Infos zum Wechsel in Aufzugsbranche

  • Hallo die Herren,


    ich bin zzt. als Instandhalter (vom Beruf Industrieelektriker) tätig. Ich bin in einer kleinen Firma tätig. Nun ja da das Betriebsklima immer rauer wird und ich mittlererweile alles mache was anfällt (Reparatur, Fremdfirmenbetreuung, Organisation der UVVs, Ersatzteilbeschaffung, Mithilfe bei Erweiterungen/ Planungen, Azubibetreuung usw.) und nur noch angemault werde, möchte ich die Firma wechseln. Ich habe gehört, dass in der Aufzugsbranche Leute sehr gute Chancen haben eingestellt zu werden. Gute Bezahlung wird auch geboten (Ich bin nicht Geldgeil. Ich bekomme kein Urlaubs- bzw. Weichnachtsgeld, sonst passt der Verdienst) Ich habe 2 Jahre Berufserfahrung in der Instandhaltung und bin schwindelfrei. Alter 32. Wohnort nahe Regensburg. Was würdet ihr sagen? Ach ja ich bin mit Werkstatt am Maximum der Entwicklungsmöglichkeiten in der Firma angelangt. Weiter geht es nicht.


    Ich würde mir gerne ein paar Meinungen anhören.


    Viele Grüße!

  • würde ich auch sagen, einfach mal bewerben, schadet nicht.
    Augebildete Gesellen aus der E-Branche werden immer gesucht. Einarbeitung ist klar, das dauert ein bischen. Du musst nur Mut haben zu wechseln, bereit sein permanent neues zu Lernen und offen für Neues sein. Dann wird das klappen!
    Ralle

    warum durch Langeweile sterben, wenn es auch vor Müdigkeit geht

  • Oder hier:


    https://karriere.schmitt-aufzu…ker-mw-in-regensburg-226/


    Deine Voraussetzungen klingen gut meiner Meinung nach und waren damals ähnlich wie meine. Nach der Eingewöhnung ists zwar noch ein Stück bis alles läuft, aber als gelernter Elektroniker mit Grips und Interesse am Beruf sollte das auf jedenfall hinhauen :-)


    Und i.d.R. hat man immer die passenden Handynummern der Kollegen parat, die einem dann helfen wenns mal nicht weitergeht :-)



    Achja und eins fällt mir noch ein: Ist halt schon ne Umstellung von "ich fahr in die Firma und stempel um 7Uhr an und um 15Uhr wieder ab" zu unserem Job. Ist nicht negativ gemeint, nur eine Notiz.


    Viel Spaß beim Bewerben :-)

  • Danke Liftboy.


    Sam hört sich nicht schlecht an, aber die wollen relevante Berufserfahrung. Kone habe ich schon mal angefragt. Die sind offen gegenüber Quereinsteigern. Denen werde ich morgen mal meine Bewerbung zukommen lassen.


    Und ortsungebunden bin ich auch. Also Umzug auch kein Problem. Naja München wäre u. a. auch top. Ich würde mich halt außerhalb Münchens positionieren, damit nicht 50 % des Lohns in eine Bruchbude fließen, nur um mich Münchner nennen zu dürfen.

  • Danke für deine Infos Wolle,

    es gibt bei mir auch Tage, da stemple ich auch nicht pünktlich aus. Z.B. meistens kommt bei mir immer wer auf dem Weg zur Stempeluhr. Ich brauche das und das noch. Oder es ruft am Abend wer an, und ich fahre 18 Uhr wegen 5 Minuten in die Firma.

  • @Elektriker 1986


    Also von der Ausbildung her dürfte es Passen , wichtig ist Einsatzbereitschaft , ständiges lernen mit neuen Technologien .
    Weiteres das ist ein Kundendienstgeschäft --> Dienst am KUNDEN . Wenn du das mitbringst , der Rest ist zu erlernen .
    Schindler sucht auch immer , die müssen ihre Pensionsabgänger nachbesetzen und die Mannschaft verjüngern. ( da rächt sich , das man keine Lehrlinge mehr ausbildet und der Nachwuchs fehlt )


    Alles gute , wenn du das willst wird es auch klappen.

  • Hallo Tobbytobsen. Ich habe dieses Monat angefangen Bewerbungen zu schreiben, weil ich auf nächstes Monat meinen Jahresurlaub gelegt habe. Also alle Bewerbungen sind noch offen und ich bin flexibel und auch mobil (umzugsbereit). Wohne 10 Kilometer südlich von Regensburg.

  • Servus Elektriker1986,


    kleiner Tipp: lerne es bei einem Kleinen oder Mittelständler, nach ca. 3 - 5 Jahren kannst du dich Aufzugsmonteur nennen, weil du es dann auch bist....


    Dann macht es Sinn, schon aus finanziellen Gründen, ja nach dem, wo man hin will im Leben, sich evtl. neu zu orientieren.


