Servicetechniker im Aussendienst

  • Hallo,


    seit geraumer Zeit baue ich ein ( privates )Aufzugmuseum auf wo hauptsächlich Komponenten aus den frühen 60 ger Jahren zu sehen sind!


    Nach langer Auszeit aus meinem Beruf als Aufzugsmonteur, habe ich die Initiative ergriffen und mich wieder bei einem Aufzugsunternehmen beworben und bin dort als Servicetechniker angestellt.
    Die Arbeit kenne ich zu gut von damals, Wartung / Störung/Tüv!


    Jetzt aber nach 6 Monaten merke ich, dass der Aussendienst mich langsam aber sicher kaputt macht, ich hetzte mich von Kunde zu Kunde kann schlecht schlafen und meine Hobbys schwinden langsam .


    Ich habe darum gebeten, mich in den Bereich Modernisierung versetzten zu lassen was aber leider abgelehnt wurde.


    Mir stellt sich jetzt die Frage ....kann ich das wirklich noch also als Servicetechniker arbeiten?
    Oder wäre Mod oder Neu doch nicht besser für mich?!


    Beim Neubau oder Mod stelle ich mir das angenehmer vor, du bist den Tag über an einer Anlage , klar Stress gibt es da auch aber wenigstens hat man nicht diese ganze fahrerei oder sehe ich das falsch?


    Schönen Start in die Woche


    Jaculus

  • Bin eigentlich in der Mod, mache aber auch viele Ersatz und Neuanlagen - es ist so ziemlich 50/50...



    Würde nie in den Service wechseln, mir langt es schon zu wenn man mal 2-3 Tage keine Arbeit hat und dann wo helfen muss, dann mal paar Mängel abstellen, usw. usw....
    Und so bin ich meistens 2-3 Wochen oder wenns paar Aufzüge sind auch mal ein halbes Jahr auf der selben Baustelle - das läuft dann auch wie geschmiert und macht Spass. :)



    Wenn dich die Firma nicht in die Mod gehen lassen will dann such dir doch ne Firma die Mod Monteure sucht!?



    Hast du vorher schon montiert?

  • Ich habe bisher kleinere Reparaturen gemacht wie" Seile gekürzt, Regler gewechselt, Schachttür erneuert und noch kleinkram wie Riegelmotor sowie Türmotor und Bremse erneuert.


    Das Amerikanische Unternehmen sucht Leute für Mod, aber halt leider weiter weg.


    Damals hat mir der Service nichts ausgemacht im Gegenteil, habe mich der Firma regelrecht geopfert und wurde zum workaholicer

  • Gut, wenn du eine Firma findest, die die Arbeit um deine Bedürfnisse "herumbaut" ;-)
    Ich würde dich unter diesen Voraussetzungen nicht einstellen wollen, "Seelchen" haben wir in der Branche eigentlich genug.
    Spass beiseite, der klassische Weg ist nachdem dem Einstieg in die Branche, Neubau, Modernisierung und wenn es die Knochen dann nicht mehr so mitmachen, wechseln die Leute auf eine ruhigere Position. Also Reparaturen, Störungsdienst und Wartung.
    Wir sitzen in Berlin, da ist der verkehr eigentlich die grösste Herausforderung. Der Eine nimmts gelassen, der Andere ist nach 2 Störungseinsätzen "durch". Muss man schauen, was man verträgt. Ich habe viele Jahre Mod und Reparaturen gemacht. Störungsdienst war dann meine Erfüllung, weil ich nur noch die Dinge gemacht habe, wo die Leute schon ewig dran waren, oder nach der Mama gerufen haben. Klar anstrengend, aber alles eine Frage der inneren Einstellung, Selbstorganisation und der Ausgeglichenheit. Wenn man gut ist, jedenfalls in wenigstens einem Bereich, wird das ein guter Chef erkennen und den Mitarbeiter so einsetzen, das beide Seiten zufrieden sind.
    Ralle

    warum durch Langeweile sterben, wenn es auch vor Müdigkeit geht

  • das ist eigentlich ein Schenkelklatscher, Service zu anstrengend, geht man in die Mod!
    Sprechen wir mal in 6 Monaten wieder. Firmen und Betriebräte gibt es...
    Ralle

    warum durch Langeweile sterben, wenn es auch vor Müdigkeit geht

  • Ich habe bisher kleinere Reparaturen gemacht wie" Seile gekürzt, Regler gewechselt, Schachttür erneuert und noch kleinkram wie Riegelmotor sowie Türmotor und Bremse erneuert.


    Das Amerikanische Unternehmen sucht Leute für Mod, aber halt leider weiter weg.


    Damals hat mir der Service nichts ausgemacht im Gegenteil, habe mich der Firma regelrecht geopfert und wurde zum workaholicer

    Hallo,


    Ich kann Ihnen ein Paket anbieten, besteht 3 Wochen arbeiten 1 Woche frei. Heimfahrt bezahlen wir, genauso Unterkunft bei uns, sitzen in Aschaffenburg. Wir machen alles, jeder macht das, was er am besten kann, damit haben wir nicht den Stress, wer nicht weiterkommt, der hat immer Betriebsleiter-Support oder ein Kollege macht die Arbeit fertig…

    Sie können mich auch direkt anschreiben: mail.ernst@gmx.de

    Freue mich auf eine Rückmeldung.