Alter Otis-Aufzug bleibt öfters hängen... Hilft der Vorrangsschlüssel?

    • na da muss wohl mal ein Ossi was dazu sagen.
      In der DDR wurden im Rahmen des Wohnungsbauprogrammes der 70er und 80er Jahre
      sehr viele Punkthochhäuser mit 8 Wohnungen pro Etage und in Zweierkombinationen gebaut. de.wikipedia.org/wiki/WHH_GT_18
      darin waren neben einem Fluchttreppenhaus(außenliegend) 2 Aufzugschächte im Gebäudekern. Diese waren meiner nach Erinnerung nach für 8 und 12 Personen ausgelegt. der 12 Personenaufzug hatte besagt Trenntür lul-ing.de/typo3temp/fl_realur…dr-baf-sbs-p050-02-DD.jpg mit welcher die Kabinengrundfläche gegenüber der Gedrängelastfläche nahezu verdoppelt werden konnte um Lasten aber auch liegend Personen durchführen zu können. die Aufzüge besaßen meines Wissens darüber hinaus eine Lastwiegeeinrichtung was ein Fahren im überladenen Zustand wirksam verhinderte. Der Trenntür§Vorrangschlüssel wurden gegen Unterschrift und Belehrung für Umzüge ausgegeben und kassiert. Schlüsseldienste welche all Schlüssel nachmachten gab es in der DDR nicht.
      Feuerwehr und Rettungsdienste besaßen diese Schlüssel. inwiefern die Aufzüge auch schon als Feuerwehraufzüge ausgelegt waren ist mir nicht bekannt, ich glaube mich aber auch daran zu erinnern.
      If a man says he will fix it , he will.
      There is no need to remind him
      every 6 months about it.

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    • Ich schließe mich hier mal an , auch ich sehe es so , das Du beim " Steckenbleiben " mit dem Vorzugschlüssel im Normalfall nicht allzu viel ausrichten kannst .

      Ursachen für das Steckenbleiben können ja diverse sein . Die Kabinenerweiterungstür ist nur eine von vielen Möglichkeiten .

      Im Normalfall sollte es ja so sein , das nach dem Öffnen der Kabinenerweiterungstür der Aufzug mithilfe des Schlüsselschalters im Innentableau für die Fahrt mit geöffneter Kabinenerweiterungstür freigeschaltet wird . Einfach nur die Tür aufschließen sollte normalerweise nicht ausreichen .

      Wichtig ist : die Kabine nicht Überladen , die maximalen Beladungsgrenzen sind unbedingt einzuhalten , diese stehen normalerweise im Aufzug . Eine , durch öffnen der Kabinenerweiterungstür entstehende , nutzbare , größere Fahrkorb - Grundfläche bedeutet ja nicht , das man die Kabine nun statt mit max. 300 kg nun mit 500 kg beladen darf .

      Mache Hausverwaltungen reagieren relativ " giftig " , wenn man eigenmächtig gewisse Funktionen der Aufzuganlagen nutzt , ohne die Einweisung des Hausmeisters , Aufzugwärters eingeholt zu haben :evil: , da gibt `s dann schon mal ordentlich Mecker vom Chef :D . Klar , es gibt ja auch so gewisse Vorgaben , die Eingehalten werden sollten , so etwa die Unterweisung in die Nutzung des Aufzugs mit geöffneter Kabinenerweiterungstür etc. ...



      Ok , ich hoffe , ich konnte ein wenig weiterhelfen :rolleyes: .

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    • Zum Thema " Vorzug und Vergößerungstür - Schlüssel in Anlagen aus der ehemaligen DDR :
      Gab es da auch gewisse " Universalschlüssel " ?
      Ich habe oftmals gewisse Bartschlüssel angetroffen , allerdings waren diese immer dazu da , die Außendrehtüren zu öffnen .

      In den Kabinen habe ich meist " DOBLINA Schlüsselschalter " angetroffen , nur weiß ich nicht , ob es für Aufzüge eine bestimmte Schließung bzw. Schließungen gab .


    • Wenn es weiterhin Probleme mit dem Aufzug gibt , kann man sich ja ggf. auch an den Hauswart bzw. die Hausverwaltung wenden . Diese können dann weiteres in die Wege leiten , damit der Aufzug durchgeprüft , und der Fehler , welcher das Steckenbleiben verursacht , gefunden und beseitigt werden kann .

      Bei einem 14 Etagenhaus kann man sich leicht ausmalen , was der Aufzug tagtäglich leisten muss .
    • Das Thema lauetet: Alter Otis-Aufzug bleibt öfters hängen...
      Gott sei Dank! Ich hoffe, dass der immer hängt!
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      In der verblichenen DDR gabs nur den P050 und P053 mit Zwischentür. Beide tragen 500 kg. Die Zwischentür öfnent den Rucksack nach hinten, so dass eine Kabinenlänge von rd. 2m zustande kommt. Damit kann man Särge, Krankentragen oder langsperriges Gut fahren.

      Mit Öfnnen der Zwischentür (Schlüssel) wird das Gefährt automatisch zum "Führeraufzug", d.h. es darf nur eine eingewiesene Person ihn bedienen. Da die Tragfähigkeit die gleiche bleibt, die Grundfläche aber wesentlich höher wird, würde die Gefahr der Überlastung bestehen. Auf die Verlässlichkeit der Überlasteinrichtungen würde ich nichts geben. Deshalb hat die Trenntür einen Türkontakt erhalten, der im Sicherheitskreis verankert ist. (beliebte Störungsursache, hi,hi!)
      Um zu fahren, muss im Tableau der Schlüsseltatser "Durchfahrt" dauerhaft bedient werden. Dann wir nur die Zielhaltestelle angefahren, Außenrufe werden ignoriert und die Türsteuerung erfolgt manuell ("Tür zu"-Kommando).

      Und im Rucksack war/ist die Dachluke. Von der Größe nur zu informativen Zwecken. Ich würde da wegen Sittenwidrigkeit keinen sich durchzwängen lassen.

      Eigentlich eine feine Sache, wenn sorgfältig damit umgenagen wird...Dass da viel manilpuliert (Umzugsfirmen) wurde, steht auf einem anderem Papier.

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