Beiträge von bmar

    Mal abgesehen von den Türsteuergeräten haben Sematic Türen eigentlich weltweit einen sehr guten Ruf gehabt. Es ist aber zwischenzeitlich auch aktuell das Wittur nur noch die C-Mod, die B-HR und die B-G behält. Bestellungen und Support dürften wenn nicht schon komplett so, bald nur noch über Wittur abgewickelt werden. Schade für die Kollegen von Sematic, war ein sehr starker Mitstreiter.

    Servus,


    ich würde mal bei Oildinamic nachfragen. Dürfte ja ein OTIS 2000H oder so sein. Meines Wissens nach haben die passende Ersatzteile, eventuell auch Dokumentation. Alternativ kann man mal bei OTIS oder DAT oder Schmidt Medebach/Hütter anfragen. Die sollten ja Zugriff haben und sind möglicherweise gewillt etwas zu verkaufen. Zumindest besser als gar nichts mehr mit der Anlage zu verdienen. Vermute mal der dem Sie die Wartung weg genommen haben wird nicht kooperativ sein sofern der sich unter den genannten befindet.


    Schöne Grüße

    Wir interpretieren es auch so das ausserhalb der Entriegelungszone eine Selbstbefreiung unterbunden werden soll. Kann man durchaus als Sicherheitsvorteil sehen der einfach umgesetzt werden kann. Gibt bestimmt genug Kandidaten die es drauf anlegen die Kabinentüre auf zu bekommen.


    Die Frage ist, wie oft passiert in diesem Zusammehang etwas (Abstand kleiner 150 und Selbstbefreiungsversuch oder Öffnung während der Fahrt)? Wie sind da eure Erfahrungen? Wir bekommen das nahezu nie mit da wir ja am Ende nichts damit zu tun haben.


    Für die meisten Türen-Hersteller ist das natürlich schön. Wie bereits zuvor im Sortiment, können wir nun alles mit Verriegelung liefern und automatisch mehr verlangen. Solche Veränderungen haben aber auch immer andere Effekte als nur Sicherheitsrelevante. Es gibt an sich vier dominierende Normzonen auf der Welt in Sachen Aufzüge. Das sind EN, EN Derivate, BSLJ und A17. Zum Einen regt man die Industrie der eigenen Normzone wieder an und zum anderen schützt man sich vor Marktteilnehmern aus anderen Zonen die noch nicht nach EN fertigen können. Das dies bewusst gemacht wird, darf man natürlich keinem Vorwerfen. Aber der Effekt ist auf jeden Fall da. Im Gegenteil sogar. Viele Regionen setzten auf EN Derivate und kaufen daher von Europäischen Herstellern EN Komponenten.

    Servus,


    das ist noch etwas grob ausgedrückt. Soll die Steuerung über Ethernet/Internet erreichbar sein oder gar virtuell auf einem Server im Netzwerk laufen? Letzteres nein, ersteres ja. Aber was genau soll das Ziel sein? Es gibt einiges an Lösungen vor allem von nahezu jedem hochwertigen Steuerungsbauer.


    Schöne Grüße


    Boris

    Wenn man ne richtig saubere Lösung will dann kann man auch eine neue Kabinentür mit angepasstem Schwert/Mitnehmer nehmen. Da wäre dann auch kein Gebastel mehr dabei und man bekommt die nächsten 20 Jahre auf jeden Fall Ersatzteile. Und die Anschaffungskosten halten sich im Vergleich zu anderen Lösungen bei uns zumindest sehr in Grenzen. Möchte aber dazu erwähnen das solche Türen 5 Wochen brauchen. Schneller gibts dann halt noch Plug and Play Kits (nur für absolute Massenmodelle) oder im Notfall eben wirklich L&L, Siemens da meist Lagerware. Ein System wie die letzteren beiden haben zwar auch wir im Angebot aber das bewerben wir nicht wirklich. Etwas obsolet würde ich sagen. Übrigends bekommt man Prisma Ersatzteile meines wissens nach (nur als Aufzugsfirma versteht sich) bei deren Tochter First Aufzugsteile in Freising. Lieferzeiten für Türsteuergeräte aus dem Ausland sind heute für nahezu alle Hersteller kein großer Akt mehr.

    Ich kenne das von allen Komponentenherstellern bei denen ich tätig war so das nur in ganz bestimmten Fällen jemand kaufen darf der sich nicht "Aufzugs-Firma" nennt. Aber nur in dem Fall wenn diese Unternehmen Wartungen order Reparaturen selber durchführen dürfen/müssen wie zum Beispiel der Herr der Schienen (sehr beschränkt) oder Reedereien die auf See selber lösen müssen. Alles andere wurde und wird an den Aufzugsbau verwiesen. Man muss aber auch dazu sagen das die Versuche Branchenfremde an Angebote/Lieferungen zu kommen immer dreißter werden. Teilweise verstehe ich auch warum aber das geht ganz einfach nicht. Sollte mal jeamdem ein F auf diesen komponenten in Sachen Türen unterkommen, so würden wir uns freuen davon zu erfahren. Heute lässt sich ja recht einfach ermitteln welchen Weg das Produkt ging.

