Sinn und Zweck der Gefährdungsanalyse

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    • Sinn und Zweck der Gefährdungsanalyse

      einige Erläuterungen zur Gefährdungsbeurteilung:

      Die Gefährdungsbeurteilung wird vom Betreiber, oder ein von ihm beauftragtes Fachunternehmen erstellt.

      Die Gefährdungsbeurteilung ist nicht an eine bestimmte, formale Form gebunden. Sie muss jedoch aufzeigen, in welchen Punkten die Aufzuganlage/n vom Stand der Technik abweichen. Daher vergleicht die Gefährdungsbeurteilung den Aufzug mit allen geforderten Punkten der Normen EN:81-1 oder EN:81-2 und stellt fest, in welchen Bereichen die Aufzuganlage von diesen Normen abweicht. Die Normen sind für neu zu errichtende Anlagen in allen Punkten verpflichtend.

      Für bestehende Anlagen, die vor dem 1. Januar 2003 (alte Anlagen) in Betrieb gegangen sind, muß eine Gefährdungsbeurteilung spätestens bis zum 31. Dezember 2007 durchgeführt worden sein. Für Anlagen die nach dem 1. Januar 2003 (neue Anlagen) in Betrieb gegangen sind, muss eine Gefährdungsbeurteilung längst erfolgt sein.

      Gesetzliche Grundlage:

      §3 BetrSichV (Auszug)
      Der Arbeitgeber hat bei der Gefährdungsbeurteilung nach §5 des Arbeitsschutzgesetzes unter Berücksichtigung der Anhänge 1 bis 5, des §7 der Gefahrstoffverordnung und der allgemeinen Grundsätze des §4 des Arbeitsschutzgesetzes die notwendigen Maßnahmen für die sichere Bereitstellung und Benutzung der Arbeitsmittel zu ermitteln.

      Für Arbeitsmittel sind insbesondere Art, Umfang und Fristen erforderlicher Prüfungen zu ermitteln. Ferner hat der Arbeitgeber die notwendigen Voraussetzungen zu ermitteln und festzulegen, welche die Personen erfüllen müssen, die von ihm mit der Prüfung oder Erprobung von Arbeitsmitteln zu beauftragen sind.

      welchen Sinn hat die Gefährdungsbeurteilung?

      Die Gefährdungsbeurteilung soll den Betreibern von Aufzügen aufzeigen, in welchen Punkten ihre Aufzuganlage/n vom Stand der Technik abweichen. Denn, so verlangt es der Gesetzgeber, der Betreiber muß seine Anlage nach dem Stand der Technik betreiben und ist für diese verantwortlich.
      Muss der Betreiber einer Aufzuganlage von 1968 diese auf den Stand von 2008 bringen? Die Antwort ist beruhigend und auffordernd zugleich: Nein, er muss es nicht. Er muss jedoch abwägen, welche Veränderungen an seiner Anlage sinnvoll und umsetzbar sind, so das er die Sicherheit seines Aufzuges und damit deren Benutzer erhöht.

      Gruß André

      warum einfach? wenn es auch kompliziert geht?
    • Grundsätzliches

      Grundsätzlich ist der Betreiber für alles haftbar was rund um seinen Aufzug geschieht.

      Das bedeutet für ihn, wenn Kunden/Besucher seinen Aufzug benutzen und dabei zu Schaden kommen haftet er dafür.
      Rechtlich gesehn muß der Aufzug natürlich vorschriftsmäßig benutzt werden.
      Schaut man sich den Arbeitsschutz an werden Vorgaben erstellt. z.b. Absturzsicherung, es ist bekannt, wird es nicht eingehalten, haftet auch keiner außer der Handelnde.

      Stellt eine Aufzugfirma Fehler/Mängel fest und wird das dem Betreiber gemeldet, hat dieser den schwarzen Peter. Wie bei allem, schiebe weiter.
      Oft geht es ja gut, aber es gibt da ein schönes Zitat:
      Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang


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