• Wir werden verstärkt von unseren Kunden angefragt, ob der Empfang der Aufzugsnotrufe in Zeiten von COVID19 auf unserer Seite gewährleistet werden kann. Dies kann von unserer Seite klar mit JA beantwortet werden -, solange wir nicht zur Schliessung durch den Gesetzgeber gezwungen werden. Derzeit sollen laut der Bundesregierung Dienstleistungen wie unsere NICHT eingestellt werden müssen. Hierzu gehört nach jetzigem Stand auch die Dienstleistungskette zur Personenbefreiung. Bei uns betrifft die Schliessung der Kinderbetreuungsstätten bislang nur eine Mitarbeiterin der Tagesschicht. Somit sind wir Personnel nicht beeinträchtigt. Bei eintreten einer eigenen COVID19 Infektion eines unserer Mitarbeiter, sollte aufgrund der bei uns sehr früh eingeführten Umgangs-, Abstands- und Hygeneregeln im Betrieb, keine Zwangsschliessung durch Quarantäne der gesamten Belegschaft erfolgen, da das RKI nur direkt in Kontakt mit der infizierten Person stehende Personen in Zwangsquarantäne schicken will. Das setzt voraus, dass die infizierte Person in infizierbaren Kontakt gestanden haben muss (Sprühattacke z.B. durch Nießen oder Husten).

    Solange uns der Betrieb nicht gesetzlich bzw. zwangsweise untersagt wird, stellen wir weiterhin unsere volle Dienstleistung zur Verfügung! Bei einer zwangsweisen Schliessung wäre die Abschaltung der Aufzugsanlagen die letzte Konsequenz, sofern der Betreiber keine eigenen Notlösungen organisiert bekommt (z.B. Einsatz von Alarmklingeln oder Telefonen in der Kabine, so wie eine Befreiungslösung)...!


    Heute bekam ich einen Anruf von einem Berliner Kollegen der zur Montage einer Anlage in Hannover verweilen muss. Der ist heute früh bereits aus dem 3. Hotel geflogen! Ab 18:00Uhr alle Restaurants geschlossen! Man muss also dann irgendwie sehen wie man sich trotz Hotel selbst versorgt, weil die alle Ihre Dienstleistungen zurückfahren (müssen). Wenn der nun kein Hotel mehr findet in dem er übernachten kann, wird er die Montage schlichtweg abbrechen müssen. ...Soviel zu den fortführbaren geschäftlichen Tätigkeiten von Dienstleistern...


    Notrufe24

    Bleiben Sie gesund - Die Geschäftsleitung

  • Na ja die Situation beim Kunden ist schon gewöhnungsbedürftig.

    Zur Wartung darfst du nicht kommen bzw mit einem mörderischen Aufwand an Schutzmaßnahmen,aber wenn der Aufzug nicht geht ist alles egal

    Meine Beiträge basieren auf Berufs-und Lebenserfahrung , gefährlichen Halbwissen und Klugscheißerrei ?(

  • Wir können bisher keine Veränderungen feststellen, außer im Mannheimer Klinikum. Hier mussten wir versichern, dass unsere Techniker nicht aus dem Urlaub aus einem Risiko Land kommen.


    Alle unsere Techniker haben eine Einfahrt Genehmigung bekommen.


    Ansonsten haben wir wie alle unsere Kunden und Techniker zur Vorsicht geschult.


    Alles gut 🙂


    https://www.facebook.com/15240…4/posts/1055462664819183/

  • Wie händelt Ihr derzeit TÜV-Abnahmen? Ich persöhnlich denke, dass diese verschiebbar sind, somal die "körperliche Nähe" unausweichbar ist. Meinem Personal habe ich "Zwei Mannarbeiten" so weit wie möglich untersagt. Demzufolge sollten auch vorerst meiner Meinung nach keine wiederkehrenden TÜV-Abnahmen durchgeführt werden.

