Aufzugwärter Schulung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Aufzugwärter Schulung

      Hinweis für die Schulung:

      Info über regelmäßige Funktionsprüfung

      •Notruf
      •Kabinenbeleuchtung
      •Bündigkeit
      •Schachttürverriegelung
      •Türversierung elektrisch/mechanisch


      Info über regelmäßige Sichtprüfung

      •Kabine
      •Kabinenboden
      •Schachtverglasung
      •Türverglasung

      Verhalten bei Fehlfunktionen

      •Sicherung der Anlage
      •Information der Wartungsfirma
      •Information Amt für Arbeitsschutz

      Aufzugkomponenten

      •Triebwerkraum
      •Elektrisches Triebwerk
      •Hydraulik Antrieb
      •Steuerung
      •Schachttüren
      •Mechanische Evakuiereinrichtung

      Anlagendokumente

      •Betriebsanleitung/Personenbefreiung

      •Elektrischer/hydraulischer Aufzug


      Aufgaben des Aufzugwärters:

      1.Die Anlage zu beaufsichtigen
      2.Mängel, die sich an der Anlage zeigen, bestimmten Personen zu melden
      3.Eine Weiterbenutzung der Anlage zu verhindern, wenn durch Mängel an ihr Beschäftigte oder dritte gefährdet werden
      4.Einzugreifen, wenn Personen im Fahrkorb eingeschlossen sind

      Zum Aufzugwärter darf nur bestellt werden, wer das 18te Lebensjahr vollendet hat und in einer Prüfung durch eine zur Prüfung befähigte Person die für seine Aufgaben erforderliche Sachkunde nachgewiesen hat. Bescheinigungen über die Prüfung sind am Betriebsort der Anlage aufzubewahren.
    • Fallbeispiel

      Das gibt die Praxis her:

      KREIS BORKEN (wen). Eine Szene wie im Film: Der Aufzug steht, nichts bewegt sich mehr - weder rauf noch runter. Ein Druck auf den Notrufknopf und schon eilt Hilfe herbei. Denkste!

      Diese Erfahrung jedenfalls machten die Fachleute vom Staatlichen Amt für Arbeitsschutz (StAfA) Recklinghausen, als sie jetzt im Rahmen eines Amtsprogrammes 269 Personenaufzüge in ihrem Aufsichtsbezirk (Kreis Borken, Recklinghausen und die kreisfreien Städte Bottrop und Gelsenkirchen) kontrollierten.

      "Allein bei 58 von 120 im Kreis Borken in öffentlichen und privaten Gebäuden betriebenen Aufzugsanlagen, also fast 50 Prozent der kontrollierten Aufzüge, stellten wir Mängel fest", ziehen die Projektleiter Josef Lechtenberg und Holger Kroll ein Fazit der Überprüfung.

      Unangemeldet nahmen die Arbeitsschützer die Aufzüge unter die Lupe, drückten den Notrufknopf und warteten bis zu einer halben Stunde, dass Hilfe kommt. "Oft passierte gar nichts", so die ernüchternde Bilanz. Teilweise, so die Feststellung, war kein Aufzugswärter bestellt, der laut Aufzugsordnung dafür sorgen muss, dass feststeckenden Personen geholfen wird, solange die Aufzugsanlage zur Benutzung bereit steht. Rund 20 Minuten, so die Vorgabe, sollte es eigentlich dauern, bis ein solcher Wärter am Ort des Geschehens ist. "In einigen Fällen arbeitete der Aufzugswärter bis zu 70 Kilometer weit entfernt, in einem anderen Fall war die zuständige Person bereits vor Monaten verstorben", so Josef Lechtenberg.

      Offensichtlich haben einige Betreiber von Aufzügen blind darauf vertraut, dass sich im Notfall schon jemand findet, der den Notruf bemerkt und das, so das Amt für Arbeitsschutz, könne böse Folgen haben. Wenn nämlich die Feuerwehr eingeschlossene Personen befreien muss, dann gehe das auf Kosten des Betreibers und das kann teuer werden.