    Nein so habe ich es auch nicht aufgefasst :) Und auch wir haben uns früher nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Wir sind auch erst in den letzten 5 -8 Jahren auf ein Niveau gekommen das dem deutschen Markt würdig ist. Heute spielen wir ganz vorne mit aber leider haben viele erfahrene Leute unser Label noch anderst im Kopf.


    Trotz allem hat die Norm kaum auswirkungen auf die Qualität. Komplettanlagen müssen immer noch günstig sein daher werden sich die Massenmodelle aller Hersteller nur in Sachen Sicherheit verbessern. Bei den Freimarktmodellen sieht es zum Glück anderst aus. Hier werden die Anforderungen der Kunden höher. Wir belegen zum Beispiel unsere Türblätter nur noch in den alten Modellen und hören in kürze komplett damit auf. Alles wird massiv zwischen 1,2 und 3 mm Materialstärke bei Blätter und Zargen. Das macht schon mal ordentlich was aus und der Preis kann dank Masse trotzdem auf demselben Nievau bleiben. Aber wie gesagt, die Masse in der Neuanlage wird weiterhin nur den Anforderungen der Norm entsprechen da die Endabnehmer nur noch auf den Endpreis schauen und 500 € mehr für ein ordentliches Türenupgrade ja mal gar nicht gehen. Zum Schluss muss man aber sagen das aktuell sehr viel Wert auf "wartungsarm" gelegt wird. Daher verbessert sich auf jeden Fall mal die Störanfälligkeit. Auch die Einbauzeiten und die benötigte Kompetenz zum Einbau werden/sind deutlich niedriger als das mit älteren Produkten der Fall war.


    Schauen wir mal was die nächsten Jahre so zeigen :)

    @Befreiter
    Danke fürs Angebot, aber die paar Franken für mein Jahrespickerl bring ich schon noch auf ;) Wäre übrigends ein wenig vorsichtig sowas öffentlich anzubieten.


    @Herr H
    Varidor ist aber von Schindler, nicht von uns. Compact nennt sich unsere Türe und die ist eine absolut solide sofern von uns direkt produziert. Sollte mal mann auf eine wabbelige Version treffen, dann haben die sich den Stahlbau auf Lizenz selber gemacht und das in der Regel nur mit 0,6 mm Blech. Unser Label ist aber leider dann trotzdem im Antrieb und im Mechanissmus. Aber sei es drum, wir statten den 33er nicht mehr im Standard aus. Das macht jetzt der der andere große Türenhersteller mit einem vergleichbaren Produkt. An sich sind das alles einfache Türen aber das ist der Anforderung geschuldet. Aufzug in der NI darf ja nix kosten... Zum Glück haben wir auch Türen bei denen der Rollstuhl nachgibt und nicht die Türe.


    In diesem Sinne, hoffe die Angelegenheit regelt sich mehr oder weniger friedlich.

    Hallo,


    die Aktion klingt für mich nach Ihrer Darstellung eher nach der Suche eines Sündenbocks? Sollen Sie den Schaden denn begleichen? Wenn Sie das nachweislich herbeigeführt haben und tausende Euro Schaden hinterlassen, dann belässt es der Vermieter doch nicht nur bei der fristlosen Kündigung? In dem Fall würde auch ein Gutachter die Sache betrachten.


    Der klassische Fall mit dem Rollstuhl der die Türe durchbricht ist ja eigentlich eher mit Anlauf von der Etage in den Schacht. Nicht andersrum. Natürlich kann man aber nicht ausschließen das man auch von innen die Türen aus der Schwelle heben kann. Zumindest noch da der eingesetzte Aufzug wahrscheinlich der EN81-1/2 entspricht und die Führungsschuhe nicht verhakt sind. Hier wäre aber interessant zu wissen was das für ein Aufzug ist. Kleines Beispiel mit Schindler:


    Der Massenaufzug im Wohnbereich bei Schindler ist 3300 im Neubau und 6300 als Ersatzanlage. Da wären dann in der Regel unsere Türen der Compact Serie verbaut. Diese Türen sind zwar solide aber eben nicht für Vandalismuss oder Lastenbeschädigung ausgelegt. Man könnte die Türe also mit einem Rollstuhl durchaus aushebeln. Dazu ist aber schon ordentlich Kraft nötig welche in den Kabinengrößen der genannten Aufzugstypen unwahrscheinlich ist sofern man es nicht mutwillig versucht. Ist die Kabine jedoch größer, so wird es vom Anlauf her leichter. Dafür sollten dann aber auch stärkere Türen verbaut sein. Letzen Endes sind aber Aufzüge zum großen Teil für Personen mit Bewegungseingschränkungen gedacht. Daher sind rein aus der Norm Türen schon dafür ausgelegt auch mal einen ordentlichen crash auszuhalten.