  • Solltest du einen Fall von Corona in der Firma aufweisen, kommen alle die Kontakt hatten in Quarantäne, alles was vermeidbar ist an Kontakten in der Firma mit Kunden auf ein Minimum zurückfahren.

    Sollten hier ganze Notrufzentralen dicht machen ergibt sich das Problem des Fernnotrufes, dieses wurde ja eindeutig von den "Gremien" festgelegt.

    Abwarten würde ich hier auf keinen Fall, die Seuche ist nicht zu unterschätzen zumal ganze Belegschaften in Q. geschickt werden. Wie die Politik hier noch reagieren wird weiß keiner!

    Fazit:

    Allein, Allein da wo es möglich ist, alles andere schieben so weit wie möglich, Kontakte in der Firma eingrenzen, so das nicht alle in Q geschickt werden. Dann natürlich die PSA aufstocken, Masken sind ja eh schon bekannt auch bei unserer Tätigkeit, was ich hier noch reingeknallt habe sind Einmal Handschuhe zur Bedienung der Öffentlich zugänglichen Einrichtungen, wie Etagenknöpfe etc.

    Sensibilisieren für die Kontaktaufnahme mit Bewohnern etc. Bei Wohnheimen den persönlichen Kontakt meiden, wenn nicht möglich oder unbelehrbar, abbrechen.

    Dann kannst du nur noch abwarten, TÜV Abnahmen, hier gibt es ja auch klare Vorgaben, die Sachverständigen weisen in ihrer Tätigkeit diverse Kontakte auf, ich würde es schieben so weit wie es geht.

    Hier sollte die Regierung mal was aussetzen oder anschieben.

    Good Luck.

  • Moin moin zusammen,


    leider finde ich ,dass die Verhaltensweise zur Benutzung von Aufzügen eindeutig nicht weit genug geht.Erst heute und Freitag wieder erlebt wie Anwohner in einem 3 x 1,5 Meter Aufzug sich zu einem gemütlichen Nachbarschaftsschwätzchen getroffen haben.Mindestens 5 Leute in der Bude und ich auf dem Kabinendach des Nachbaraufzuges.Da muss dringend reagiert werden da die Kabinen nicht wirklich gut belüftet sind.

    Das eigentliche Problem besteht in meinen Augen darin ,gerade wenn die dringend erforderlich Ausganssperre kommt, wir bei Störfällen in den Kabinen mit einer konzentrierten Form von Viren in Kontakt kommen.


    Da muss meiner Ansicht nach dringend nachgebessert werden.Wie und in welcher Form werde ich einmal in unserer Firma ansprechen.

    Egal wie oft man aufpasst denn einen Fehlgriff gibt es immer und die nötigen Desinfektionsmittel gehen langsam zur neige.


    Gruss


    Ralph

  • Moin,

    eigentlich sind wir doch in einer komfortablen Situation! So direkten Kundenkontakt wie die meisten Handwerker haben unsere Leute ja nicht.

    Glücklich, wer überwiegend Anlagen mit Maschinenräumen betreut, Tür zu und man ist alleine :-)

    Wir vermeiden Kolonnenarbeiten und versuchen alles Einzeln zu machen. Was nicht geht, bleibt erstmal liegen. Zum Glück machen das die Marktbegleiter genau so. Da kommen wir uns nicht in die Quere.

    Ich glaube aber, das es fast jeden von uns "erwischt", gut wäre, wenn das zeitlich versetzt bleibt, da kann man wenigstens mit reduzierter Belegschaft weitermachen.

    Ralle

    warum durch Langeweile sterben, wenn es auch vor Müdigkeit geht

  • RalleH


    Wenn man das Glück hat,richtig.Das der Job im allgemeinen ohne grossen Kundenkontakt auskommt finde ich persönlich auch nicht schlecht obwohl ich auch die andere Seite kenne.