      Um das zu vermeiden, haben sich nach Angaben der Behörde mittlerweile 49 Betreiber dazu entschlossen, ein Notrufsystem zu installieren, das bei einer Notrufzentrale aufgeschaltet ist und eine 24-stündige Rufbereitschaft gewährleistet. Für Neuanlagen ist die Installation eines Notrufsystems seit Mitte 1999 Pflicht. Zudem seien weitere Personen als "Aufzugswärter" bestellt worden. In vier Fällen erfolgte in den Auflagen die Installation von Telefonen, über die anhand freigeschalteter Telefonnummern Hilfe herbeigeholt werden kann. Bislang haben die Arbeitsschützer 83 Verwarnungen ausgesprochen und vier Bußgeldbescheide verschickt.

      Borkens Stadtbrandmeister Willi Deckers kennt das Problem, wenngleich Fälle in denen die Wehr helfen musste, "selten sind". Bei der Feuer- und Rettungswache liegen Spezialschlüssel für die Aufzugtüren vor, doch müssen die Helfer im Ernstfall eben auch rechtzeitig alarmiert werden.


      Dieses Beispiel zeigt dann mal wieder deutlich das Wartungsarbeiten von Fachfirmen nicht so ausgeführt werden wie es sein sollte, was hier auch der Fall sein könnte ist, das die Wartungsfirmen Fehler festgestellt haben dieses dem Betreiber mitteilen und es einfach nicht als wichtig erachtet wird. Wird eine Fehlfunktion oder gar keine Funktion festgestellt und das dem Betreiber mitgeteilt haftet er für Folgeschäden. Hat er einen Vollwartungsvertrag liegt die Pflicht bei der Aufzugfirma, der Betreiber kann durch diesen Vertrag alle Aufgaben an die Wartungsfirma abtreten. Es gibt sogar Vollwartungsverträge die eine laufende Modernisierung beinhalten. 8o

      mfg
      André

      Gruß André

      warum einfach? wenn es auch kompliziert geht?
    • Hallo,

      ich glaube Aufzugswärter heißt das gar nicht mehr, sondern befähigte Person.

      Aber was ganz anderes, wie ist denn hier die Meinung zum elektronischen Aufzugswärter. Manche Firmen bieten das bereits an wie zum Beispiel Reimann. In Österreich gibt es sogar Firmen, die vom Ö- TÜV genehmigte Aufzugswärter einsetzen.

      Mir ist klar, dass eine Elektronik den Menschen nicht ersetzen kann, zumindest was die Sichtprüfungen betrifft, aber für den Großteil des geforderten ist er einsetzbar.

      Grüße vom SafeLiner

      PS Übrigens, nächste Woche werden beim Schwelmer Liftsysposium bestimmt wieder neue Zahlen vom Regierungspräsidium Kassel vorgelegt, wie viel % der Aufzüge in Deutschland Mangel aufweisen. Bin gespannt, letztes Jahr waren es annähernd 50%.
    • Wie heißt es so schön? Bei Einsatz von geeigneten elektronischen Aufzugswärterlösungen kann der Besuch des "menschlichen Aufzugswärters" bzw. die Sichtprüfung von einer Woche auf 8 Wochen bzw. 15000 Fahrten (bei handbetätigten Türen) bzw. auf 16 Wochen bzw. 30000 Fahrten (bei automatischen Teleskoptüren), je nachdem was zuerst erreicht wird, gestreckt werden! Ergo kann der Aufzugswärter NICHT vollständig ersetzt werden!!! Dies ermöglicht es jedoch dem Betreiber die eventuell monatlichen Wartungsintervalle auf 2 bzw. 3-4 Monate zu strecken. ...Die Sichtprüfung des Aufzugswärters könnte dann theoretisch an die Wartungsfirma im Rahmen der gestreckten Wartungsintervalle übertragen werden. DIESE STRECKUNG IST JEDOCH MEINES ERACHTENS KONTRAPRODUKTIV !
      Verschleiß kann oft durch regelmässige Wartung erkannt und durch geeignete Massnahmen im Fortschritt verhindert bzw. erheblich verlangsamt werden. Bei gestreckten Intervallen ist dies so gut wie nicht möglich! Hierdurch kann sich je nach Alter der Anlage ein erheblicher Reparaturanfall ergeben, der die Kosten dann natürlich wieder nach oben treibt. Man sollte also darauf achten das der elektonische Aufzugswärter nur als unterstützendes Medium eingestezt werden sollte und nicht mit dem Argument der Kosteneinsparung.