    Wolle92 : suchst du nen Kollegen?? Du arbeitest doch in München.... :P


    Grüße an die Aufzugsbranche, Strassmo

  • Beitrag von Strassmo ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Zitat von Strassmo

    Dann macht es Sinn, schon aus finanziellen Gründen, ja nach dem, wo man hin will im Leben, sich evtl. neu zu orientieren.



    Wie kommst du darauf das es Sinn macht beim Mittels and zu lernen und dann weg zu gehen ??????

    Schau mal hier im Forum unter Stellengesuche, da wurde das Thema schon abgehandelt.


    Der Mittelstand bezahlt weder weniger noch mehr wie der Konzern. Ist nur ne Frage was man kann.

    Oder auch nicht.

  • Wie kommst du darauf das es Sinn macht beim Mittels and zu lernen und dann weg zu gehen ??????

    Schau mal hier im Forum unter Stellengesuche, da wurde das Thema schon abgehandelt.


    Der Mittelstand bezahlt weder weniger noch mehr wie der Konzern. Ist nur ne Frage was man kann.

    Oder auch nicht.

    Stimmt, ich habe mich etwas ungeschickt ausgedrückt! Mal etwas anders geschrieben:


    Vorteil im Mittelstand bis ca. 10 Monteure: Du bist keine Nummer, du erhälst zwischendurch auch mal ein Lob....., darfst nach Rückfrage den Firmenwagen auch mal privat nutzen, Werkzeug oder Maschinen auch, tja, das Geld .... hmmmm...... tja, was man kann..... da hast du definitiv recht!


    Vorteil im großen Betrieb: ich nenne es mal "geordnete Verhältnisse" ..... Lohnerhöhungen nach Tarifvertrag, klar definierte Richtlinie, der Betriebsrat ist nicht der Freund vom Chef, .....


    Da ich beide Seiten in den Jahren in der Aufzugsbranche kennenlernen durfte, vom 3 Mann Betrieb bis zum 42000 Mann Betrieb wage ich mal zu sagen, ich weiß, wovon ich rede.... Achja, natürlich bin ich von mir der Ansicht, das ich was kann..... ;)


    Also, Spaß beiseite, es kommt auf viele Faktoren an, allerdings braucht der Quereinsteiger in der kleineren Firma schon eine längere Zeit, um den Industrielohn zu erreichen...


    Grüße, Strassmo

  • Nun, habe auch Mittelstand und Konzern kennengelernt. Es gab nie einen Grund Vorteile und Nachteile gegeneinander aufzuwiegen. Mir hat es nie an Anerkennung gefehlt, habe mich nirgendwo als Nummer gefühlt, Auto war nie ein Problem und mit meinem Lohn war ich immer zufrieden. Geordnete Verhältnisse!? 🤣 Die habe ich weder hier noch dort erlebt.

    Ich frage mich immer wieder woher manche Leute die Weisheit haben und wissen wie es woanders zugeht und dementsprechend urteilen. Nach 35 Jahren in der Branche kann ich nur jeden empfehlen, mache Deinen Job vernünftig und stelle Deinen Kunden vollends zufrieden. Das zumindest hat bei mir Priorität.

    Wünsche Euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit!

  • Nun, habe auch Mittelstand und Konzern kennengelernt. Es gab nie einen Grund Vorteile und Nachteile gegeneinander aufzuwiegen. Mir hat es nie an Anerkennung gefehlt, habe mich nirgendwo als Nummer gefühlt, Auto war nie ein Problem und mit meinem Lohn war ich immer zufrieden. Geordnete Verhältnisse!? 🤣 Die habe ich weder hier noch dort erlebt.

    Ich frage mich immer wieder woher manche Leute die Weisheit haben und wissen wie es woanders zugeht und dementsprechend urteilen. Nach 35 Jahren in der Branche kann ich nur jeden empfehlen, mache Deinen Job vernünftig und stelle Deinen Kunden vollends zufrieden. Das zumindest hat bei mir Priorität.

    Wünsche Euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit!

    Am Ende sind das doch völlig subjektive Empfindungen. Ich habe zum Beispiel in einem Konzern sehr arbeitnehmerfreundliche Zustände erlebt. Deshalb sage ich hier auch nicht, du hast recht oder unrecht, sondern ich sage mal:


    Schön, dass du bisher (bis auf die geordneten Verhältnisse) so viel Glück in deinem Arbeitsleben gehabt hast.


    Ich kann nach NUR 30 Jahren sagen, Geld ist nicht alles und wenn man zufrieden ist, sich wohl fühlt, sollte man nicht nur auf die Kohle schauen. Trotzdem bleibe ich aus MEINER Erfahrung bei meiner Meinung siehe oben!


    Beste Grüße und Weihnachten und Geschenke usw.


    Strassmo