    Ich denke auch das es mindestens jeden dritten erwischen wird,trotzdem bleibt immer die Angst sich bewusst anzustecken weil die Mitmenschen einfach zu ignorant sind um sich an Hygienemaßnahmen zu halten.Wie und wohin die Reise in den schweren Zeiten geht bleibt abzuwarten.


    Hier in NRW zieht sich die Angst wie ein roter Faden durch den Bekanntenkreis und die Belgschaft,das wird auf jeden Fall Konsequenzen nach sich ziehen.Ich finde wenn man die völlig veränderte Situation auf den Strassen und in den Städten sieht erscheint das schon recht surreal und beängstigend.


    Bleibt alle gesund

  • Die Aufzugsbranche oder am besten die Hersteller könnten natürlich auch ihres dazu beitragen. Einerseits sehe ich da Reinigungsvorschläge für die Betreiber (Häufigkeit, welche Teile besonders, Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel) und andererseits Vorschläge zu Benutzung der Aufzüge (z.B. benützt die Treppe, haltet den Aufzug für gehbehinderte Personen frei, Anzahl Personen), speziell für die Corona Situation.

    Die Verantwortung liegt schlussendlich beim Betreiber, ob er diesen Hinweisen folgt und in welcher Form er diese anschlägt, einige Vorschläge und Beispiele wären aber trotzdem sinnvoll.

    Ich habe das bei einer Tankstelle in der Nähe gesehen. Der MA dort hat mir erklärt, welche Reinigungsvorschläge sie von ihrem Herstellern der Zapfsäulen und des Zahlautomaten erhalten haben.

    Hat jemand von euch schon so was gesehen oder davon gehört?

  • Die Aufzugskabine und die Schachtgube war und ist schon immer eine Virenschleuder. Das ist nichts Neues. Und jeder Monteur hat damit seine Erfahrung und sollte über die Gefährdungen informiert sein und wissen wie man sich schützt.


    Das ein Monteur bei Reparaturen oder Wartungen keine Geschmacksprobe durchführen soll ist glaube jedem verständlich. Und den "Meschenmengen" im und vor dem Aufzug geht ein Monteur Naturgemäß aus dem Weg.


    Hier einmal ein paar Zahlen

    Grippesaison 2017/18 25100 Tote in Deutschland

    Diese GrippeSaison 247 Tote gegen 95 Coronna Toten in Detschlamd.


    Natürlich darf diese Sitiruation nicht auf die leichte Schulter genommen werden Aber bitte mir Gesunden Menschenverstand


    PS.Was lauert auf den Aufzugsman? Heroinspritzen ,Taschentücher mit Blut ,Rotze,Onanat,

    Vogel-.Ratten-,Menschenkot und Pisse

    Schimmel der verschiedensten Formen

    Faulendes Wasser mit irgendwelchen Chemieabfällen

    Hepatites C und HIV

    Mehr fällt mir gerade nicht ein

    Meine Beiträge basieren auf Berufs-und Lebenserfahrung , gefährlichen Halbwissen und Klugscheißerrei ?(

    2 Mal editiert, zuletzt von Aufzugsbauer () aus folgendem Grund: Nactrag

  • Der Betreiber, und da greife ich jetzt mal mit meiner Unwissenheit ein, ist ja für vieles Verantwortlich!

    Aber das jetzt bei der Benutzung Viren übertragen werden wenn ein Infizierter diesen benutzt, da ist er aussen vor. Das regelt die Kontaktbegrenzung, wenn sich daran nicht gehalten wird sind von Haus aus min. 200,00€ fällig und das nicht für den Betreiber.

    Das greift auch bei der Benutzung von Aufzügen, aktuell sind es 2, ob das überall 2 sind wage ich zu bezweifeln. Setzt dich mit deinen Freunden ins Auto, so 3-4 Mann evt. eine Frau und lasst euch kontrollieren. Was die Busfahrer mit dem nötigen Abstand machen, keine Ahnung, vielleicht greifen ja hier die Ausnahmen...

    So darf eine Familie auch zusammen den Aufzug benutzen.