      MfG

      Notrufe24.de
      Ein "Fahrstuhl" fährt vorwärts, rückwärts, rechts und links! ...wenn unser Aufzug das macht dann isser kaputt ! :whistling:

      Mit Sicherheit
      immer für Sie da !

      notrufe24.de
      facebook.com/notrufe24
    • Hallo,

      ich bin neu hier.
      In einer Wohneigentumsanlage bin ich einst vor Jahren vom TÜV als Aufzugwart eingewiesen worden.
      Da ich selbst in der Wohnanlage wohne (besteht aus 2 Häusern), nutze ich spätestens jede Woche einmal beide Aufzüge, da ich zugleich als Hausmeister hier tätig bin, auch die Treppenhäuser reinige. Allein bei der Benutzung wird man auf Mängel aufmerksam.
      Teils reinige ich auch selbst die Aufzuggruben.
      Leider muss ich aber in meinen 8 Jahren Mängel bei der Wartung feststellen. Und wenn Aufzuggruben völlig verölt am Boden sind, liegt dies an der Wartung. Auch werden die alten Putzlappen nicht entsorgt, verbleiben im Maschinenraum. Solche Mängel haben nichts mit "Geiz ist geil zu tun".
      Wenn aber auf der Aufzugkabine die Steckdose defekt ist, ist dieser Mangel auch bei der Wartung zu suchen, denn weder ein Mieter noch ein Eigentümer hat hier Zugang.
      Und auch Helfer wie Feuerwehr, sind nicht alle gleich, meinen doch, das die Türentriegelung defekt sei. Thyssen Krupp Aufzüge haben aber nicht den Dreieckschlüssel sondern ihren eigenen. Und schnell kann dann bei einer Personenbefreiung ein großer Schaden entstehen.
      Und selbst, wenn ein "alter" Aufzug noch keine Notrufschaltung hat, dafür aber an den Aufzugtüren die Telefonnummer des Aufzugwärters steht, wird hiervon im Notfall nicht darauf aufmerksam gemacht.

      Und wenn mich ein Mieter oder ein Eigentümer auf etwas aufmerksam machen, dann nehme ich die Sache ernst, mache mir selbst ein Bild.

      Vorurteile, dass kleine billige Aufzugsfirmen die Preise kaputt machen, stimmen auch nicht. Denn diese kleinen Firmen treten teils bei großen Aufzugsfirmen als sogenannte Subunternehmen auf, bauen dies oder jene Aufzüge auf. Nur an die Steuerung lässt man sie zu guter letzt nicht.
      Wenn ein große und sehr bekannte Aufzugsfirma fast 48 Stunden benötigt, um eine Störung zu beheben, so ist dies nicht nur schwach, sondern sehr beschämend. Doch damit nicht genug. Wenn bei einer alten Anlage im Steuerblock die 2. Stufe defekt ist, so dass sich dann der Aufzug auf 4 Etagen mit der ersten Stufe nach oben quält (knappe Minute Fahrzeit) und dann einfach den Aufzug mit dem Schild "Wartung" hinterlässt und den Aufzugswärter darauf telefonisch aufmerksam macht, ist die Krönung perfekt. Nach 6 Wochen habe ich dann die Hausverwaltung in Kenntnis gesetzt, dass ich nicht für die Sicherheit und ständige Erreichbarkeit garantieren könne und vor den Weihnachtsfeiertagen den Aufzug außer Betrieb nehme, was ich gleichzeitig als Miteigentümer auch getan habe.
      Obwohl die Aufzüge regelmäßig gewartet werden, wusste dann der TÜV bei einer "Überraschungsprüfung" nicht, dass der Aufzug seit Monaten außer Betrieb sei.
      Bei einer vorherigen TüV Überprüfung wurde im Prüfbuch vermerkt, Aufzugwart nicht vor Ort. Wie auch. Weder wusste ich etwas von der Überprüfung durch den TÜV, noch hatte man mich ggf. kontaktiert (Telefonnummer stand ja an der Aufzugtür).
      Und bei der diesjährigen unangemeldeten Überprüfung durch den TÜV hatte dieser nicht mal den Notentriegelungsschlüssel mit, so dass er sich noch nicht einmal die Aufzugsgrube und anderes ansehen konnte.

