Selbstrettung aus einem stecken gebliebenen Aufzug?

  • Ist es möglich, dass man sich von innen aus einem stecken gebliebenen Aufzug selbst befreien kann? Wenn ja, wie?


    Bei uns, in zivilisierten Gegenden kommen schnell Fachleute. Aber in exotischen Ländern dürfte das anders sein. Dort wäre es praktisch, wenn man sich im absoluten Notfall selber aus einem Aufzug befreien könnte. Über mögliche Gefahren bin ich mir bewusst, also nur für den Fall dass eine Rettung von aussen kaum wahrscheinlich ist.


    Besten Dank :|

  • Von einer selbstbefreiung würde ich dringenst von abraten. Bei Unfällen bist du in keinster Weise abgesichert. Zumal in den meisten Fällen die klemmkraft des türmotors dir in der kabiene es sehr schwer macht die kabienentüre aufzudrücken. Besser wäre es den Notruf zu drücken. Meist ist ein fernnotruf oder/und eine Glocke installiert die hausbewohner oder gff. den befreiungsdienst aufmerksam macht.

  • Wenn eine Rettung von außen kaum wahrscheinlich ist benutze die Treppe.
    Natürlich gibt es auch Möglichkeiten sich aus einem steckengebliebenen Aufzug zu befreien.
    Um eine Aussage treffen zu können braucht man mehr Info zum Aufzug und zur Position des Steckenbleibens.
    MfG

    Meine Beiträge basieren auf Berufs-und Lebenserfahrung , gefährlichen Halbwissen und Klugscheißerrei ?(

  • Von einer selbstbefreiung würde ich dringenst von abraten. Bei Unfällen bist du in keinster Weise abgesichert. Zumal in den meisten Fällen die klemmkraft des türmotors dir in der kabiene es sehr schwer macht die kabienentüre aufzudrücken. Besser wäre es den Notruf zu drücken. Meist ist ein fernnotruf oder/und eine Glocke installiert die hausbewohner oder gff. den bereifungsdienst aufmerksam macht.


    Finde ich übrigens toll das man von der Kabine den Bereifungsdienst erreicht, man weiß ja nie was draußen für ein Wetter ist ?(8o

    ..wenn ich mal sterbe dann friedlich im Schlaf wie mein Opa und nicht so kreischend wie sein Beifahrer....

  • Was ist denn das für ein Fachvokabular? STECKENGEBlIEBEN!


    Wenn ein Aufzug "steckenbleibt" liegt es entweder
    a. an der Montage,
    b. an der Wartung oder
    c. mangelhafter Prüfung.
    Also alles Qualitätskriterien, die der Aufzugsbau allein zu vertreten hat, weil seine Schienen offensichtlich nicht das konstante mit plus +_Tolernaz Stichmaß hat. Wenn ein Flaschenhals vorhanden ist, dann bleibt das Teil tatsächlich stecken.


    Vermutlich handelt es sich bei Deiner Wortwahl um den Fall des begründeten und unverzüglichen Stillsetzens der Anlage, weil ein (Sicherheits-) Fehler vorliegt. In dem Fall ist durch Verhinderung der Weiterfahrt die Sicherheit wieder hergestellt. Dass die Freiheit auf das Maß der Kabinenfläche eingeschränkt ist, ist sekundär. Den Rest macht das aufzugstechnische Personal. Die haben Ahnung und werden dafür bezahlt.


    Also, was will man sich "selbst befreien" ? Wenn Du ein Aufzugsspezialist bist, dann denke daran, dass möglicherweise ein Kollege bereits an dem Problem arbeitet. Wenn Du etwas unabgestimmt machst, könnt Ihr Euch beide gefährden.


    Wenn man eine Anlage nicht kennt, sollte man wissen, dass durch solche sinnlosen Maßnahmen die Anlage mechanisch und elektrisch geschädigt werden kann. Für die Leute, die auch schlimmstenfalls aus der Schachtgrube gekratzt werden müssen, weil die so etwas machen (oder wollen) fehlt mir das Verständnis. Der Tatbestand des Vandalismus wäre gegeben.
    Also vergiss mal schnell Deine Gedankenspiele. Hier sind auch Fremde, Laien. Damit würde das Forum ein Rezeptbuch für blödsinnige Aktionen sein oder werden.

  • Die Gründe a - c reichen als Begründung des Steckenbleibens (der aufzug bleibt nicht nur aus mechanischen Gründen stehen) bei weitem nicht aus. Es liegt nicht immer eine "schlampige Arbeit" vor. Bauteile können ausfallen oder viell. liegt der Grund der Störung bei anderen Personen Betreiber usw. Jeder Monteur wird die Wartung, so denke ich, gewissenhaft und ordentlich machen, natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel. Außerdem kann der Wartungsintervall zu großzügig gewählt sein.
    Auch ist die Sicherheit durch Ausfall einer Anlage nicht hergestellt, es können Faktoren eine Rolle spielen die nicht vorhersehbar sind. Nichtsdestotrotz sollte man auf die Befreiung von Aussen warten und keine Befreiungsversuche unternehmen.

  • Gerri...
    es war nur das "steckenbleiben" gemeint mit den Punkten a-c nicht das "stehenbleiben"...


    aber jetzt mal ernsthaft! Wenn wir jetzt hier anfangen jedes Wort, jeden Buchstaben zu hinterfragen und zu diskutieren dann wird das hier noch extrem spannend und leider nicht mehr lustig...

  • In der Realtät aber ein himmelweiter Unterschied.
    Ein paar Fachtermini sollten schon mal richtig verwendet werden...

    Einmal editiert, zuletzt von Duesentrieb ()