder aber eine Sanierung mit zugelassenen Türen gefordert wird.

      Darüber hinaus wird in diesem Zusammenhang auch die Nachrüstung von Brandfallsteuerungen gefordert. Von Ahnungslosen Landratsämtern sogar bei Lastenaufzügen ohne Lichtschranke bzw Fahrkorbabschlusstüre. Die Brandfallsteuerungen kamen nach dem Flughafenbrand Düsseldorf ins Gespräch, weil dort Leute in den Verrauchten Stock gefahren sind wo die Türe aufging. Sie konnten dann nicht weiterfahren, weil der Rauch die Lichtschranke blockiert hat.

      Wie sind eure Erfahrungen bezüglich Willkür und Nachrüstungsforderungen ?
    • Generell muss man da erst mal den Menschenverstand einschalten. Gefahren erkennen, und bestmöglich abstellen. Generell kennt die neue EN ja praktisch keine Aufzüge ohne Fahrkorbabschluss mehr. Auch Schachttüren in Drehtürausführung werden nicht explizit behandelt.

      Wenn man die Norm jetzt anwenden will, steht man vor einem Problem. Hier muss man in erster Linie den Menschenverstand einschalten, die Gefahr analysieren, und Gegenmaßnahmen ergreifen.
      Die Maßnahmen müssen gleichwertig oder besser sein, als die Norm, dann ist man auf dem richtigen Weg. Sind sie schlechter, bzw. das Risiko höher, dann bleibt nur die Nachrüstung auf Stand der Technik.