      Man sieht auch hier, sogenannte "schwarze Schafe" findet man in allen Branchen. Aber in einem Schadensfall ist oft schnell der kleinste in der Kette das schwarze Schaf, ggf. der Aufzugswärter.
    • Hallo erst mal MichaS hier im Forum

      Ich muß mal ein paar Sachen kommentieren!

      MichaS schrieb:

      In einer Wohneigentumsanlage bin ich einst vor Jahren vom TÜV als Aufzugwart eingewiesen worden.

      Das ist leider die Regel! Einmal eingewiesen und das wars dann. Eine Aufzugswärterprüfung sollte regelmässig vom Fachmann aufgefrischt werden! Das widerum ist ein kostenpflichtiger AUFTRAG, der natürlich ausgelost werden muß! ...Und das natürlich vom Betreiber (WEG / Verwaltung).

      MichaS schrieb:

      Allein bei der Benutzung wird man auf Mängel aufmerksam.

      Teils reinige ich auch selbst die Aufzuggruben.

      Wenn DU der Aufzugswärter bist (und auch noch Miteigentümer), so ist es DEINE Aufgabe diese Mängel in Vertretung der WEG an die Aufzugsfirma zu melden und vor allem die Beseitigung zu beauftragen (Kompetenzen müssen mit der WEG geklärt werden).
      ...Aber,
      das gibt es doch nicht umsonst! Ich möchte nicht alle WEGs über einen Kamm scheeren, aber ich z.B. arbeite nicht mehr mit diesen zusammen. Nach meiner Erfahrung wird hier jeder kleine Mist durch die Eigentümerversammlung (die natürlich mit entsprechendem Vorlauf erstmal einberufen werden muß) diskutiert und zerrissen. Sollte man sich doch einig werden, so wird aber erstmal noch ein Angebot von Fa. xyz als Gegenangebot eingefordert, was natürlich ebenfalls noch dauert. Dann ist das Angebot da und es wird wieder eine Eigentümerversammlung einberufen. DER BILLIGSTE GEWINNT! Und so kommt es, das zwischen Mangelfeststellung und "der Möglichkeit der bezahlten Beseitigung" , nämlich dem Auftrag, schon mal locker ein halbes Jahr liegen kann! DAS KANN MAN DANN ABER KEINER AUFZUGSFIRMA ZUM VORWURF MACHEN!!!

      Und das Du in den Aufzugsgruben rumturnst geht ja mal schon garnicht !!! Das darfst Du nicht! DAS IST NICHT DIE AUFGABE EINES AUFZUGSWARTES ODER HAUSMEISTERS !!! Und da kannst Du 10 mal Miteigentümer sein...

      MichaS schrieb:

      Leider muss ich aber in meinen 8 Jahren Mängel bei der Wartung feststellen. Und wenn Aufzuggruben völlig verölt am Boden sind, liegt dies an der Wartung. Auch werden die alten Putzlappen nicht entsorgt, verbleiben im Maschinenraum. Solche Mängel haben nichts mit "Geiz ist geil zu tun".

      Wenn aber auf der Aufzugkabine die Steckdose defekt ist, ist dieser Mangel auch bei der Wartung zu suchen, denn weder ein Mieter noch ein Eigentümer hat hier Zugang.

      Und auch Helfer wie Feuerwehr, sind nicht alle gleich, meinen doch, das die Türentriegelung defekt sei. Thyssen Krupp Aufzüge haben aber nicht den Dreieckschlüssel sondern ihren eigenen. Und schnell kann dann bei einer Personenbefreiung ein großer Schaden entstehen.