    Lange Rede, kurzer Sinn. Rein von aussen lässt sich Ihre Situation aus meiner Sicht nicht ordentlich bewerten. Alles eine Frage der Situation vor Ort und auch der Darstellung aller Parteien. Die Türen könnten ja auch einfach rausgesprungen sein weil sich das Kabinenportal verzogen hat (kollisionsgrund sei mal dahingestellt). Am Ende muss Ihr Vermieter ja nachweisen können das Sie den Aufzug beschädigt haben. Da reicht keine Aussage der Servicemonteurs oder eines Hausmeisters sofern die nicht sagen "ich habe ihn dabei gesehen". Am Ende scheint aber Ihr Vermieter ein Problem mit Ihnen zu haben. Ob das nur diesen Fall betrifft oder andere Grüde hat kann ich nicht beurteilen. Hoffe Sie finden eine humane Einigung oder eine neue bleibe mit weniger Ärger.


    Bitte betrachten Sie meine Antwort als neutral. Ich kann keine Partei ergreifen wenn ich das nicht alles selber gesehen habe. Wird vermutlich allen hier so gehen. Seitens Schindler werden Sie auch nicht fündig werden. Nich Sie sondern Ihr vermierter ist deren Kunde. Die dürfen Sie eignelicht über nichts informieren was auch gut so ist. Wenn Sie eine Rechtsschutz Versicherung haben, dann wäre ein Anwanlt eventuell die Lösung. Aber wenn es wirklich nur um die Kündigung geht, dann emfpehle ich persönlich das Sie sich eine andere Wohnung suchen und den Vermieter bitten Sie bis zur Fündigkeit weiter dort wohnen zu dürfen. Das ist der diplomatische Weg. Wenn die Beziehung nicht mehr stimmt, werden Sie dort auch nicht mehr glücklich.


    Schöne Grüße

    Servus miteinander,


    wen bekommt man denn diese Jahr so auf den einschlägigen Branchenveranstaltungen zu Gesicht? Ich denke da an:


    -VFA Mitgliederversammlung
    -Schwelmer Symposium
    -Heilbronner Aufzugstage
    -Interlift
    oder sonstiges


    Würde mich freuen mal den/die ein oder anderen/andere persönlich kennen zu leren :)


    Schöne Grüße

    Also die VFA Schulungen lohnen sich immer. Wenn man sich mit nem Thema nicht auskennt ist das ein guter Start, wenn man sich auskennt kann man gut vertiefen da die Vortragenden meist ein sehr hohes Praxiswissen haben. In den letzten beiden Jahren habe ich da 6 unterschiedliche Seminare besucht und fand alle gut. Wenn man sich dann wie ich noch unterschiedliche Veranstaltungsorte aussucht (vor allem die welche bei den Aufzugs- oder Komponentenherstellern statt finden), dann bekommt man auch noch ein wenig was zu sehen.


    Für Neulinge in der Branche ist eventuell der Basiswissen Kurs des VDMA interessant. Und Inhouse Schulungen sind halt ne spezielle Sache. Eine Kollmorgen Schulung bringt einem kaum was wenn man meistens mit Schneider arbeitet etc. Aber hier kann man einfach den Hersteller seines Wunsches kontaktieren. Viele bieten regelmäßige Schulungen an.


    Ansonsten veranstalten wir auch Schulungen für unsere Kunden. Da geht es meist um die Einstellungen von Türsteuergeräten und Wartungshilfen und feineinstellungen etc. Da gäbe es die möglichkeit kostenlos bei uns geschult zu werden. Hilft aber nur wenn man selber auch mit Fermator Produkten zu tun hat. Bei uns kommen alle Teile aus eigenem Haus. Bei Interesse können wir uns da gerne unterhalten und bei nem passenden Termin einschreiben.

    Servus,


    den linken habe ich in der Form schon bei ner alten Flohr-OTIS Anlage gesehen. Damit haben die den Schachtvorhang auf- und zugeschlossen. Der Aufzug durfte nur mit Wärter benutzt werden. Damals war das Baujahr auf dem Schlüssel also würde ich hier vermuten das es sich auch um dieses handelt und nicht wie heute üblich um die Schließung. Wenn dem so wäre, dann würde ich mal tippen das Flohr diese Schlüssel verwendet hat. OTIS ist da ja erst in den 50ern eingestiegen.


    Ist aber alles spekulativ. Vermutlich gab es zu dieser Zeit keine standartisierten Schlösser/Schlüssel/Schließungen im Aufzugsbereich. Könnte also auch in Möbeln oder sonstigem eingesetzt worden sein.

    Ich schließe mich dem werten SafeLiner in Sachen Gastkarten an. Helfe gerne aus falls jemand Bedarf hat. Und natürlich freue ich mich dann auch eventuell den ein oder anderen bei uns am Stand zu treffen.


    Schöne Grüße


    Boris