      ...wenn Aufzugsgruben völlig verölt sind liegt das nicht an der Wartungsfirma, sondern daran, dass da etwas stark ölt !!! Die Ursache hierfür ist Bauartabhängig zu bewerten (Hydraulik oder Treibscheibe). Der Umfang einer Wartung ist ebenso Vertragsabhängig (Schmier-, Teil- oder Vollwartung). Man kann doch nicht sagen ich bezahle einen Bauhelfer und dafür hat er mir das Haus allein hochzuziehen ? Und da kommt eben wieder "Geiz ist Geil" ins Spiel. Die Eigentümergemeinschaften wählenin der Regel die "günstigste" Wartungsvariante (also Schmierwartung), und hier wird eben nur geschmiert. Überprüft werden während der Wartung i..d.R. nur "die beweglichen Teile" einer Aufzugsanlage und NICHT die Steckdosen. Bei einer verölten Grube muß auch noch was zum Wartungszyklus gesagt werden (wie oft kommt denn die Wartung (alle 2 Monate, vierteljährlich, 2x im Jahr)???). Der Schacht müsste z.B. dann bei starker Verschmutzung über eine Schachtreinigung beauftragt werden (den macht ja nicht die Aufzugsfirma schmutzig!). Du siehst, das ist alles nicht ganz so einfach mit den Schuldzuweisungen!? DAFÜR GIBT ES JA VERTRÄGE.

      Nebenbei bemerkt: In jedem Maschinenraum MUß ein Notentriegelungsschlüssel hinterlegt sein!

      MichaS schrieb:

      Und selbst, wenn ein "alter" Aufzug noch keine Notrufschaltung hat, dafür aber an den Aufzugtüren die Telefonnummer des Aufzugwärters steht, wird hiervon im Notfall nicht darauf aufmerksam gemacht.

      Wer soll denn hier wen worauf aufmerksam machen? Das habe ich nicht so richtig zusammen bekommen...

      MichaS schrieb:

      Und wenn mich ein Mieter oder ein Eigentümer auf etwas aufmerksam machen, dann nehme ich die Sache ernst, mache mir selbst ein Bild.

      Sehr schön, das ist auch richtig, aber... was passiert dann? Wird dann ein Auftrag ausgelöst, oder machst Du da was selbst?

      MichaS schrieb:

      Wenn ein große und sehr bekannte Aufzugsfirma fast 48 Stunden benötigt, um eine Störung zu beheben, so ist dies nicht nur schwach, sondern sehr beschämend. Doch damit nicht genug. Wenn bei einer alten Anlage im Steuerblock die 2. Stufe defekt ist, so dass sich dann der Aufzug auf 4 Etagen mit der ersten Stufe nach oben quält (knappe Minute Fahrzeit) und dann einfach den Aufzug mit dem Schild "Wartung" hinterlässt und den Aufzugswärter darauf telefonisch aufmerksam macht, ist die Krönung perfekt. Nach 6 Wochen habe ich dann die Hausverwaltung in Kenntnis gesetzt, dass ich nicht für die Sicherheit und ständige Erreichbarkeit garantieren könne und vor den Weihnachtsfeiertagen den Aufzug außer Betrieb nehme, was ich gleichzeitig als Miteigentümer auch getan habe.


      Also hierzu muß man natürlich nachfragen. Waren die Jungs erst 48 Stunden später zum ersten mal da um die Störung zu suchen, oder haben sie die Anlage nach 48 Stunden wieder zum Laufen gebracht?

      Zu dem defekten Steuerblock gilt oben geschriebenes! AUFTRAG...
      Und zu dem Schild "WARTUNG" kann man nur sagen das ein "Ausser Betrieb" Schild passender gewesen wäre, aber das Ergebnis (die abgeschaltete Anlage) wäre doch das gleiche! Jeder sieht, die Aufzugsanlage steht nicht zur Verfügung! Da ist der Aufzugsfirma nicht der geringste Vorwurf zu machen...

      Zu Deiner Erreichbarkeit ist anzumerken, das genau dass das eigentliche Problem ist! DU KANNST ALS PERSON NICHT DIE 24h VERFÜGBARKEIT GEWÄHRLEISTEN! Genau deswegen gibt es ja auch die Notrufsysteme! DIe Massnahmen können hier trotzdem individuell vereinbart werden, z.B. erst Hausmeister informieren und erst bei nicht erreichen die Aufzugsfirma zur Personenbefreiung schicken! Auch so können Einsatzkosten im Rahmen gehalten werden, und das bei Gewährleistung einer 24h Erreichbarkeit. SO WIE ES JETZT LÄUFT IST DAS EIN ERHEBLICHES HAFTUNGSRISIKO FÜR DIE WEG !!! Deswegen war Deine Entscheidung den Aufzug über die Feiertage abzustellen vollkommen richtig! :thumbup:

      So, genug geschrieben an einem Sonntagmorgen...
      Jetzt gehts zum Frühstück 8o

      Mit freundlichem Gruß

      Notrufe 24
      Ein "Fahrstuhl" fährt vorwärts, rückwärts, rechts und links! ...wenn unser Aufzug das macht dann isser kaputt ! :whistling:

      Mit Sicherheit
      immer für Sie da !

      notrufe24.de
      facebook.com/notrufe24

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Notrufe24 ()

    • Aufzugswärter

      Zunächst muss ich Notrufe24 voll und ganz zustimmen.

      Auch die Reparatur einer defekten Steckdose auf dem Kabinendach (welche übrigens jährlich vom TÜV / Dekra usw. geprüft wird) ist keine Wartungsangelegenheit. Je nach Vertrag ist dies ein kostenpflichtiger Auftrag. Der Defekt sollte aber vom wartenden Servicetechniker irgendwann bemerkt und an den Hausmeister und/oder die Verwaltung gemeldet werden. Woher weißt du eigentlich von der defekten Steckdose. Ein Aufzugswärter hat nicht wirklich etwas im Schacht (bzw. auf der Kabine) zu suchen!

      Zum Thema Notruf: Die Sache mit der ständigen Erreichbarkeit eines Aufzugswärter ist nicht ganz einfach. Meist steht die Telefonnummer auch nur außen an der Hauptzugangsstelle, was rechtlich auch ok ist. In der Kabine steht diese meist nicht und stellt für den Eingeschlossenen somit ein Problem dar. Zudem hat man im Schacht meistens eh keinen Handyempfang. Sinn würde es hier machen, einen (telefonischen) Notruf installieren zu lassen, welcher eine Verbindung zu einer ständig besetzten Notrufzentrale oder eben zum Aufzugswärter herstellt. Hier gibt es zum Beispiel von der Fa. Memco eine recht einfache Lösung. Aber auch das ist eben mit einem kostenpflichtigen Auftrag und Notrufvertrag verbunden.

      Wie du siehst, kann man so ziemlich jedes Problem lösen. Wenn du wiederum ein Problem mit der Wartungsfirma siehst, suche mal das Gespräch zum Servicetechniker oder der Firma an sich. Dann weiß er über dein Problem Bescheid und du verstehst vielleicht das Ein oder Andere besser. Vielleicht hilft ja auch einfach die Änderung der Zuständigkeit des Servicetechnikers (also einfach um einen anderen Servicetechniker bitten), je nach dem wie groß die beauftragte Wartungsfirma ist.
    • Hallo MichaS

      ...schade das da keine Rückinfo deienerseits zu dem geschriebenem mehr kommt! Solche Sachen wie Vertragsart, Wartungszyklus usw. wären schon noch ganz interessant gewesen um die Richtigkeit der von mir gebrachten Argumente überprüfen zu können.

      Notrufe24
      Ein "Fahrstuhl" fährt vorwärts, rückwärts, rechts und links! ...wenn unser Aufzug das macht dann isser kaputt ! :whistling:

      Mit Sicherheit
      immer für Sie da !

      notrufe24.de
      facebook.com/notrufe24